Maximilianeum - Bayerischer Landtag

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Maximilianeum

Maximilianeum München, Foto: Shutterstock

Das Maximilianeum im Münchner Stadtteil Haidhausen ist seit 1949 Sitz des Bayerischen Landtags, Wohnstätte hochbegabter Studenten und zudem ein schöner Aussichtspunkt über die Stadt.

Wenn die Abendsonne auf das Maximilianeum scheint, hüllt es den Prachtbau in angenehme Gold- und Rottöne. Besonders zu dieser Tageszeit lohnt es sich, zum Maximilianeum oberhalb der Isar hinaufzulaufen und vom Aufgang aus den Sonnenuntergang über der Stadt zu genießen.

Studienstiftung des Maximilianeums

Seit 1876 beherbergt das Maximilianeum die gleichnamige die Stiftung für besonders begabte, bayerische Studenten. Ziel der Stiftung ist es talentierte junge Männer – und seit 1980 auch Frauen - unabhängig von ihren standesgemäßen und finanziellen Ursprüngen zu fördern. Heute muss man sich als Stipendiat aber nicht mehr zwingend wie einst dem Staatsdienst verschreiben - bis auf Medizin und Theologie sind alle Studiengänge zugelassen. Die Aufnahme ins Maximilianeum zu bestehen, ist jedoch immer noch sehr schwer: Keine Note auf dem Abiturzeugnis darf schlechter als eine Eins Minus sein.

Der Landtag

Plenarsitzung im Bayerischen Landtag, Foto: Bildarchiv Bayerischer Landtag, Rolf Poss

Seit 1949 hat zusätzlich der Bayerische Landtag seinen Sitz im Maximilianeum. Hier befinden sich der Plenarsaal des Landtags und die verschiedenen Räume für Ausschusssitzungen. Beim jährlichen Tag der offenen Tür können die Säle, in denen die bayerische Politik gemacht wird, besucht werden. Wer schon vorher das Maximilianeum betreten will, kann zumindest durch einige Räumlichkeiten bei wechselnden Ausstellungen in dem Gebäude begutachten.

Baugeschichte

Das von Friedrich Bürklein geplante und 1874 fertiggestellte Gebäude bildet den monumentalen Abschluss der Maximilianstraße. 1864 ließ König Maximilian II., sieben Jahre nach Baubeginn, noch eine Planänderung vornehmen. Statt der geplanten Spitzbögen ordnete er Neurenaissancebögen an. Das Maximilianeum wurde zum Zwecke der Studienförderung und Unterbringung von Stipendiaten errichtet. Bis 1918 waren hier außerdem eine „historische Galerie“ und die königliche Pagenschule untergebracht. Im Zweiten Weltkrieg wurde ein Großteil des Gebäudes zerstört und durch Karl Kergl wieder aufgebaut, ehe der Bayerische Landtag 1949 das Maximilianeum zu seinem Sitz machte.

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