Museumszelt

Wiesn: Gaudi
So geöffnet 10:00 - 22:00

Kennt Ihr Käthe Müller? Als "Steilwand-Kitty" war sie in den 30er Jahren die schnellste und mutigste Frau auf der Wiesn. Das Museumszelt auf der Oidn Wiesn ist voller spannender Geschichten vom Oktoberfest und setzt anhand von originalen Exponaten den Schaustellern ein lebendiges Denkmal. Tanzmusik und altbayerische Spezialitäten begleiten die nostalgische Zeitreise...

Das war 2019 neu beim Museumszelt

"Gut Holz": 2019 wurde im Museumszelt auch gekegelt! Anton Gruber, der „Praterwirt“, durfte auf dem Oktoberfest 1818 erstmals und als einziger Betrieb „Volksbelustigungen“ präsentieren: Schaukeln, Karussells mit hölzernen Pferden und – Kegelbuden. 200 Jahre später konnten die Gäste auf der neuen klassisch-historischen Kegelbahn vor dem Museumszelt wieder alle Neune abräumen. Die Geschosse wurden im Zielraum mit einem Seilzugmechanismus aufgestellt, der nach historischen Vorlagen gebaut wurde.

Premiere im Museumszelt feierte auch die Bonbon-Manufaktur der Familie Hingerl. Der Verkaufswagen, Baujahr 1938, stammt ursprünglich von der Familie Kanzler aus Berlin. Die jetzigen Besitzer haben die Holzeinbauten und Glasscheiben der Innenausstattung im Originalzustand belassen. Mit der rund 100 Jahre alten Bonbonwalze und Lutschermaschine fabrizierten die Bonbonmacher im Museumszelt süße Versuchungen in Kirsch-, Eukalyptus- und Honiggeschmack. 12 verschiedene Sorten Lakritze rundeten das Angebot ab.

Sonderausstellung: Deutsches Schaustellermuseum

Die Sonderausstellung 2019 im Museumszelt präsentierte das „Deutsche Schaustellermuseum“ von Franz und Liselotte Lambrecht. Das Großdiorama einer Kirmes wurde vom Schausteller Franz Lambrecht (1923-1984) nach originalen Vorbildern im Maßstab 1:10 oder kleiner gebaut. Detailgetreu waren ein Glücksrad, Wurf- und Losbuden und verschiedene Fahrgeschäfte auf dem kleinen Volksfest zu bewundern.

Die Hauptattraktion war ein zweigeschossiges Pferdekarussell, ausgeschmückt mit Pailletten, Spiegeln und bestickten Vorhängen; es ist der so genannten „Reitschule“, einem Karussell, das jährlich auf der Kirmes im Pfälzer Wald zu finden war, nachempfunden.

Bilder: Das Museumszelt auf der Oidn Wiesn

Humoristisches Velodrom und Plakat-Nostalgie

Scherzräder fahren ist ein besonderer Spaß, dem im „Humoristischen Velodrom“ des Museumszelts gefrönt werden kann. Jeder ist eingeladen, die „verrückten Fahrräder“, zum Beispiel mit versetzter Achse, auszuprobieren und mit viel Geschick im Kreis zu fahren. In alter Manier kommentiert ein Rekommandeur das Geschehen auf der Fahrbahn. Von 1901 bis 1962 war das humoristische Velodrom als einer der ältesten Vergnügungsbetriebe auf der Wiesn.

Im „Museumsstandl“ können exklusiv Nachdrucke von Oktoberfestplakaten der Jahre 1952 bis 2018 zum Preis von 12 Euro pro Plakat erworben werden. Auf Wunsch ist der Versand auch per Post möglich.

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Wiesn-Spiele für Kinder, Tanzlmusik und altbayerische Schmankerl

Impressionen von der Oidn Wiesn, Foto: muenchen.de/Katy Spichal
Foto: muenchen.de/Katy Spichal

Das kostenlose Aktionsprogramm „Oide Kinderwiesn“ für Kinder in und vor dem Museumszelt, organisiert und durchgeführt von „Lilalu Bildungs- und Ferienprogramme“ der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., richtet sich an ein Familienpublikum, an Schulklassen und Kindergärten. Hier können die Kinder basteln, sich an historische Wiesn-Spielen wie Kegeln, Hosenlaufen und Maßkrugslalom beteiligen sowie alte Jahrmarktsattraktionen wie Jonglage, Seiltanz und Einradfahren ausprobieren.

Die Historie des Oktoberfests geben „Geschichtenerzähler“ an das junge Publikum weiter. Führungen zu den Exponaten des Museumszelts runden das informative Angebot ab. Für einzelne Kinder ist eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Anmeldung für einen Gruppenbesuch der Oidn Kinderwiesn erfolgt direkt bei Lilalu per E-Mail an lilalu@johanniter.de oder telefonisch unter 0800 / 000 60 18 (kostenfrei aus allen dt. Netzen). Info: www.lilalu.de

Passend zum Zelt ist auch die Musik: Auf der Bühne vom "Urwald-Dämonen" spielen täglich um 12 und 17 Uhr wechselnde bayerische Kapellen traditionelle Tanzmusik.

Das Museumszelt ist von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, die Teilnahme am Kinderprogramm kostenlos. Reservierungen per Email museumszelt.oidewiesn@gmail.com oder Telefon: 0174/2467183.

