Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
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Coronavirus-Fälle in München: Aktuelle Zahlen


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    Update 24.9.: Entwicklung der Coronavirus-Fälle

    In München wurden für Donnerstag, 23. September, 379 neue Corona-Fälle (einschließlich 203 Nachmeldungen) und 3 weitere Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 84.743 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 79.881 Personen, die bereits genesen sind, 3.548 aktuell Infizierte sowie insgesamt 1.314 Todesfälle.

    Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 102,2 (Stand 24.9.). Sie entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom RKI ermittelt. Für München gilt die Inzidenzeinstufung „über 35“ (muenchen.de/corona).

    Ob über die aktuellen Regelungen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hinaus weitergehende Maßnahmen ergriffen werden müssen, richtet sich nach der bayerischen Krankenhaus-Ampel als Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems.

    Dabei gilt Stufe Gelb, sobald bayernweit innerhalb der letzten 7 Tage mehr als 1.200 Patient*innen mit einer COVID-19-Erkrankung ins Krankenhaus aufgenommen werden mussten (Hospitalisierungs-Inzidenz 9,13). Aktuell sind dies bayernweit 243 Fälle (Hospitalisierungs-Inzidenz 1,9; Quelle: LGL).

    Stufe Rot ist erreicht, sobald laut DIVI-Intensivregister mehr als 600 Patient*innen mit einer COVID-19-Erkrankung auf den bayerischen Intensivstationen liegen. Aktuell liegt die Belegung hier bei 265 Fällen.

    Bislang (Stand 24.9.) wurden in München insgesamt 1.817.460 Impfungen durchgeführt (938.810 Erst- und 878.650 Zweitimpfungen). Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Corona-Schutzimpfung allen Personen ab 12 Jahren. Die Münchner Impfquote liegt damit, bezogen auf die impffähige Bevölkerung ab 12 Jahren, bei den Erstimpfungen bei 71,2 % und bei den Zweitimpfungen bei 66,6 % (Münchner Gesamtbevölkerung 63,1 % / 59,0 %).

    Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,96 (Stand 24.9.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 96 Menschen neu anstecken. Je deutlicher die Reproduktionszahl über 1 liegt, umso schneller breitet sich das Coronavirus weiter aus. Je weiter sie unter 1 sinkt, umso weniger Neuinfektionen sind zu erwarten.

    Der R-Wert für München wird vom Statistischen Beratungslabor des LMU-Instituts für Statistik auf Basis eines Nowcastings ermittelt (corona.stat.uni-muenchen.de/nowcast) und beinhaltet eine statistische Unsicherheit, die von einem 95%-Konfidenzintervall abgebildet wird. Das heißt, dass Schwankungen im Rahmen dieses Konfidenzintervalls statistisch gesehen nicht signifikant sind. Für die aktuelle Reproduktionszahl von 0,96 liegt diese Spannbreite zwischen 0,85 und 1,07.

    Alle offiziellen Informationen der Stadt zur Corona-Situation unter muenchen.de/corona.

    Unter 089 233-96333 steht die Servicehotline der Stadt München für alle Fragen rund um Corona zur Verfügung. Erreichbar ist diese Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, ausgenommen Feiertage. Ansprechpartner*innen geben Auskünfte zum Thema Corona-Pandemie oder vermitteln Anruferinnen und Anrufer an die zuständige Fachdienststelle.

    Entwicklung Fallzahlen

    Entwicklung Fallzahlen
    Infogram

    Die dargestellte Gesamtzahl entspricht allen bislang positiv auf Corona getesteten Münchnerinnen und Münchnern, einschließlich der Personen, die zwischenzeitlich genesen oder verstorben sind.

    Aufgrund von Meldeverzug, Nachmeldungen und Qualitätskontrollen werden Fälle auch zurückliegenden Tagen zugeordnet oder müssen aus der Statistik entfernt werden, weshalb sich die ausgewiesenen Fallzahlen auch rückwirkend ändern können.

    Die Anzahl der aktuell Infizierten ist definiert als die Zahl der neu gemeldeten Infizierten der letzten 14 Tage.

    Die Anzahl der Genesenen ergibt sich aus der Gesamtzahl abzüglich der aktuell Infizierten und der Verstorbenen.

    Als Todesfälle zählen verstorbene Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren.

    Tageswerte

    Tageswerte
    Infogram

    Das Datum der Tageswerte bezieht sich grundsätzlich auf den Tag, an dem die positiven Testergebnisse bis 24 Uhr an das Gesundheitsamt gemeldet werden (Meldedatum).

    Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann positive Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermittelt werden. Durch Qualitätskontrollen können sich einzelne Tageswerte rückwirkend reduzieren oder durch Nachmeldungen rückwirkend erhöhen.

    Das Gesundheitsamt bekommt Daten von Laboren, Ärzten, Krankenhäusern usw. in unterschiedlicher Qualität geliefert. So kann es z.B. vorkommen, dass ein positiver Fall gemeldet wird, der zwar in München im Krankenhaus behandelt wird, aber im Landkreis wohnt. Deshalb wird dieser Fall dann nach der Qualitätskontrolle an den Landkreis weitergemeldet und aus der Münchner Statistik entfernt.

    Andererseits kann es vorkommen, dass nicht alle neuen Fälle eines Tages auch am selben Tag im System erfasst werden können – sei es aufgrund der Menge oder auch wegen notwendiger Nachermittlungen. Die übrig gebliebenen Fälle werden dann am nächsten Tag als Nachmeldung – mit dem korrekten Meldedatum des Vortags – erfasst. Positive PCR-Befunde, die im Nachgang auf eine positive Schnelltestung erhoben wurden, werden auf den Tag des positiven Schnelltests datiert und damit in der Regel ebenfalls als Nachmeldung ausgewiesen.

