10 perfekte Wochenend-Spaziergänge

Gondel auf dem Nymphenburger Schlosskanal
Im Schlosspark von Nymphenburg fährt ein Gondoliere die Besucher

Den Park von Schloss Nymphenburg besuchen

Im Schatten der Auffahrtsalleen zum Nymphenburger Schloss wandelt man auf den Spuren der bayerischen Monarchen. Während sich innerhalb des Schlosses die Besucher tummeln, gibt es am Kanal davor genügend lauschige Plätzchen.
Hier schnattern Schwäne, Gänse und Enten um die Wette. Füttern und streicheln sollte man sie zwar nicht, aber sie versprühen märchenhaftes Flair. Mehr davon gibt´s in einer Art verwunschenem Märchenwald hinter dem Schloss: im Teil des englischen Landschaftsparks wechseln sich dichter Baumwuchs, kleine Bachläufe, Kaskaden, Brücken, Statuen und einsame Wege ab. Und dann gibt es da ja auch noch die venezianischen Gondeln: Auf ihnen können sich verliebte Besucher über das Wasser fahren lassen wie einst die Könige...

Malerische Ausblicke von der Wittelsbacher Brücke

Wittelsbacherbrück, im Hintergrund St. Maximilians Pfarrkirche
Einmalige und höchst romantische Ausblicke von der Wittelsbacher Brücke

An der Wittelsbacher Brücke zeigen sich Liebespaare ihre Verbundenheit mit Liebesschlössern aller Farben, Gravuren und Formen. Wer stehen bleibt und an dieser Stelle durch das Geländer blickt, belohnt sich mit absolut malerischen und vor allem romantischen Ausblicken: Am Ufer tobt das pralle Leben, im Hintergrund ragt die Kirche St. Maximilian empor. Am östlichen Isarufer kann man dann einen Abstecher zu den Grünflächen der sogenannten „Frühlingsanlagen“ machen, die sich bis zur Reichenbach- und Corneliusbrücke erstrecken. Die Füße im Wasser abkühlen und einfach die Seele baumeln lassen!

Schloss Schleißheim: Royale Entspannung am Kanal

Schloss Schleißheim, Foto: Zyankarlo / Shutterstock.com
Das Neue Schloss Schleißheim macht nicht nur äußerlich einiges her

In Schleißheim wartet eine der schönsten Schlossanlagen des Landes auf Besucher. Diese dürfen auch gerne Arm in Arm oder Händchen haltend durch die weitläufigen Anlagen wandern. Denn die Schlossanlage strahlt nicht nur an schönen Tagen eine atemberaubende Romantik aus. Vom Neuen Schloss Schleißheim mit seiner prächtigen Gemäldegalerie führt ein Wasserkanal bis zum etwa einen Kilometer entfernten Schloss Lustheim. Hier kann man sich hinsetzen, dem Plätschern zuhören und den Gondeln zusehen, die wie in Venedig über den Kanal schippern. Warum in den Süden fahren, wenn die italienische Romantik so nah ist?

Zwischen Blumen und Fontänen im Hofgarten spazieren

Der Dianatempel im Sommer , Foto: muenchen.de/Lukas Fleischmann
Die Blumen im Hofgarten strahlen mit dem Dianatempel um die Wette

Eine Ruheoase mitten im Stadtkern befindet sich direkt hinter dem Odeonsplatz: im Hofgarten blüht es überall. Auf den Spazierwegen zwischen plätschernden Brunnen ist der Besucher ganz bei sich. Bis heute hat der Hofgarten eine besondere Stimmung, und das zu jeder Tages- und Nachtzeit. Mit etwas Glück spielt im Pavillon inmitten des Gartens sogar ein Musiker auf seiner Klarinette oder Geige und man kann sich ein Privatkonzert gönnen. Auch abends setzen sich Flaneure gerne mit Kaffee oder einem anderen Getränk auf die Bänke und genießen den Blick auf Garten, Theatinerkirche und Residenz.

Majestätisch am Königsplatz

Leute entpsannen am Königsplatz, Foto: muenchen.de/ Vauelle
Am Königsplatz kann man herrlich die Sonne genießen

Es ist ohne Frage einer der schönsten Plätze Münchens: der Königsplatz. Ein Hauch des antiken Griechenlands weiht über das weitläufige Gelände. Egal ob Antikensammlung oder Propyläen, die Architektur am Königsplatz beeindruckt einfach immer. Wem das Ensemble als Freiluft-Museum noch nicht genügt, kann in wenigen Minuten weiter Richtung Karolinenplatz spazieren und von dort aus zu den Pinakothen gelangen. Kunst, Kultur und Hochgenuss!

