Über 48 Millionen Passagiere: Neuer Rekord am Münchner Flughafen

Flughafen München Passagierrekord, Foto: Flughafen München GmbH
Foto: Flughafen München GmbH

Passagierzahlen steigen: Zehnter Rekord in Folge für Flughafen

(14.1.2020) Der Münchner Flughafen verzeichnet zum zehnten Mal in Folge ein Rekordjahr: Über 48 Millionen Passagiere nutzten im Jahr 2019 den Münchner Airport. Die Passagierzahlen stiegen im Vergleich zu 2018 um 1,7 Millionen Reisende an. Im innerdeutschen Verkehr verliert Bayerns Luftverkehrsdrehkreuz dagegen wieder einen Prozent.

1,7 Millionen zusätzliche Passagiere am Airport - Tendenz steigend

Flughafen München, Foto: Flughafen München GmbH
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Seit Jahren verzeichnet der Münchner Flughafen (Anzeige) Bestmarken. Das Wachstum setzte sich 2019 bei Fluggästen fort. Im Vergleich zum vorigen Jahr stiegen die Passagierzahlen um vier Prozent auf den neuen Höchstwert von 47,9 Millionen an – insgesamt waren also 1,7 Millionen mehr Reisende unterwegs. Damit hat sich das jährliche Fluggastaufkommen in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt.

Die Anzahl der Flugbewegungen vermehrte sich um knapp ein Prozent: 417.000 Starts und Landungen wurden am Münchner Flughafen abgefertigt.

Dabei profitiert der Flughafen von dem Ausbau interkontinentaler Flüge. Immer mehr Verkehrsströme Richtung Asien und Amerika werden über München gebündelt. Mit rund 34.000 Flügen stieg die Anzahl der Starts und Landungen für Langstrecken 2019 um über sechs Prozent, das Passagieraufkommen legte auf Langstrecken sogar um neun Prozent zu. 

Rückgang bei innerdeutschen Flügen und Frachtverkehr

Doch nicht auf ganzer Linie verbucht der Münchner Flughafen grüne Zahlen: Auch wenn die Nachfrage für Reisen in Europa um rund vier Prozent gestiegen ist, wollen immer weniger Passagiere innerhalb Deutschlands auf den Münchner Airport zurückgreifen. Die Zahlen im innerdeutschen Verkehr sind erneut um knapp ein Prozent zurückgegangen. 

Ein weiteres Minus verzeichnet 2019 die Luftfracht: Mit 350.000 Tonnen wurden fünf Prozent weniger Fracht und Luftpost als im Vorjahr befödert.

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