Das Gebäude, in dem heute die Musikhochschule untergebracht ist, ist eines der ersten Musterbauten der NS-Architektur im süddeutschen Raum. Im so genannten "Führerbau", 1933-35 von Paul Ludwig Troost nahe des Königsplatzes errichtet, wurde 1938 das Münchner Abkommen unterzeichnet. Ab 1945 diente das Gebäude als zentrale Sammelstelle für die von den Nationalsozialisten geraubte Beutekunst, die von hier aus an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben wurde.
Seit 1998 beherbergt das Haus die Hochschule für Musik und Theater München. Bereits 1954 war der Kongresssaal zum Konzertsaal umgebaut worden.




