Odeonsplatz
Odeonsplatz mit Felherrnhalle und Theatinerkirche
Direkt hinter dem Odeonsplatz im Münchner Zentrum lädt die zur Residenz gehörende Grünanlage mit majestätischem Flair zum Entspannen ein.
Der Hofgarten mit seinen gekiesten Wegen, Brunnen, Blumenbeeten und dem runden Pavillon lockt in den Sommermonaten viele zu einem Spaziergang oder zum Verweilen auf einer der zahlreichen Bänke. Häufig tönen vom Pavillon her Violinen-, Klarinetten oder Cello-Klänge von ein paar Musikern, die sich dort niedergelassen haben. Bei den Münchnern wohl bekannt sind auch die Boggia-Spieler, die bei gutem Wetter auf den Kieswegen ihre privaten Turniere austragen. Das Café Tambosi am Odeonsplatz hat auch einige Plätze im Hofgarten, wo man im Schatten der Bäume einen Cappuccino oder Aperitif genießen kann.
Entstanden ist der Hofgarten mit der Erweiterung der Residenz am Anfang des 17. Jahrhunderts unter Herzog Maximilian I. nach dem Muster italienischer Renaissancegärten. Im Arkadengang, welcher den Hofgarten zu zwei Seiten hin abschließt, zeigen unterschiedliche Wandmalereien Momente aus der Geschichte des Hauses Wittelsbach. Das erste Bauwerk des Münchner Architekten Leo von Klenze ist auch im Hofgarten zu sehen: Das Hofgartentor zum Odeonsplatz (1816).
Odeonsplatz
Odeonsplatz mit Felherrnhalle und Theatinerkirche
Der Odeonsplatz begrenzt die historische Altstadt im Norden. Im Jahr 1816 beauftragte Ludwig I., damals noch Kronprinz, den Architekten Leo von Klenze mit der Gestaltung der Ludwigstraße, die auch den Odeonsplatz mit einschließt.
Friedrich von Gärtner ließ in den Jahren 1841 bis 1844 als königlicher Baumeister die Feldherrenhalle am Odeonsplatz errichten. Sein Vorbild war die florentinische Loggia dei Lanzi.
Die Stufen neben den steinernen Löwen laden zum Verweilen ein.
Die Feldherrenhalle am Anfang der Fußgängerzone ist ein beliebter Treffpunkt für Touristen.
Gleich neben der Feldherrenhalle ragen die Türme der spätbarocken Stiftskirche St. Kajetan, auch Theatinerkirche genannt, in den weiß-blauen Himmel.
Das Odeon, ein ehemaliges Konzerthaus, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg der Sitz des Bayerischen Innenministeriums. Das Gebäude wurde in den Jahren 1826 bis 1828 durch Leo von Klenze errichtet.
Das Reiterstandbild zwischen Odeon und dem Leuchtenbergpalais zeigt Ludwig I., König von Bayern (1786-1868).
Mit dem Standbild dankte die Stadt München 1862 seinem König, Bauherren und Förderer der Künste.
Das Palais Leuchtenberg (erbaut 1817-1821 durch Klenze): in Münchens größtem Palais befindet sich heute das Bayerische Finanzministerium.
Im Basargebäude (Leo von Klenze, 1824 bis 1826) befinden sich Geschäfte und Cafés.
Am südlichen Ende des Basargebäudes...
...befindet sich das Hofgartentor (erbaut 1816/17), Leo von Klenzes erstes Bauwerk in München.
Vor dem Café Luigi Tambosi sitzt man eng beieinander und blickt auf den Odeonsplatz. Seit 1810 ist das Tambosi ein Kaffeehaus und demnach das älteste Münchens.
Biergartenatmosphäre gleich nebenan im Hofgarten.
Der Hofgarten wird an zwei Seiten von langen Arkadengängen begrenzt.
Unter Kurfürst Maximilian I. wurde der Hofgarten als italienischer Renaissancegarten angelegt.
Im Zentrum des Hofgartens befindet sich der Dianatempel...
...Im Inneren des um das Jahr 1615 erbauten Pavillons wird bei schönem Wetter oft klassische Musik dargeboten.
Blick vom Hofgarten auf die Theatinerkirche
Die Bayerische Staatskanzlei am östlichen Ende des Hofgartens ist die oberste Landesbehörde des Freistaats Bayern.
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