Mehr Infos zum Programm und den Exponaten im Museumszelt

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5 Bewertungen zu Museumszelt

4
5 Bewertungen
  • von am

    Das Beste Zelt auf der Oidn Wiesn.Kulinarisch das beste Essen. Bedienung (besonders die etwas ältere) super flott, immer alles im Blick.Musikalisch die richtige Mischung, für jeden was dabei.Die Ausstellung schön anzuschauen. Der "Bayerntest" eine gute Sache.Und wo gibt es im Bierzelt ein Karussell? Unser erster Weg ist seit bestehen der Oidn Wiesn ins Museumszelt und wird es auch bleiben.Hier passt alles.

  • von am

    Als langjähriger Besucher der Wies'n verbringe ich gerne die Zeit in der Oide Wies'n.Sehr angenehm ist hier das 'ruhigere Publikum ' und die Lautstärke. Das Museumszelt ist hierbei unsere erste Anlaufstelle. In diesem Jahr ist in dem Museumszelt ein sehr altes Kinderkarussell, welches die eigenen Kindheitserinnerungen wieder aufleben lässt.Das Bier wird hier noch in Tonkrügen ausgeschenkt und es ist wirklich sehr, sehr lecker. Auch zu empfehlen ist die Vorspeisenplatte (eigentlich zu viel für eine Person) und der Kaiserschmarren. Aus meiner Sicht, der Beste der Wies'n.Wer die Wies'n auf seine ruhige und freundliche Art erleben will, ist hier genau richtig.Meine Bitte an die Leitung der Oide Wies'n: Bitte erhaltet sie, denn sie zeigt allen Besuchern, wie schön und ursprünglich die Wies'n früher einmal war. Wir kommen im nächsten Jahr wieder ins Museumszelt.Viel Erfolg und eine friedliche Wies'n

  • von am

    Hallo, wir waren am Eröffnungstag 2015 im Museums Zelt. Wir bekamen zum Glück noch Platz und wurden sehr freundlich, zügig und gut bedient. Speisen und Getränke 1a. Kann man nur empfehlen!

  • von am

    Wir waren am überfüllten 3.10.14 im Museumszelt am runden tisch. Den tisch hatten wir uns regelrecht "erwartet". Aber: Dieser Tisch wurde nicht bedient. Nachdem ich eine "Nachbars-Kellnerin" gefragt hatte, sagte sie freundlich: Ich darf nicht!! Der junge Kellner von derNnebenreihe wollte sich um JEMAND bemühen. Dann sahen wir lange keinen Kellner. Endlich war wieder einer in Sicht. Ich ging hin und der freundliche Kellner meinte , dass er nichts mehr aufnehmen kann und jemand sucht. Dann kam nach mind. 30 Min. JEMAND in roter Weste mit grimmigem Gesicht. Ich ging ihm entgegen und wagte es ihn an der Hand leicht zu berühren........... ich wollte ihn ja ja nur freundlichst fragen ob er zu uns kommen könnte (8 Personen am Tisch). Dann brüllte er mich an: Fassen Sie mich nicht an. ich bin nicht im KZ sondern bei der Arbeit. Aber er kam zu uns. Genervt sah er uns an undbei der essensbestellung gab es nur Worte wie: Aus!! Mir vorwurfsvollem Gesicht nach dem Motto: natürlich ist das Essen aus und dann meinte er: ICH will jetzt nur die Getränke und fürs Essen (was ja AUS war) kommt ein anderer Kellner. Mich übersah er völlig und so konnte ich auch kein getränk bestellen .... so schnell war er weg. Strafe folgte: Er bekam von den anderen kein trinlgeld. Einer am Tisch beschwerte sich über sein Benehmen. Daraufhin war er natürlich gleich weg. Dann kam der auch überforderte freundliche Kellner und nahm alles auf. Der nette Kellner war in heller Lederhos und trug eine Brille und hatte einen 3-Tages-Bart und war am Samstag den letzten Tag dort (so sagte er uns das). ich schreieb das auch nur, damit sie ihn im nächsten Jahr wieder einstellen. Den älteren Kellner in roter Weste wollen wir nie wieder sehen. Übrigens; es kam ein Besucher an unseren Tisch als der unfreundl. Kellner bei uns die Wiesnkrüge abstellte. Er beschwerte sich, da er die Bierkrüge in den Rücken geschubst bekam. natürlich hatte es ih nicht interessiert. Ich hatte es gesehen und der Gang war nicht überfüllt. man könnte Absicht unterstellen. Leider schreibt nicht jeder seine Erfahrungen......... Indiesem sinne ................ Schlußfazit: Vermutlich interessiert Sie das nicht wirklich, denn das Geschäft lief ja gut ..................

  • von am

    Wir waren am 30.9. am Abend im Museumszelt, Hier herrschte gute Stimmung mit hervorragender Blasmusik aus Chieming. Die Stimmung wurde aber sehr getrübt durch 2 äußerst unfreundliche Bedienungen. Nach längerem Warten fragten wir beim vorbeikommenden Kellner ob wir ein bier haben könnten, Die barsche Antwort lautete, ja wenn sie an der reihe sind. Wir verließen den Platz und gingen zu einer weiblichen Bedienung, die uns genauso unhöflich behandelte, auch dort wollten wir nicht bleiben und versuchten unser Glück bei einer dritten Bedienung, Diese war von Anfang an sehr freundlich und. so konnten wir einen wunderschönen Abend im Museumszelt verbringen.

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