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Zentralinstitut für Kunstgeschichte

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Zentralinstitut für Kunstgeschichte München: Infos zu Bibliothek und Photothek

ZI: Kunsthistorisches Forschungsinstitut und wissenschaftlicher Austausch

Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZI) ist das einzige außeruniversitäre kunsthistorische Forschungsinstitut in Deutschland. Es beschäftigt sich mit der Geschichte der Kunst im globalen Kontext.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

++ Seit 2.9. gilt in Bayern auch beim Museumsbesuch die 3G-Regel. Alle Infos ++

Warum lohnt sich ein Besuch im ZI in München?

, Foto: Florian Schröter
Foto: Florian Schröter Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte hat seinen Sitz im ehemaligen "Verwaltungsbau" der NSDAP

Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte am Münchner Königsplatz ist ein Ort der kunsthistorischen Forschung.

Was ist geboten? Mit seinem dichten Programm an öffentlichen Veranstaltungen, den großen Beständen der Bibliothek (über 640.000 Bände) und Photothek (ca. 900.000 Medieneinheiten) und den zahlreichen Online-Angeboten und Datenbanken ist das ZI ein bedeutendes Forum des wissenschaftlichen Austauschs. Es bietet herausragende Arbeitsmöglichkeiten für die kunsthistorische Recherche.

Was ist besonders? Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte hat seit 1947 seinen Sitz in einem historischen Gebäude am Königsplatz, dem ehemaligen "Verwaltungsbau" der NSDAP. Bei einem Besuch könnt ihr euch vor Ort über die Geschichte des Hauses und des Parteiviertels informieren.

Das Münchner Zentralinstitut für Kunstgeschichte auf einen Blick

  • Lage: Im Kunstareal am Königsplatz
  • Museums-Kategorie: Kunst und Kultur
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: Individuell
  • Anfahrt: Mit der Tram 27 und 28 bis Haltestelle "Karolinenplatz", U-Bahn U2 bis Königsplatz oder S-Bahn bis "Karlsplatz (Stachus)"
  • Parken: Es stehen keine eigenen Parkplätze zur Verfügung
  • Bibliothek und Photothek

    , Foto: Margrit Behrens
    Foto: Margrit Behrens Die Fachbibliothek des ZI zählt zu den weltweit bedeutendsten ihrer Art

    Das ZI ist mit einer der weltweit bedeutendsten und größten kunsthistorischen Fachbibliotheken (über 640.000 Bände, ca. 1.200 laufend gehaltene Zeitschriften und fast 75.000 Auktionskataloge), den Bildbeständen seiner Photothek (ca. 900.000 Medieneinheiten) sowie mit zahlreichen international genutzten Online-Angeboten und Datenbanken auch eine zentrale Service-Institution.

    Die großen Bestände der Bibliothek und Photothek des ZI sowie die beständige Publikation wissenschaftlicher Beiträge und Chroniken erweitern die Basis für ein breites Spektrum kunsthistorischer Forschung.

    Ausstellungen und Führungen durchs Gebäude

    • Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte zeigt wechselnde Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen der Kunstgeschichte, bei denen es unter anderem auch die Bestände der Bibliothek und Photothek der Öffentlichkeit präsentiert.
    • Zudem finden regelmäßig öffentliche Führungen zur Geschichte des ehemaligen NSDAP-Parteizentrums mit Rundgang durch das Gebäude statt. Auch Gruppenführungen können vereinbart werden.

    Veranstaltungen und Events

    , Foto: Daniel Schvarcz
    Foto: Daniel Schvarcz In wechselnden Sonderausstellungen und Veranstaltungen präsentiert das ZI seine Bestände
    Das ZI bietet ein kontinuierliches dichtes Programm öffentlicher Veranstaltungen für das kunsthistorische Fachpublikum an:
    • Als national wie international vernetzte Forschungseinrichtung ist das Institut Ausrichter zahlreicher internationaler Tagungen und Kolloquien.
    • Regelmäßige Vortragsreihen und Einzelvorträge in- und ausländischer Referent*innen geben Einblicke in den aktuellen Stand der kunsthistorischen Forschung.
    • Die Diskussion neuer Ergebnisse mit dem Fachpublikum macht die ZI-Veranstaltungen auch zu einem Instrument der Forschungsförderung.

    Barrierefreiheit und Angebote für Menschen mit Behinderung

    Das ZI bietet einen barrierefreien Zugang über einen Außenaufzug am Südtor, der von den Mitarbeiter*innen bedient wird (bitte klingeln). Auch in den eingeschränkt barrierefrei zugänglichen Bereichen der Bibliothek und Photothek könnt ihr euch gerne vom Personal unterstützen lassen.

