Wiesnkellner fährt mit E-Scooter übers Oktoberfest

E-Scooter auf öffentlichen Straßen, Foto: Herbert Neubauer / APA
Foto: Herbert Neubauer / APA Symbolbild

Mit nicht zugelassenem E-Scooter ohne Fahrerlaubnis unterwegs

(30.9.2019) Dass E-Scooter auf der Wiesn nicht erlaubt sind, sollte sich eigentlich herumgesprochen haben. Trotzdem erwischte die Polizei gestern Abend einen Mann auf einem Elektro-Tretroller direkt auf dem Festgelände - doch das Fahren im Sperrbereich war nicht das einzige Vergehen des Wiesnkellners.

Während der Wiesn gelten Sperrzonen für E-Scooter

Da staunte die Wiesnwache nicht schlecht: Ein Wiesn-Kellner ist mit einem E-Scooter über die Theresienwiese gerauscht und musste von der Polizei gestoppt worden. Der 27-Jährige hatte weder einen Führerschein, noch trug der Elektro-Tretroller das nötige Versicherungskennzeichen, wie die Beamten am Montag mitteilten. Zudem sind E-Scooter auf dem Oktoberfest und in den Straßen rundum grundsätzlich verboten. Für sie gelten dieselben Sperrzonen wie für Autos.

Das sind die Regeln für E-Scooter während der Wiesn

Der Student, der als Kellner auf der Wiesn arbeitet, wurde nach dem Vorfall am Sonntagabend zur Wiesnwache gebracht und nach der Bearbeitung des Falles wieder entlassen. Den E-Scooter durfte er behalten - mit dem eindringlichen Hinweis, damit nicht mehr im öffentlichen Verkehrsraum zu fahren.

Von Beginn bis zur Halbzeit des Oktoberfests am Sonntag stoppten die Beamten im gesamten Münchner Stadtgebiet 220 Fahrer von E-Tretrollern, die zu viel getrunken hatten. Rund 590 Fahrer wurden im Umfeld der Wiesn abgewiesen.

Weitere Fakten aus dem Halbzeitbericht zur Wiesn

(dpa/muenchen.de)

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