Riesenglück für Wiesn-Kellner: Finderin gibt prallgefüllten Geldbeutel zurück

Geldbörse eines Wiesnkellners am Hauptbahnhof, Foto: Bundespolizeiinspektion München
Foto: Bundespolizeiinspektion München So lag die prallgefüllte Geldbörse des Wiesnkellners in einem offenen Schließfach am Hauptbahnhof

Mehrere tausend Euro in der Geldbörse

(24.9.2019) Da hat der Wiesnkellner aber Riesenglück gehabt: Er hat seine prallgefüllte Geldbörse in einem offenen Schließfach am Hauptbahnhof liegen lassen. Nur einer ehrlichen Finderin ist es zu verdanken, dass seine Arbeit auf dem Oktoberfest nicht umsonst ist.

Junge Frau informiert Bundespolizei

Stellt Euch vor, Ihr öffnet eines der öffentlichen Schließfächer am Hauptbahnhof und da liegen plötzlich knapp 4.000 Euro vor Euch. Nein, wir wollen niemandem irgendetwas unterstellen, aber diesen Gedanken hättet Ihr sicher auch: „Das sollte aber besser hier nicht so offen herumliegen.“

Genau dieser Anblick bot sich jedenfalls einer 19-jährigen Grazerin am Dienstag, als sie ihre Sachen einschließen wollte: Ein Geldbeutel vollgepackt mit zahlreichen Scheinen. Die junge Frau informierte die Beamten der Bundespolizei und wie sich dann im Laufe des Tages herausstellte, hatte ein Wiesnkellner wirklich Glück, dass hier eine so ehrliche Finderin unterwegs war.

Wie kommt der Geldbeutel ins Schließfach am Hauptbahnhof?

Satte 3.756 Euro befanden sich in der Geldbörse, den der Oberösterreicher aus irgendwelchen Gründen in das Schließfach gelegt hatte. Denn daran erinnert sich der 37-Jährige nämlich selbst nicht mehr. Er war nach seiner Schicht auf dem Oktoberfest „noch kurz einen Absacker trinken“ und ist dann auf dem Nachhauseweg in der U-Bahn eingeschlafen. Wie und warum das Portemonnaie in das Schließfach sollte – keine Ahnung.

Der ehrlichen Finderin war er auf jeden Fall mehr als dankbar, denn wenn das Geld weg gewesen wäre, hätte das ein teures Nachspiel für ihn gehabt: Er hätte die verlorene Summe nämlich aus eigener Tasche erstatten müssen, die nächsten gut anderthalb Wochen auf der Wiesn hätte er also umsonst gearbeitet.

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