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Coronavirus: Betreuung in Kita und Kindertagespflege


    Darstellung Corona-Virus (Quelle: Shutterstock, Inc.)  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Kitabetrieb ab 1. September nach 3-Stufenplan

    Ab dem 1. September erfolgt der Betrieb der Kindertageseinrichtungen nach einem Stufenplan mit drei Phasen. Welche Stufe aktuell gilt, entscheidet nach Infektionsgeschehen das Referat für Gesundheit und Umwelt.

    Derzeit gilt für Kindertageseinrichtungen: Stufe 2

    Auch wenn der Inzidenzwert in München über 50 liegt, kann die Stufe 2 ("gelbe Phase") des Dreistufen-Plans für Kitas und Schulen weiterhin gelten. Es gibt keinen Automatismus, der beim Überschreiten eines Schwellenwertes eine nächsthöhere Stufe auslöst. Stattdessen entscheidet die örtliche Gesundheitsbehörde immer im Hinblick auf das konkrete Infektionsgeschehen in München.

    • Stufe 1 - Regelbetrieb (Grüne Phase) : Der Kita-Betrieb läuft so weit wie möglich in gewohnter Art und Weise. Alle Kinder werden in der Regel zu den gebuchten Zeiten betreut. Schutz- und Hygienekonzepte sind natürlich zu beachten. Die Eingewöhnung der neuen Kinder ist gemeinsam mit den Eltern möglich.

    • Stufe 2 - Eingeschränkter Betrieb (Gelbe Phase): Alle Kinder dürfen weiterhin die Einrichtungen besuchen. Die Betreuung findet in festen Gruppen statt mit möglichst konstanten Betreuungspersonen. Die Kinder bleiben in ihrer Gruppe und bewegen sich nicht frei im Haus. Die Eingewöhnung der neuen Kinder ist gemeinsam mit den Eltern möglich. Es könnte jedoch Einschränkungen bei der Besuchszeit geben. Dies kann in jeder betroffenen Kindertageseinrichtung unterschiedlich geregelt sein, je nach Ausstattung durch Personal und Räume. Beschäftigte müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen - außer in Situationen in denen der 1,5 m Abstand eingehalten werden kann und eine gute Durchlüftung gewährleistet ist (zum Beispiel im Garten).

    • Stufe 3 - Eingeschränkte Notbetreuung (Rote Phase): Die Zahl der Kinder, die die Einrichtung besuchen dürfen, wird beschränkt. Die Betreuung findet nur noch in kleinen festen Gruppen statt. Beschäftigte müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen - außer in Situationen in denen der 1,5 m Abstand eingehalten werden kann und eine gute Durchlüftung gewährleistet ist (zum Beispiel im Garten).

    Voraussetzungen für die Notbetreuung in Stufe 3

    Zugelassen sind nur noch die Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen (PDF, 148 KB), Kinder von Alleinerziehenden, die erwerbstätig sind, studieren oder sich in Ausbildung befinden, Kinder mit Behinderung oder von wesentlicher Behinderung bedroht. 

    Voraussetzung für die Notbetreuung ist in allen Fällen, dass das Kind nicht durch eine andere, im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann. Wenn also beispielsweise die oder der Partner*in nicht erwerbstätig ist und zuhause die Kinderbetreuung übernehmen kann, kann das Kind nicht aufgenommen werden.

    Insbesondere kann das Kind aufgenommen werden,

    • wenn der Partner aufgrund eigener Erwerbstätigkeit (gegebenenfalls je nach Alter der Kinder auch im Home Office) die Kinderbetreuung nicht übernehmen kann oder
    • wenn der Partner zwar zuhause ist, aber zum Beispiel aufgrund einer schweren Erkrankung die Betreuung nicht übernehmen kann.

    Auch volljährige Geschwister können die Betreuung übernehmen, wenn sie zur Verfügung stehen.

     

    Voraussetzungen für das Betreten der Kita

    Kinder

    Unabhängig von der aktuellen Stufe, darf die Kinderbetreuung nur in Anspruch genommen werden, wenn das Kind

    • keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit hat,
    • kein Fieber, Durchfall, starke Bauchschmerzen, Hals- und Ohrenschmerzen oder starken Husten hat,
    • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person steht beziehungsweise seit dem Kontakt mindestens 14 Tage vergangen sind und
    • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.

