Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
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Coronavirus-Fälle in München: Aktuelle Zahlen


    Dashboard

    Update 22.1.: Entwicklung der Coronavirus-Fälle

    In München wurden für Freitag, 22. Januar, 175 neue Corona-Fälle und – aufgrund vieler Nachmeldungen – 35 weitere Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 50.549 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 46.496 Personen, die bereits genesen sind, sowie insgesamt 767 Todesfälle.

    Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann positive Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermittelt und erfasst werden und können sich auch rückwirkend ändern (z. B. durch Qualitätskontrollen oder Nachmeldungen). Entsprechend der Handhabung durch das Robert Koch-Institut (RKI) kann der jeweils ausgewiesene Tageswert auch Nachmeldungen für die Vortage enthalten. Der aktuelle Stand der Tages- und Vortageswerte sowie weitere Informationen zur Ermittlung können im Abschnitt „Tageswerte“ unter muenchen.de/coronazahlen abgerufen werden.

    Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 84,2. Sie entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom RKI ermittelt. Der auf dem RKI-Dashboard veröffentlichte Inzidenzwert (corona.rki.de) ist der nach dem Infektionsschutzgesetz und der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung ausschlaggebende Wert.

    Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,79 (Stand 22.1.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 79 Menschen neu anstecken. Je deutlicher die Reproduktionszahl über 1 liegt, umso schneller breitet sich das Coronavirus weiter aus. Je weiter sie unter 1 sinkt, umso weniger Neuinfektionen sind zu erwarten.

    Der R-Wert für München wird vom Statistischen Beratungslabor des LMU-Instituts für Statistik auf Basis eines Nowcastings ermittelt (corona.stat.uni-muenchen.de/nowcast) und beinhaltet eine statistische Unsicherheit, die von einem 95%-Konfidenzintervall abgebildet wird. Das heißt, dass Schwankungen im Rahmen dieses Konfidenzintervalls statistisch gesehen nicht signifikant sind. Für die aktuelle Reproduktionszahl von 0,79 liegt diese Spannbreite zwischen 0,65 und 0,95. Am Wochenende und an Feiertagen weist das Statistische Beratungslabor keine aktuellen Werte aus, sondern berechnet die Werte im Anschluss rückwirkend.

    Alle offiziellen Informationen der Stadt zur Corona-Situation unter muenchen.de/corona.

    Unter 089 233-96333 steht die Servicehotline der Stadt München für alle Fragen rund um Corona zur Verfügung. Erreichbar ist diese Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, ausgenommen Feiertage. Ansprechpartner*innen geben Auskünfte zum Thema Corona-Pandemie oder vermitteln Anruferinnen und Anrufer an die zuständige Fachdienststelle.

    Entwicklung Fallzahlen

    Entwicklung Fallzahlen
    Infogram

    Die dargestellte Gesamtzahl entspricht allen bislang positiv auf Corona getesteten Münchnerinnen und Münchnern, einschließlich der Personen, die zwischenzeitlich genesen oder verstorben sind.

    Aufgrund von Meldeverzug, Nachmeldungen und Qualitätskontrollen werden Fälle auch zurückliegenden Tagen zugeordnet oder müssen aus der Statistik entfernt werden, weshalb sich die ausgewiesenen Fallzahlen auch rückwirkend ändern können.

    Die Anzahl der aktuell Infizierten ist definiert als die Zahl der neu gemeldeten Infizierten der letzten 14 Tage.

    Die Anzahl der Genesenen ergibt sich aus der Gesamtzahl abzüglich der aktuell Infizierten und der Verstorbenen.

    Als Todesfälle zählen verstorbene Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren.

    Tageswerte

    Tageswerte
    Infogram

    Das Datum der Tageswerte bezieht sich grundsätzlich auf den Tag, an dem die positiven Testergebnisse bis 24 Uhr an das Gesundheitsamt gemeldet werden (Meldedatum). Allerdings können sich Tageswerte aufgrund von Nachmeldungen und Qualitätskontrollen auch rückwirkend ändern.

    Durch Qualitätskontrollen können sich einzelne Tageswerte und entsprechend auch die Gesamtfallzahl rückwirkend reduzieren, durch Nachmeldungen können sich einzelne Tageswerte und entsprechend auch die Gesamtfallzahl rückwirkend erhöhen.

    Die aktuellen Änderungen sind zusammen mit den ursprünglich gemeldeten Tageswerten in der Grafik unter dem Reiter „7-Tage-Werte“ dokumentiert.

