Bereit für den Einsatz: Die Wiesn-Sanitäter

Eindrücke von der Wiesn-Sanitätsstation, Foto: muenchen.de/Anette Göttlicher
Foto: muenchen.de/Anette Göttlicher

Das „Wiesn-Krankenhaus“: Erste Hilfe auf dem Oktoberfest

(11.9.2019) Auf dem Oktoberfest findet man schnell medizinische Hilfe, wenn man sie mal braucht. In der Sanitäts-Station hinter der Schottenhamel-Festhalle kümmern sich rund 600 Helfer und 30 Ärzte um Wiesn-Patienten.

Schnittwunden, Alkoholvergiftungen, Herz-Kreislauf-Probleme

Eindrücke von der Wiesn-Sanitätsstation, Foto: muenchen.de/Anette Göttlicher
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Dafür, dass auf der Wiesn an jedem der 16 Festtage im Schnitt 400.000 Menschen zusammen feiern, halten sich die Verletzungen und Erkrankungen in Grenzen. Trotzdem kommt es natürlich vor, dass jemand zu tief in den Maßkrug schaut, in eine Glasscherbe tritt oder sich einfach mal der Kreislauf kurzzeitig verabschiedet.

Zum zweiten Mal seit 2018 kümmert sich die Aicher Ambulanz Union mit 600 Sanitätern und 30 Ärzten um das medizinische Wohl der Oktoberfestbesucher. 800 Quadratmeter hat das „Wiesn-Krankenhaus“ und sechs Räume, vom Ruheraum bis zum voll ausgestatteten OP.

Was bei einem Notfall zu tun ist, findet Ihr hier

Was ist neu bei der Erste-Hilfe-Station?

Eindrücke von der Wiesn-Sanitätsstation, Foto: muenchen.de/Anette Göttlicher
Foto: muenchen.de/Anette Göttlicher

Früher waren die Fahrtragen, in denen Patienten transportiert werden, gelb und wurden deswegen „Bananen“ genannt, seit 2018 sind sie nun blau — ein passender Spitzname wird noch gesucht!

Nach den Erfahrungen aus dem letzten Jahr wurden die Gefährte nun noch verbessert: Sie haben jetzt Vollgummireifen (Foto), mit denen sie sich leichter auch auf den Schotterwegen der Theresienwiese fahren lassen, was nicht zuletzt für die Patienten angenehmer ist. Die Sanitäter-Teams werden 2019 exakt per GPS getrackt, so geht’s noch schneller, bis Hilfe beim Patienten ist: 4,5 Minuten im Schnitt.

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