    Kinder mit milden Krankheitssymptomen, wie Schnupfen ohne Fieber oder gelegentliches Husten, dürfen die Einrichtung besuchen. In der roten Phase (Stufe 3) dürfen Kinder mit milden Krankheitssymptomen nur mit einem negativen PCR-Test in der Kita betreut werden.

    Erwachsene

    Beim Betreten der Kindertageseinrichtung müssen Eltern eine Maske tragen, sich die Hände desinfizieren und in jeder Situation Abstand halten. Eltern, die aus einem vom RKI erklärten Risikogebiet zurückkehren, müssen sich in Quarantäne begeben. Bevor sie ihr Kind wieder in die Einrichtung bringen dürfen, muss ein negatives Testergebnis von Eltern und Kindern vorgelegt werden.

    FAQs (Vorgehen bei Kontakt mit positiv getesteten Personen)

    Ihr Kind hatte Kontakt mit einer COVID-19 positiv getesteten Person? Dann finden Sie hier alle wichtigen Informationen über das weitere Vorgehen.

    Wer informiert uns über das weitere Vorgehen und wann?

    Wenn Ihr Kind in einer Schule oder Kindertagesstätte Kontakt mit einer auf COVID-19 positiv getesteten Person gehabt hat, erhalten Sie zum Zeitpunkt der Schließung von der Schule beziehungsweise Kindertagesstätte ein Informationsschreiben vom Referat für Gesundheit und Umwelt (zuständiges Gesundheitsamt). Darin steht, wie lange die Quarantäne für Ihr Kind gilt. Außerdem wird in neun Schritten beschrieben, was Sie berücksichtigen müssen.

    Wann wird mein Kind getestet? Wann das zweite Mal?

    Hierzu erhalten Sie einen Anruf vom Referat für Gesundheit und Umwelt. In dem Telefonat werden Ihnen die Termine mitgeteilt.

    Wann erhalte ich das Testergebnis meines Kindes?

    Das Referat für Gesundheit und Umwelt teilt Ihnen das Ergebnis Ihres Kindes schnellstmöglich mit. Bitte sehen Sie davon ab, beim Gesundheitsamt bezüglich des Testergebnisses anzurufen.

    Was bedeuten zwei negative Tests in Bezug auf die Quarantäne?

    Zwei negative Testergebnisse verkürzen die Quarantäne nicht. Die Quarantäne endet erst zu dem Zeitpunkt des genannten Quarantäneendes auf Ihrem Informationsschreiben vom Referat für Gesundheit und Umwelt.

    Was bedeutet ein positives Testergebnis?

    Das Referat für Gesundheit und Umwelt meldet sich bei Ihnen telefonisch und bespricht alle weiteren Schritte mit Ihnen.

    Für wen gilt die Quarantäne?

    Die Quarantäne gilt nur für das genannte Kind und nicht für die weiteren Haushaltsangehörigen. Solange das Kind keinen positiven Test hat und keine Krankheitssymptome aufweist, sind die Eltern und Geschwisterkinder nicht von der Quarantäne betroffen und können sowohl zur Arbeit gehen als auch andere Einrichtungen besuchen.

    Was bedeutet die Quarantäne für mein Kind?

    In der Zeit der vorläufigen Schließung der Kindertageseinrichtungsgruppe oder der Klasse muss Ihr Kind zuhause bleiben und nicht mit Kindern außerhalb des Haushalts spielen. Es dürfen keine anderen Einrichtungen besucht werden. Unnötige Kontakte sind zu vermeiden. Bitte achten Sie sorgfältig auf die Einhaltung der allgemeingültigen Hygieneregeln.

    Was passiert, wenn mein Kind vor Ablauf der Quarantäne nicht getestet wurde?

    Im Normalfall wird Ihr Kind getestet. Falls in Ausnahmefällen kein Test durch das Referat für Gesundheit und Umwelt erfolgte, kann Ihr Kind die Einrichtung nach dem Quarantäneende besuchen. Voraussetzung für das Quarantäneende ist, dass 14 Tage  kein Kontakt mit einer infizierten Person bestand und Ihr Kind in der Zwischenzeit keine Krankheitssymptome entwickelt hat. 

    Wann endet die Quarantäne?