    Abweichungen zu den vom Robert Koch-Institut (RKI) oder dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gemeldeten Zahlen ergeben sich vor allem aufgrund der unterschiedlichen Betrachtungszeiträume für die Tageswerte. Um den Meldeverzug möglichst gering zu halten, ruft das LGL die aktuellen Daten bereits um 16 Uhr aus dem städtischen System ab, um sie nach Prüfung rechtzeitig an das RKI weitermelden zu können. Die von LGL und RKI gemeldeten Zahlen für München spiegeln damit jeweils den Zeitraum zwischen 16 Uhr und 16 Uhr des Folgetags wider. Die städtischen Zahlen beziehen sich dagegen immer auf den vollen Tag, also von 0 bis 24 Uhr.

    7-Tage-Inzidenz

    Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner. Bei der Berechnung wird jeweils die Einwohnerzahl des Statistischen Bundesamts mit Stand 31.12.2019 zugrunde gelegt, um eine deutschlandweite Vergleichbarkeit der Zahlen zu gewährleisten. Für München beträgt diese amtliche Einwohnerzahl 1.484.226.

    Die 7-Tage-Inzidenz wird täglich vom Robert Koch-Institut ermittelt. Der auf dem RKI-Dashboard veröffentlichte Inzidenzwert (corona.rki.de) ist der nach dem Infektionsschutzgesetz und der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung ausschlaggebende Wert.

    FAQ Coronazahlen

    Altersverteilung/Todesfälle

    Altersverteilung
    Infogram

    Die Zuordnung von Corona-Fällen geschieht grundsätzlich nach dem Wohnort-Prinzip.

    Ein Münchner Fall ist demnach ein Corona-Infizierter, der in München wohnt.

    Keine Münchner Fälle sind dagegen Corona-Infizierte, die zwar in München arbeiten, zur Schule gehen oder in einem Münchner Krankenhaus stationär aufgenommen wurden, ihren Wohnsitz aber im Umland haben.

    Die genannten Todesfälle sind die verstorbenen Münchner Covid-19-Patienten, die dem Gesundheitsamt nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldet wurden. Als Todesfälle werden nach Vorgabe des RKI Personen gezählt, die an oder mit SARS-CoV-2 verstorben sind. Laut LGL liegen dabei in Bayern bei etwa 97 % der Fälle Informationen zur Todesursache vor, von denen wiederum etwa 88 % an COVID-19 und 12 % an einer anderen Ursache verstorben sind.

    Bettenbelegung Krankenhäuser

    Aktuell sind in den Münchner Krankenhäusern 319 Betten mit bestätigten COVID-19-Fällen belegt, davon 101 Intensivbetten (Intensive Care Unit, ICU) und 3 Betten in der Intensivüberwachungspflege (Intermediate Care, IMC). Am 9. Dezember 2020 hat die bayerische Staatsregierung erneut den Katastrophenfall ausgerufen, um u.a. auch die Krankenhaus-Kapazitäten besser steuern zu können. Die Allgemeinverfügung des Gesundheitsministeriums zur Bewältigung erheblicher Patientenzahlen in Krankenhäusern wurde entsprechend angepasst.

    Die aktuelle Belegungssituation intensivmedizinischer Bereiche in den Krankenhäusern kann über das DIVI-Intensivregister abgerufen werden.

    Hinweis: In den Münchner Krankenhäusern werden nicht nur Münchner COVID-19-Fälle behandelt, sondern auch Corona-Patienten aus dem Umland und darüber hinaus.

    Impfungen

    Seit dem Start der Corona-Schutzimpfungen am 27. Dezember hat die Stadt bislang rund 17.100 Impfdosen erhalten. Davon wurden bis einschließlich vergangenen Donnerstag von den städtischen Impfteams insgesamt rund 8.500 Impfungen durchgeführt – 5.900 Erst- und 1.500 Zweitimpfungen in den vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie 1.000 Erst- und 100 Zweitimpfungen von weiteren Angehörige der höchsten Priorisierungsgruppe, wie z.B. Angehörige der Rettungsdienste und bevorrechtigte Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen. Rund 7.800 Impfdosen wurden an die Münchner Kliniken abgegeben.

    Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Corona-Schutzimpfungen in Deutschland und den einzelnen Bundesländern bietet das Impfquoten-Monitoring des RKI.

    > Corona-Schutzimpfungen für Münchner*innen