Bootstour auf dem Kleinhesseloher See

Kleinhesseloher See Englischer Garten, Foto: Michael Neißendorfer
Hier ist man ganz unter sich: Auf dem Kleinhesseloher See

Der Englische Garten ist ein Klassiker für ausgedehnte Spaziergänge, aber auch romantische Einsam- oder Zweisamkeit kann man hier erleben. Am Monopteros etwa genießt man einen tollen Blick über München. Doch nichts geht über eine kleine Bootstour auf dem Kleinhesseloher See. Im Bereich um das Seehaus kann man sich Ruder- oder Tretboote mieten und einfach hinausfahren. Im Optimalfall genießt man beim Kurven um die kleinen Inseln eine unerwartete Ruhe und das Schnattern der Enten und Gänse bildet die einzige Geräuschkulisse.

Baumschule Bischweiler: Ein Meer aus Blumen

Osterglocken im Rosengarten, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Blumen, soweit das Auge reicht: Baumschule Bischweiler

Mehr als der Name verspricht: In der Baumschule Bischweiler in Untergiesing (Nähe Schyrenbad) kultiviert das Baureferat nicht nur Zier- und Klettergehölze, sondern eröffnet mit den Themengärten, wie dem Rosen-, Flieder-, Duft-, Tast- und Giftgarten eine Oase für alle Sinne. Durchschreitet man diese, erlebt man ein riesiges Geruchs- und Farbenspektrum aus tollen Blüten, Früchten und uralten Baumraritäten. Im Rosengarten z.B. kann man hunderte von Sorten kennenlernen: von der Albrecht Dürer Rose bis zur Zwergrose Pepita. Die Kastanie oder der chinesische Blauglockenbaum spenden Schatten bei heißen Temperaturen.

Bildergalerie: Hier blüht München besonders schön

Zum Sonnenuntergang auf den Olympiaberg

Sommerabend auf dem Olympiaberg, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Der Olympiaberg bietet einen gigantischen Blick über die Stadt: Zum abendlichen Sonnenuntergang sieht hier nicht nur das beleuchtete Olympiaparkgelände und die in der Ferne blinkende Stadtlandschaft fantastisch aus, bei gutem Wetter ist sogar ein Alpenpanorama möglich. Schummrig schön! Kein Wunder, dass man hier immer wieder Liebespaare trifft, die in trauter Zweisamkeit das Panorama auf sich wirken lassen. An lauen Abenden lockt ganz in der Nähe Münchens höchster Biergarten, die Olympia-Alm, auf etwa halber Höhe des Berges.

An der Würm entlang nach Schloss Blutenburg

Schwäne vor Schluss Blutenburg, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Neben der Isar ist die Würm der zweite, die gesamte Stadt durchziehende Fluss und der Grünzug Würm ein perfekter Naherholungsraum für besinnliche Stunden. Am besten startet man am Paul-Diehl-Park (S-Bahn Lochham) und durchquert diesen in nördlicher Richtung, bis er in den Pasinger Stadtpark übergeht. Man läuft immer am Ufer der Würm entlang bzw. auf den nahegelegenen Spazierwegen. Schließlich kommt man vorbei am kleinen Wasserschloss, überquert den Bahnübergang Pasing, vorbei am kleinen Kornberger Weiher, bis man in den idyllischen Schlosspark der Blutenburg gelangt. Ziel ist die beeindruckende Burganlage, die samt der erhaltenen mittelalterlichen Kirche spannende Geschichten erzählt.

Die Isar rauschen hören: Maximiliansanlagen

Maximiliansanlagen, Foto: Michael Hofmann

Die Maximiliansanlagen oberhalb des Ostufers der Isar sind bei denen beliebt, die gerne das kraftvolle Rauschen der Isar hören. Hier kann man auf 30 Hektar direkt am Flussufer lustwandeln und fühlt sich der Natur ganz nah. Es gibt wunderbar einsame Sitzplätze an den rauschenden Wasserfällen vor der Max-Joseph-Brücke oder sogar den Kiesbetten direkt am Wasser, auch malerische Fotomotive finden sich im ganzen Gelände. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Selfie mit der Liebsten vor dem Maximilianeum in der Abendsonne? Von dort geht´s weiter gen Norden zur Ludwigsbrücke, wo man den Anblick der St. Lukas Kirche und des Müllerschen Volksbads genießt.

Vom Wiener Platz durch Haidhausen

Der Wiener Platz in Haidhausen bei Sonnenschein

Beschauliche Plätzchen, „Hexenhäuschen“ und idyllische Grünflächen prägen Haidhausen: Startet man Wiener Platz erlebt man den kleinsten ständigen Markt Münchens und einen der größten Münchner Biergärten. Am Weißenburger Platz, kann man sich am plätschernden „Glaspalastbrunnen“ erst einmal eine Abkühlung verschaffen. Viele Haidhauser holen sich passend dazu um die Ecke am Pariser Platz noch ein köstliches Eis. Rund herum, westlich des Ostbahnhofs, liegt das gründerzeitliche "Franzosenviertel", eine ruhige Gegend, die mit niedrigen Häuschen besticht, die zum Teil schon vor 1914 gebaut wurden. Immer wieder tun sich kleine Gassen voller schöner Anblicke und beeindruckender Architektur auf. Das Resultat ist der vielleicht romantischste Münchner Stadtteil.

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