Auf dem ehemaligen Gelände des Konzentrationslagers Dachau errichtete Gedenkstätte.
Am 21.3.1933 gab Himmler die Errichtung des Konzentrationslagers in Dachau in Auftrag, das erste in Deutschland. Der erste Kommandant, Theodor Eicke, entwickelte ein Organisationsschema, das später für alle Lager Gültigkeit hatte. Dachau machte er zur "Schule der Gewalt" für die Angehörigen der SS. Ende April 1945 begann die SS, die 169 Außenlager und Außenkommandos zu evakuieren, am 29. April 1945 wurde das Lager von Einheiten der US-Armee befreit. Bis zur Befreiung hielt die SS über 200.000 Häftlinge aus 34 Nationen im Konzentrationslager Dachau gefangen.
Die KZ-Gedenkstätte Dachau wurde im Jahr 1965 auf Initiative und nach Plänen des Comité International de Dachau, finanziert vom Freistaat Bayern, errichtet. Sie umfasst das Gelände des ehemaligen Häftlingslagers und der Lagerkrematorien.
Neben einer Dokumentarausstellung im ehemaligen Wirtschaftsgebäude sind das Lagergefängnis ("Bunker"), die beiden Krematorien sowie eine rekonstruierte Häftlingsbaracke zu sehen.
Seit 1960 wurden auf dem Gelände die katholische Todesangst-Christi-Kapelle, die evangelische Versöhnungskirche, eine jüdische Gedenkstätte und eine russisch-orthodoxe Kapelle errichtet. Das Mahnmal des Bildhauers Nandor Glid auf dem ehemaligen Appellplatz entstand 1968.
Besonderheiten
- Museum im ehemaligen Wirtschaftsgebäude
- Israel-Gedenkstätte
- Todesangst-Christi-Kapelle (katholisch)
- Versöhnungskirche (evangelisch)
Quelle: Tourismusamt München
Öffnungszeiten:
tgl. 9.00 - 17.00 Uhr
(Verwaltung und Archiv sind Montags geschlossen)
24. Dez geschl.