    • Barrierefreie Toiletten befinden sich im 1. OG.

    Eintrittspreise und Registrierung

    • Der Eintritt ist kostenfrei.
    • Bei der erstmaligen Anmeldung zur Bibliothek werden benötigt: Personalausweis und geeigneter Nachweis der wissenschaftlichen oder beruflichen Beschäftigung bzw. Studierendenausweis oder Immatrikulationsbescheinigung.

    Online-Angebot

    , Foto: Daniel Schvarcz
    Foto: Daniel Schvarcz Auch online bietet das ZI breit gefächerte Informationsquellen und Recherchemöglichkeiten

    Mit zahlreichen international genutzten Online-Angeboten und Datenbanken bietet das ZI herausragende Arbeitsmöglichkeiten für die kunsthistorische Recherche:

    • Blog des ZI: Hier schreiben am ZI tätige Wissenschaftler*innen, Bibliothekar*innen, Hilfskräfte, Doktoranden, Fellows sowie wissenschaftliche Gäste über ihre Forschungsansätze, Forschungsideen und das aktuelle Geschehen: www.zispotlight.de
    • YouTube: Auf dem YouTube-Kanal des ZI finden sich Aufzeichnungen vergangener Veranstaltungen und Kurzfilme zu Forschungsprojekten und Ausstellungen.
    • Google Arts & Culture: Mit einer großen Auswahl an Digitalisaten historischer Ansichten und Fotografien von Bauwerken deutscher Städte präsentiert sich die Photothek des ZI auf Google Arts & Culture.
    • Digitale Sammlung: Digitalisate seltener Bücher, Digitalisierungsprojekte und ZI-Publikationen im open access finden sich hier.
    • GDK Research: Die bildbasierte Forschungsplattform GDK Research publiziert unbekannte fotografische Dokumente zur staatlich geförderten Kunst der NS-Zeit und den Großen Deutschen Kunstausstellungen 1937-1944 in München.
    • RDK Labor: Eine Online-Plattform zur kunsthistorischen Objektforschung, hervorgegangen aus dem Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte. Hier werden ständig neue Artikel aus den Bereichen Architektur, Bildende Künste, Kunsthandwerk und Ikonographie sowie zu Materialien und Techniken veröffentlicht.

    Geschichte des Zentralinstituts für Kunstgeschichte

    , Foto: Zentralinstitut für Kunstgeschichte
    Foto: Zentralinstitut für Kunstgeschichte Anlieferung von Kunstwerken an der Südpforte des Collecting Point, 1945/46

    Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte hat seit 1947 seinen Sitz in einem historischen Gebäude am Königsplatz, dem ehemaligen „Verwaltungsbau" der NSDAP. Von Frühjahr 1933 an gingen mehr als fünfzig Gebäude entlang der Brienner Straße, Arcisstraße, Gabelsbergerstraße, Barer Straße und Karlstraße sowie angrenzender Straßen in den Besitz der NSDAP über. Sie wurden abgerissen oder umgebaut und es entstand ein neues Parteiviertel am Königsplatz: Ein monumentales Forum der Bürokratie und des Kults.

    Nach 1945 nutzte die US-Militärregierung die kaum beschädigten Großbauten zunächst als "Central Art Collecting Point", als Sammelstelle für die NS-Beutekunst. Später wurden die Gebäude kulturellen Institutionen überlassen. Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt sich das Institut intensiv mit der Kunstgeschichte des Nationalsozialismus und der unmittelbaren Nachkriegszeit. 2015 wurde zudem in unmittelbarer Nachbarschaft des Zentralinstituts für Kunstgeschichte am Standort des "Braunen Hauses" an der Brienner Straße das NS-Dokumentationszentrum München eröffnet.

    Neue Corona-Regeln in Bayern seit 2. September

    Mit der neuen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung entscheidet seit dem 2. September 2021 eine landesweite "Krankenhausampel" (mit den Stufen Grün, Gelb und Rot) als neuer Leitindikator über die Corona-Maßnahmen. Die 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete) in öffentlichen Innenräumen und bei Veranstaltungen ist ausgeweitet. Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen, solange die Stufe Gelb nicht erreicht wird. Die Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen Räumen und im öffentlichen Verkehr, die medizinische Maske ("OP-Maske") löst die FFP2-Maske als Standard ab.

  • Welche Corona-Maßnahmen in München derzeit gelten
  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
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