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Hilfe bei drohendem Wohnungsverlust


    Mann übergibt Brief mit Kündigung, © M&S Fotodesign - Fotolia.com  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © M&S Fotodesign - Fotolia.com

    Droht Ihnen der Verlust der Wohnung?

    Droht Ihnen der Verlust der Wohnung durch Kündigung, Räumungsklagen oder Räumungsurteil? Die Fachstelle zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit (FAST) in den Sozialbürgerhäusern berät Sie eingehend.

    Kündigung im Briefkasten - Räumungsklage droht

    Kündigung der Wohnung
    Es ist “kurz vor 12”, was ist zu tun? Statt verzweifeln, handeln und sich beraten lassen. Eine Kündigung führt schnell zur Räumungsklage und zur Wohnungslosigkeit.

    Zwangsräumung muss verhindert werden
    Wer vom Amtsgericht eine Räumungsklage bekommt, darf keine Zeit verstreichen lassen. Bei Fristen unbedingt reagieren und Beratung in Anspruch nehmen. Zwangsräumung und Umzug in eine Notunterkunft müssen verhindert werden.

    Was passiert, wenn Sie nicht handeln?
    Ein Räumungsurteil und eine Räumung durch den Gerichtsvollzieher sind teuer. Der Umzug, die Zwangsräumung, die Einlagerung der Möbel und des Hausrates müssen bezahlt werden. Daneben fallen Gerichts-, Anwalts- und Renovierungskosten an. So kann aus einem Mietrückstand in Höhe von 1.000,00 Euro eine Gesamtbelastung in Höhe von 5.000,00 Euro entstehen.

    Wenn Ihnen der Verlust Ihrer derzeitigen Wohnung droht, bietet die Landeshauptstadt München im Amt für Wohnen und Migration und in den Sozialbürgerhäusern Hilfestellung an.

    Vereinbaren Sie mit der Sachbearbeitung auf jeden Fall einen Termin.

    Welche Beratung bekommen Sie von der Stadt?

    Die Fachstelle zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit berät

    • über eine Übernahme der Mietrückstände
    • über die Rechtmäßigkeit der Räumungsklage
    • über mögliche wirtschaftliche Hilfen
    • über Anspruch auf Wohngeld oder andere Wohnhilfen
    • über persönliche Hilfen (Schuldnerberatung, sozialpädagogische Hilfen)

    Vereinbaren Sie mit der Sachbearbeitung auf jeden Fall einen Termin.

    Welche Unterlagen brauchen Sie?

    Damit wir Sie qualifiziert beraten können, brauchen Sie diese Unterlagen:

    • Pass oder Personalausweis von allen Personen, die in der Wohnung leben
    • Mietvertrag, letztes Mieterhöhungsschreiben
    • Mahnungen, Kündigungen und Räumungsklagen mit Kuvert als Zustellnachweis
    • Verdienstbescheinigung, Nachweis über das Einkommen
    • Nachweis über Schulden, Kredite, Unterhaltszahlungen oder andere Verbindlichkeiten
    • Quittung über die letzte bezahlte Miete
    • Vermögensnachweise (Kraftfahrzeug, Lebensversicherung, Bausparvertrag etc.)
    • Vollständige Kontoauszüge der letzten drei Monate
    • Scheidungsurteil, Sorgerechtsnachweis
    • Mutterpass
    • Aufstellung des Vermieters über monatliche Mietkosten

    Vereinbaren Sie mit der Sachbearbeitung auf jeden Fall einen Termin:

    Zuständige Sachbearbeitungen

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