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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Förderprogramm Elektromobilität in München


Grafische Darstellung des Ablaufs für das Förderprogramm Elektromobilität der Landeshauptstadt München  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt

Informationen zum Förderprogramm

Förderfähig sind Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Beratungsleistungen. Anträge können von Privatpersonen, Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und Wohnungseigentümer-
gemeinschaften gestellt werden.

Das Förderprogramm läuft bis zum
31. Dezember 2020.

 

Achtung: Aufgrund der Einführung eines Doppelförderungsverbotes bei der Kaufprämie für Elektrofahrzeuge des Bundes ("Innovationsprämie", vormals "Umweltbonus") zum 25.06.2020 kann die Förderung von vierrädrigen Elektrofahrzeugen bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t ("E-PKW") im Rahmen des Förderprogramms "München emobil" nur dann erfolgen, wenn für das betreffende Fahrzeug keine Förderung nach der aktualisierten Richtlinie des Bundes in Anspruch genommen werden soll oder bereits in Anspruch genommen wurde.

 

Förderhöhen

  • Lastenpedelecs und Zwei- und dreirädrige Elektroleichtfahrzeuge mit 25 % der Nettokosten bis maximal 1.000 €
  • Vierrädrige Elektroleichtfahrzeuge mit 25 % der Nettokosten bis maximal 3.000 € (nur für Unternehmen und freiberufliche Personen)
  • Ladeinfrastruktur mit 40 % der Nettokosten für Planung, Montage und Installation bis maximal 3.000 € für Normalladepunkte und maximal 10.000 € für Schnellladepunkte
  • Beratungsleistungen mit 80 % bis maximal 6.000 €

Wer ein Altfahrzeug verschrottet oder ein gefördertes Elektrofahrzeug mit Ökostrom lädt, kann zusätzlich 200 € bis 1.500 € Förderung erhalten.

Alle Details in der Förderrichtlinie (PDF, 214 KB)

Die Abfrage am Ende der Seite führt zu den passenden Antragsformularen und weiteren Informationen.

 

Fragen & Antworten

Was wird gefördert?
- Fahrzeuge:
Förderfähig sind Lastenpedelecs sowie Leichtfahrzeuge der EG-Fahrzeugklassen L1e bis L7e und E-Pkw der EG-Fahrzeugklasse M1 und N1. Dabei fördern wir ausschließlich reinbatterieelektrische Fahrzeuge. Eine Beschreibung der EG-Fahrzeugklassen finden Sie unter "Formulare & Links" nach der unten stehenden Abfrage. Nicht gefördert werden Pedelecs, E-Tretroller, E-Bikes und S-Pedelecs.

- Ladeinfrastruktur:
Förderfähig ist öffentlich zugängliche und nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für das Laden von E-Pkw.

- Beratungsleistungen:
Förderfähig sind Beratungsleistungen zum Thema Elektromobilität durch zertifizierte Berater mit bis zu
80 % der Nettokosten.


Welche Voraussetzungen gelten zusätzlich für die Förderung von E-Pkw?
Gefördert werden E-Pkw der EG-Klasse M1 und N1, wenn sie gewerblich genutzt werden und ein herkömmlich motorisiertes Fahrzeug ersetzen. Der geförderte E-Pkw darf einen Nettolistenpreis von 65.000 € nicht übersteigen. Das Altfahrzeug muss mindestens ein Jahr vor Antragstellung auf den Antragsteller in München zugelassen sein. Der Ersatz des Fahrzeugs muss nach der Antragstellung durch eine Abmeldung nachgewiesen werden. Das Fahrzeug darf innerhalb der Haltedauer nicht erneut durch den Antragsteller zugelassen werden.

Eine Kumulation der Förderung mit der E-Pkw Förderung des Bundes (Umweltbonus) ist aktuell nicht möglich, sofern der dortige Antrag nach der neuen Förderrichtlinie gestellt wurde (gültig ab dem 25.06.2020).