    Die Quarantänedauer wird Ihnen in dem Informationsschreiben vom Referat für Gesundheit und Umwelt mitgeteilt. Außerdem meldet sich das Referat für Gesundheit und Umwelt telefonisch bei Ihnen. Hier wird die im Informationsschreiben mitgeteilte Quarantänedauer für Ihr Kind überprüft und das Ende der Quarantäne festgelegt. 

    Die Quarantäne endet automatisch um 24 Uhr an dem letzten Tag der ausgesprochenen Quarantäne, wenn 

    • Ihr Kind in der Zwischenzeit keine Krankheitssymptome entwickelt hat und
    • in den letzten 14 Tagen kein Kontakt mit einer infizierten Person bestand.

    Es erfolgt dann zusätzliche keine Entlassung aus der Quarantäne durch das Referat für Gesundheit und Umwelt.

    Geschlossene Kitas oder Kitagruppen

    Kitas oder einzelne Kitagruppen, die wegen Verdachts- oder Infektionsfällen vom Gesundheitsamt geschlossen worden sind, können keine Betreuung anbieten. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen direkt an die jeweilige Einrichtung oder Tagespflegeperson. (Stand: 30. Oktober 2020)

    Folgende Kitas oder Kitagruppen (alphabetisch nach Straße geordnet) sind geschlossen:

    • WUMS Kindergarten, Altostraße 35: Gesamter Kindergarten bis einschließlich 5. November 2020
    • Kinderkrippe Blumenkinder, Am Stadtpark 20: Gesamte Einrichtung bis einschließlich 2. November 2020
    • Tarzanmäuse e.V., Daiserstraße 9: Gesamte Einrichtung bis einschließlich 10. November 2020
    • Paula und Max Kindertagesstätten, Dietzfelbingerplatz 4: Sternen-Gruppe bis einschließlich 30. Oktober 2020
    • Haus für Kinder Zwergenwiese Parkstadt Schwabing, Domagkstraße 14: Regenbogengruppe bis einschließlich 30. Oktober 2020
    • Joki Johanneskirchen, Freischützstraße 94-96: Gesamte Einrichtung bis einschließlich 2. November 2020
    • Haus für Kinder Georg-Lindau-Strasse 12: Kindergarten und Krippengruppe bis einschließlich 3. November 2020
    • Wichtel Akademie Parkstadt Schwabing, Georg-Muche-Straße 2: Raccons-Gruppe bis einschließlich 4. November 2020
    • Kindergarten Gotzinger Straße 14: Gruppe "Kleine und Mittlere" bis einschließlich 3. November 2020
    • Evangelischer Kindergarten Schwanthalerhöhe, Hans-Fischer-Straße 15: Pinguingruppe bis einschließlich 5. November 2020
    • Jule Obermenzing, Hans-Goltz-Weg 25: Sternengruppe bis Vorliegen des Testergebnisses oder bis einschließlich 3. November 2020
    • Großtagespflege Mini Me, Helene Weber Allee 7: Gesamte Einrichtung bis einschließlich 2. November 2020
    • Denk mit! Zwerge Berg am Laim, Hermann-Weinhauser-Straße 28: Gruppe Bavaria-Zwergerl bis einschließlich 10. November 2020
    • Caritas-Kinderkrippe, Herzogspitalstraße 7: Gelbe Gruppe bis Vorliegen des Testergebnisses oder bis einschließlich 6. November 2020 beziehungsweise bis einschließlich 11. November 2020, Blaue Gruppe bis Vorliegen des Testergebnisses oder bis einschließlich 10. November 2020
    • Kinderhaus Zauberwald, Herzogstandstraße 16: Schmetterlingsgruppe bis einschließlich 6. November 2020
    • Haus für Kinder Hinterbärenbadstraße 67: Gruppe Braunbären bis Vorliegen des Testergebnisses oder bis einschließlich 9. November 2020
    • Kindergarten Hirschbergstrasse 33: Sternschnuppengruppe und Nachmittagsgruppe Erde bis einschließlich 2. November 2020
    • Kindertagesstätte Höcherstraße 11: Rote Gruppe bis einschließlich 4. November 2020
    • Kindergarten Maria vom guten Rat, Hörwarthstraße 6: gesamte Einrichtung bis Vorliegen des Testergebnisses oder bis einschließlich 2. November 2020
    • Haus für Kinder in den Kirschen 87: Hummelgruppe bis Vorliegen des Testergebnisses oder bis einschließlich 6. November 2020
    • Haus für Kinder Josef-Frankl-Strasse 17b: Gruppe 1 bis einschließlich 3. November 2020
    • Kinderkrippe Karlsteinstraße 8: Gruppe 1 bis Vorliegen des Testergebnisses oder bis einschließlich 5. November 2020
    • Kita Keilberthstraße 14: Gruppe 4 bis Vorliegen des Testergebnisses oder bis einschließlich 6. November 2020
    • Fünkchen e.V., Klaus-Mann-Platz 1: Elefantengruppe bis Vorliegen des Testergebnisses oder bis einschließlich 9. November 2020
    • KiTZ Langbürgener Strasse 11: Eisbärengruppe bis einschließlich 6. November 2020
    • Haus für Kinder Lanzenstielweg 14: Gruppe 2 bis Vorliegen des Testergebnisses oder bis einschließlich 4. November 2020
    • Joki Lerchenau, Lerchenauerstraße 162a: Schildkrötengruppe bis einschließlich 6. November 2020
    • Kita Lissi-Kaeser-Straße 13: Gruppe 4 bis einschließlich 5. November 2020
    • Kinderkrippe Zwergenzauber, Lochhauser Straße 250: Rote Zwergen Gruppe bis einschließlich 11. November 2020
    • Haus für Kinder Lucia-Popp-Bogen 27: Gruppe links oben bis 4. November 2020
    • Haus für Kinder Nymphenburg, Margarete-Danzi-Straße 24: Zwergengruppe bis Vorliegen des Testergebnisses oder bis einschließlich 5. November 2020 
    • Haus für Kinder Odinstraße 17: Mäuse- und Pandabärengruppe bis einschließlich 2. November 2020
    • Kinderkrippe Ottobrunnerstraße 107: Gelbe Gruppe bis einschließlich 30. Oktober 2020
    • Kindergarten St. Hildegard, Paosostraße 29: Rote Gruppe bis einschließlich 30. Oktober 2020
    • Helipädagogisches Zentrum Domus, Pommernstraße 4: Fröschegruppe bis 4. November 2020
    • Elly und Stoffl Bogenhausen, Röntgenstraße 15: Capriolos-Gruppe bis einschließlich 30. Oktober 2020
    • Haus für Kinder Schleißheimerstrasse 279: Gruppe K2 bis einschließlich 30. Oktober 2020
    • Eltern-Kind-Initiative „soles y lunas e.V.“, Sedanstraße 20: Gesamte Einrichtung bis einschließlich 2. November 2020
    • Haus für Kinder am Stiftsbogen 58: Glühwürmchengruppe bis Vorliegen des Testergebnisses oder bis einschließlich 6. November 2020
    • Haus für Kinder am Sternenwinkel, Theresienstraße 71b: Delfinen- und Bienen-Gruppe bis einschließlich 5. November 2020
    • Kindergarten Thomas-Dehler-Straße 3: Katzengruppe bis einschließlich 6. November 2020
    • Mini-Kita siralinis, Thorwaldsenstraße 15: Gesamte Einrichtung bis einschließlich 6. November 2020
    • Kindergarten Winzererstrasse 111: Gesamte Einrichtung bis einschließlich 3. November 2020

    Finanzielle Unterstützung für Eltern

    Zuschüsse bei Einkommensausfällen

    Wenn Sie die städtische Notbetreuung nutzen oder weiterhin Elternbeiträge bei einem freien Träger zahlen, können Sie Zuschüsse aus der Wirtschaftlichen Jugendhilfe beantragen. Dafür müssen Ihre Einkünfte unter einer bestimmten Grenze liegen. Wegen der Corona-Pandemie können Sie eventuell kurzfristig unter diese Einkommensgrenze fallen. Für Kinder, die in der Notfallbetreuung sind, werden die normalen Gebühren fällig. Für Eltern, die aufgrund des Beitragsersatzes keine Elternbeiträge bezahlen, entfällt in der Folge der Anspruch auf das Krippengeld.

    Notfall-Kinderzuschlag des Bundes

    In finanziellen Notlagen können Sie auch einen Kinderzuschlag von bis zu 185 Euro monatlich erhalten. Dafür müssen Sie zur Zeit nur Ihr Einkommen im Monat vor der Antragstellung angeben. Detaillierte Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Familienministeriums.

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