Akkumat: So bleibt der Handy-Akku auf der Wiesn voll

Akkumat im Schottenhamel Zelt, Foto: Leonie Liebich
Foto: Leonie Liebich

Kapazität für sechs Smartphones gleichzeitig

(2.10.2015) Einige Stunden im Festzelt mit Selfies vom Zuprosten hier und einem Anruf bei Freunden da - und schon ist er leer, der Handy-Akku. Bislang gab es da auf der Wiesn wenig Möglichkeiten, ihn wieder aufzuladen. Aber eben nur bislang. Denn jetzt gibt es ja den Akkumat im Schottenhamel...

Akkumat im Schottenhamel Zelt, Foto: Leonie Liebich
Foto: Leonie Liebich

Das Gerät steht zwischen den Toiletten und dem Ausgang N1 im Festzelt. Optisch ähnelt er ein wenig einem Bankautomaten, hat sechs Schließfächer mit je vier verschiedenen Anschlüssen. Damit können laut Hersteller 95 Prozent aller Smartphones aufgeladen werden. Die Handhabung erfolgt so: Ist eines der sechs Fächer frei, kann man eine Pin eingeben und sein Telefon an das passende Kabel in der Box anschließen. Klappe zu, Handy lädt.

Wichtig: Nicht die Pin vergessen

Während der Akkumat arbeitet, darf gerne im Festzelt weitergefeiert werden. Doch Vorsicht: Lieber nicht zu viele Maß Bier in der Zwischenzeit trinken, denn: Man sollte sich ja noch an die Pin erinnern, mit deren Hilfe man sein Handy mit prall gefülltem Akku wieder aus dem Akkumat herausbekommt. Grund zur Sorge, das Telefon bei temporärem Gedächtnisverlust für immer an die Aufladestation zu verlieren, besteht aber glücklicherweise nicht.

Der Wiesnwirt hat einen Mastercode, um den Akkumaten zu knacken. Der Gast muss dann nur zeigen, dass das Telefon ihm gehört. Das könnte er zum Beispiel mit Hilfe der gespeicherten Selfies auf dem Handy, die vorher dazu geführt hatten, dass der Akku überhaupt erst so schnell in die Knie ging.

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