Wo finde ich Informationen zum Bundesprogramm zur Förderung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen?
Informationen zum Bundesprogramm finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BafA) unter "Formulare & Links". 


Werden die seit 16.06.2019 neu zugelassenen E-Kleinstfahrzeuge gefördert?
Nein, die Fahrzeuge fallen unter die oben genannten Begriffe "E-Tretroller" bzw. "E-Bike".
Auch E-Kleinstfahrzeuge, die gemäß Hersteller zur Fahrzeugklasse L1e gehören, werden nicht gefördert.
Die genauen Kriterien können der Förderrichtlinie entnommen werden. 


Wer kann einen Förderantrag stellen?
Für Fahrzeuge der EG-Klasse L1e bis L4e sowie Lastenpedelecs sind alle natürlichen und juristischen Personen des öffentlichen und privaten Rechts mit Sitz oder Niederlassung im Stadtgebiet München antragsberechtigt.

Bei Fahrzeugen der EG-Klasse L5e bis L7e sowie E-Pkw der EG-Klasse M1 und N1 sind alle Unternehmen und Gewerbebetriebe sowie freiberuflich tätige Personen und gemeinnützig anerkannte Organisationen antragsberechtigt, sofern sie ihren Sitz oder ihre Niederlassung in der Landeshauptstadt München haben. Die Fahrzeuge müssen, soweit gesetzlich vorgeschrieben, in München zugelassen werden.

Förderanträge für Ladeinfrastruktur können von natürlichen und juristischen Personen des öffentlichen und privaten Rechts und Wohnungseigentümergesellschaften gestellt werden.

Antragsteller von Beratungsleistungen müssen einen Hauptwohnsitz, Firmensitz bzw. eine Niederlassung in München haben.


Wann darf das Förderobjekt gekauft/geleast werden?
Der Förderantrag muss vor Abschluss des Kauf- oder Leasingvertrages gestellt werden, d.h. dessen Unterzeichnung bzw. die Auftragserteilung darf erst nach Erhalt der Prüfbestätigung getätigt werden. Danach haben Sie 6 Monate Zeit den Kauf zu tätigen. 


Gilt eine Anzahlung bereits als Kauf?
Ja, eine Anzahlung zählt als geschlossener Kaufvertrag und ist erst nach dem Erhalt der Prüfbestätigung erlaubt. Eine Anzahlung im Rahmen eines Crowdfundings zählt ebenfalls als Beginn der Beschaffung. 


Wie hoch sind die Förderbeträge?
- Fahrzeuge:
Fahrzeuge werden bis zu einem maximalen Betrag mit 25 % der Nettokosten gefördert. 
Für drei- und vierrädrige Elektrofahrzeuge der EG-Klassen L5e bis L7e beträgt der Maximalbetrag 3.000 €. 
Zwei- und dreirädrige Elektrofahrzeuge der EG-Klasse L1e bis L4e sowie Lastenpedelecs werden mit maximal 1.000 € gefördert. 
E-Pkw der EG-Klasse M1 und N1 werden pauschal mit einer Fördersumme 1.500 € gefördert.

- Ladeinfrastruktur:
Hier werden 40 % der Nettokosten bis zu einem Maximalbetrag von 3.000 € pro Normalladepunkt bzw. 10.000 € pro Schnellladepunkt gefördert.

- Beratungsleistungen:
Förderfähig sind hier 80 % der Nettokosten bis zu einem Maximalbetrag von 6.000 €.


Kauf oder Leasing?
Bei allen Fahrzeugen und bei Ladeinfrastruktur ist sowohl ein Kauf als auch Leasing möglich.
Gefördert werden die Leasingkosten über 3 Jahre.
Ein Erwerb von Jahreswägen ist nur bei zulassungspflichtigen Fahrzeugen möglich.
(EG-Fahrzeugklasse L3e, L4e, L5e, L7e, M1 und N1)
Als Nachweis wird eine Rechnung von einem Händler benötigt. Ein Ankauf bei Privatpersonen ist nicht möglich. 