    Die aktuellen Korrekturen und Nachmeldungen sind zusammen mit den ursprünglich gemeldeten Tageswerten in der Grafik unter dem Reiter „Coronafälle der letzten 7 Tage“ dokumentiert.

    Die genannten Todesfälle sind die verstorbenen Münchner Covid-19-Patient*innen, die dem Gesundheitsamt nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldet wurden. Entsprechend weist die Grafik das Meldedatum und nicht das Sterbedatum aus. Als Todesfälle werden nach Vorgabe des RKI Personen gezählt, die an oder mit SARS-CoV-2 verstorben sind.

    Abweichungen zu den vom Robert Koch-Institut (RKI) oder dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gemeldeten Zahlen ergeben sich vor allem aufgrund der unterschiedlichen Betrachtungszeiträume für die Tageswerte. Um den Meldeverzug möglichst gering zu halten, ruft das LGL die aktuellen Daten bereits um 16 Uhr aus dem städtischen System ab, um sie nach Prüfung rechtzeitig an das RKI weitermelden zu können. Die von LGL und RKI gemeldeten Zahlen für München spiegeln damit jeweils den Zeitraum zwischen 16 Uhr und 16 Uhr des Folgetags wider. Die städtischen Zahlen beziehen sich dagegen immer auf den vollen Tag, also von 0 bis 24 Uhr.

    7-Tage-Inzidenz

    Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner. Bei der Berechnung wird jeweils die Einwohnerzahl des Statistischen Bundesamts mit Stand 31.12.2020 zugrunde gelegt, um eine deutschlandweite Vergleichbarkeit der Zahlen zu gewährleisten. Für München beträgt diese amtliche Einwohnerzahl 1.488.202.

    Die 7-Tage-Inzidenz wird täglich vom Robert Koch-Institut ermittelt. Der auf dem RKI-Dashboard veröffentlichte Inzidenzwert (corona.rki.de) ist der nach dem Infektionsschutzgesetz und der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung ausschlaggebende Wert.

    Das RKI weist darauf hin, dass es insbesondere bei dynamischen Entwicklungen durch den Meldeverzug zu einer Unterschätzung der 7-Tage-Inzidenz kommen kann.

    FAQ Coronazahlen

    Altersverteilung

    Altersverteilung
    Infogram

    Die Zuordnung von Corona-Fällen geschieht grundsätzlich nach dem Wohnort-Prinzip.

    Ein Münchner Fall ist demnach ein Corona-Infizierter, der in München wohnt.

    Keine Münchner Fälle sind dagegen Corona-Infizierte, die zwar in München arbeiten, zur Schule gehen oder in einem Münchner Krankenhaus stationär aufgenommen wurden, ihren Wohnsitz aber im Umland haben.

    Bettenbelegung Krankenhäuser

    Derzeit (Stand 24.9.) sind in den Münchner Krankenhäusern 146 Betten mit bestätigten COVID-19-Fällen belegt, davon 54 Intensivbetten (Intensive Care Unit, ICU) und 2 Betten in der Intensivüberwachungspflege (Intermediate Care, IMC).

    Die aktuelle Belegungssituation intensivmedizinischer Bereiche in den Krankenhäusern kann über das DIVI-Intensivregister abgerufen werden.

    Hinweis: In den Münchner Krankenhäusern werden nicht nur Münchner COVID-19-Fälle behandelt, sondern auch Corona-Patienten aus dem Umland und darüber hinaus.

    Krankenhaus-Ampel

    Ob über die aktuellen Regelungen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hinaus weitergehende Maßnahmen ergriffen werden müssen, richtet sich nach der Krankenhaus-Ampel.

    Dabei gilt Stufe Gelb, sobald bayernweit innerhalb der letzten 7 Tage mehr als 1.200 Patient*innen mit einer COVID-19-Erkrankung ins Krankenhaus aufgenommen werden mussten (Hospitalisierungs-Inzidenz 9,13). Aktuell sind dies bayernweit 243 Fälle (Hospitalisierungs-Inzidenz 1,9; Quelle: LGL).

    Stufe Rot ist erreicht, sobald laut DIVI-Intensivregister mehr als 600 Patient*innen mit einer COVID-19-Erkrankung auf den bayerischen Intensivstationen liegen. Aktuell liegt die Belegung hier bei 265 Fällen.

    Impfungen

    Bislang (Stand 24.9.) wurden in München insgesamt 1.817.460 Impfungen durchgeführt (938.810 Erst- und 878.650 Zweitimpfungen). Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Corona-Schutzimpfung allen Personen ab 12 Jahren. Die Münchner Impfquote liegt damit, bezogen auf die impffähige Bevölkerung ab 12 Jahren, bei den Erstimpfungen bei 71,2 % und bei den Zweitimpfungen bei 66,6 % (Münchner Gesamtbevölkerung 63,1 % / 59,0 %).

    Impfungen durch Betriebsärzte sind bei den gemeldeten Zahlen nicht inbegriffen. Die Impfquoten beziehen sich auf eine Bevölkerungszahl von 1.319.090 Personen im Alter von 12+ Jahren bzw. auf die Münchner Gesamtbevölkerung von 1.488.202 Personen (Stand: 31.12.2020).

    Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Corona-Schutzimpfungen in Deutschland und den einzelnen Bundesländern bietet das Impfquoten-Monitoring des RKI sowie das Impf-Dashboard des Bundesgesundheitsministeriums.

    > Corona-Schutzimpfungen für Münchner*innen