Surf's up in Munich - a new attraction in the city center
Visit the surfers on the Eisbach wave at the Englischer Garten
The Eisbach surfer wave at the southern end of tne Englischer Garten has become one of Munich's top attractions. Spectators and surfers line up to watch the courageous surfers - all year long!
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Surfen auf der Eisbachwelle verboten!
Die Landeshauptstadt München hat per neuer Allgemeinverfügung vom 11. Februar 2026 das Surfen auf der Eisbachwelle untersagt.
Die Eisbachwelle steht derzeit teilweise auch ohne Einbauten – und wird zum Teil bereits gesurft. Das ist jedoch hochgefährlich. An dieser Stelle dominiert überwiegend sogenanntes Weißwasser – eine starke Wasserwalze, die Surfer*innen unter Wasser zieht. Sich daraus selbst zu befreien, ist kaum möglich. Es besteht akute Lebensgefahr.
Das Verbot dient dem Schutz von Leben und Gesundheit – sowohl der Surfenden als auch der Rettungskräfte, die sich bei Einsätzen selbst in große Gefahr begeben müssten, um Personen aus der Welle beziehungsweise dem Weißwasser zu retten.
Zur Allgemeinverfügung >>
Maßnahmen zur Wiederherstellung der Eisbachwelle
Treffen zur Eisbachwelle vom 6. Februar
Vertreter*innen der Landeshauptstadt München, des Wasserwirtschaftsamtes, des Surf Club München sowie der Interessengemeinschaft Surfen in München (IGSM), sowie Projektleiter Professor Robert Meier-Staude hatten sich am Freitag, 6. Februar 2026 erneut im Rathaus zu einem Gespräch über die Wiederherstellung der Eisbachwelle getroffen.
- Am Mittwoch, den 4. Februar 2026, hat ein erster Vorversuch zur Wiederherstellung der Eisbachwelle unter Leitung von Professor Robert Meier-Staude stattgefunden.
- Dabei wurde deutlich, dass weitere Vorversuche notwendig sind, um fundiert beurteilen zu können, unter welchen Bedingungen und mit welchen Maßnahmen die Welle am besten wiederhergestellt werden kann.
- Sobald ausreichend Erkenntnisse aus diesen Vorversuchen vorliegen, kann der geplante Hauptversuch zur Wiederherstellung der Eisbachwelle starten. Diese Vorversuche liegen in der Verantwortung der beteiligten Surferinnen und Surfer.
- Aus sicherheitstechnischen Gründen bleibt das Surfen an der Eisbachwelle während der laufenden Vorversuche weiterhin untersagt.
- Es wurde vereinbart, die Ergebnisse der Versuchsreihe in einem weiteren Gespräch zu besprechen, sowie das weitere Vorgehen.
- Oberbürgermeister Dieter Reiter konnte nicht persönlich teilnehmen, hat aber bereits am Mittwoch bei dem Termin an der Welle die wesentlichen Dinge ausführlich mit den Surfern besprochen und war durch einen kompetenten Mitarbeiter, der das Projekt seit Anfang begleitet, vertreten.
Reaktion der Landeshauptstadt auf Offenen Brief des Surf-Clubs
Die Landeshauptstadt München zeigte sich in einem Statement des Referats für Klima- und Umweltschutz vom 13. Februar 2026 „erstaunt“ über Aussagen, die die Mitglieder des Surf-Clubs am 12.2. in einem offenen Brief gegen das Surfverbot an der Eisbachwelle getroffen haben. Darin würden sie den Aussagen widersprechen, die die Vertreter*innen der Surfcommunity im gemeinsamen Gespräch im Rathaus am Freitag, 6. Februar, getätigt hätten.
Das weitere Statement des Referats für Klima- und Umweltschutz im Wortlaut:
„Dort wurde – auch von Vertretern des Surf-Clubs München – unmissverständlich auf die sehr gefährliche, aktuelle Situation an der Eisbachwelle hingewiesen, die sich durch eine neue, am seitlichen Uferrand entstandene „kleine Welle“ ergeben habe. Der Rest des Eisbachs würde für ungeübte Surfer*innen ein lebensgefährliches sogenanntes Tosbecken mit Weißwasserbereich darstellen. Für diese akute Gefahrenlage würden die Surfvereine keine Verantwortung übernehmen können. Da auf dieser „kleinen Welle“ dennoch gesurft wurde, war ein Handeln seitens der Landeshauptstadt München daher zwingend nötig.
Rechtlich gibt es keinen anderen Weg, als das Surfen auf der gesamten Welle bis auf Weiteres zu verbieten, um das Leben und die Gesundheit sowohl der Surfenden auf dem Eisbach als auch der Rettungskräfte, die sich bei den Rettungseinsätzen in Lebensgefahr begeben müssten, um Personen aus der Welle beziehungsweise dem Weißwasser zu befreien, zu schützen. Eine Unterscheidung in „geübte“ und „nicht geübte“ Surfer zu treffen, ist aus juristischer Sicht nicht möglich.
Der Surfcommunity wurde vorab kommuniziert, dass dieser Schritt zwingend erforderlich ist. Schon im Rahmen des Gesprächs vom 6. Februar wurde seitens der städtischen Referate mitgeteilt, dass die Schilder, die explizit auf das Surfverbot hinweisen, wieder aufgestellt werden. Diese Schilder waren zuvor von Unbekannten abgebaut worden.
Seitens der Landeshauptstadt besteht weiterhin der entschlossene Wille, dass die Welle wiederhergestellt sowie konstruktiv daran weitergearbeitet wird. Die Stadtverwaltung unterstützt mit allen Kräften, damit die Welle im Zusammenwirken mit den Surfer*innen wieder zum Laufen kommt und ein rechtlich gangbarer Rahmen gefunden wird. Gleichzeitig ist es der Landeshauptstadt gerade nach dem tödlichen Unfall ein überragendes Anliegen, dass das Surfen für alle sicher ist. Dies ist eine anspruchsvolle und komplexe Aufgabe, der sich alle beteiligten Akteure stellen müssen.“
The Eisbach wave: What awaits you here
- The Eisbach river is considered a popular hotspot for surfers, spectators and photographers.
- It is located on the southern edge of the English Garden near the Haus der Kunst museum.
- The Eisbach's surf spot is considered the world's most constant, biggest and best river wave in the middle of a big city and has been surfable for 40 years.
- The Eisbach wave has also been used for television and cinema:
- Swimming and bathing at the surfer wave is not allowed.
Surf legend Robby Naish rides the Eisbach wave
An absolute surfing legend stopped by the Eisbach in the summer of 2021: multiple world champion Robby Naish did the honors at the wave in the English Garden and took the opportunity to surf in the middle of the city. For the other surfers and the public, the chance to get up close and personal with the American icon.