Gibt es weitere Voraussetzungen für die Förderung?
Für jedes geförderte Fahrzeug sowie für jede geförderte Ladeeinrichtung ist eine Haltedauer von
36 Monaten zwingend vorgeschrieben.
Geförderte Ladeeinrichtungen müssen innerhalb der Stadtgrenzen Münchens installiert und mit 100 % Ökostrom betrieben werden. Die Errichtung darf nur auf privatem und öffentlich oder nicht öffentlich zugänglichem Grund erfolgen. 


Welche zusätzlichen Boni gibt es bei den Fahrzeugen?
- Ökobonus:
Beim Laden des geförderten Fahrzeugs mit 100 % Ökostrom erhalten Sie je nach Fahrzeugklasse 200 € bis 500 € zusätzlich.

- Abwrackbonus:
Ersetzen Sie durch Ihr gefördertes Fahrzeug ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, erhalten Sie je nach Fahrzeugklasse des verschrotteten Fahrzeugs 500 € bis 1.000 €. Das ersetzte Fahrzeug muss durch einen anerkannten Verwertungsbetrieb verschrottet werden. Das verschrottete Fahrzeug muss mindestens  
1 Jahr vor Antragstellung auf den Antragsteller zugelassen bzw. versichert sein. 


Wo erhalte ich den Förderantrag?
Den Förderantrag finden Sie nach der unten stehenden Abfrage ebenso wie die aktuelle Förderrichtlinie unter "Formulare & Links".


Was ist sonst noch wichtig? 
• Förderfähig sind maximal 20 Elektrofahrzeuge pro Kalenderjahr und Antragsteller,
• sowie 10 Ladeeinrichtungen pro Kalenderjahr und Antragsteller. 
• Eine Doppelförderung mit Förderprogrammen des Bundes oder des Landes ist ausgeschlossen. 
• Wenn die Fördermittel verbraucht sind, besteht kein weiterer Anspruch auf Förderung. 
• Eine Ausnahme vom Verbot der Doppelförderung ist die Förderung von E-PKW der EG-Klassen M1 und N1. Hier ist eine Kumulation mit der Bundesförderung „Umweltbonus“ möglich, sofern der dortige Antrag nach der alten Förderrichtlinie gestellt wurde (gültig bis zum 24.06.2020).


Wie lang ist die Bearbeitungszeit?
Aufgrund der Corona-Krise und hohem Antragsaufkommen kommt es aktuell zu verlängerten Bearbeitungszeiten. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.
Als eingegangen gelten sie, sobald alle zur Antragstellung notwendigen Unterlagen vollständig vorliegen.


Neugestellte Anträge:
Bearbeitung der Anträge mit Eingang im August 2020.
Bitte warten Sie mit dem Kauf bis zur Bearbeitung und Bewilligung Ihres Antrags.

Eingereichte Rechnungen zu bereits bewilligten Anträgen (Verwendungsnachweis):
Bearbeitung der Rechnungen mit Eingang im April 2020.

Bitte beachten Sie, dass vorrangig neue, noch nicht bewilligte Anträge bearbeitet werden, um allen Antragstellerinnen und Antragstellern einen möglichst zeitnahen Kauf zu ermöglichen. Bei einer großen Zahl neuer Anträge kann es daher zu Verzögerungen bei der Bearbeitung von Verwendungsnachweisen kommen.

 

Rechtliche Grundlagen

Das Förderprogramm Elektromobilität ist eine freiwillige Leistung der Landeshauptstadt München. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Zuwendungen. Die Zuteilung erfolgt im Rahmen der haushaltsrechtlich zur Verfügung stehenden Mittel.

 

Förderung für Elektromobilität beantragen

Angaben zur Ermittlung der zuständigen Einrichtung