Das Münchner Stadtmuseum auf dem St.-Jakobs-Platz zeigt alles, was man über München wissen muss. Die städtische Einrichtung wurde am 29. Juli 1888 vom damaligen Stadtarchivar Ernst von Destouches begründet. Die Museumsräume befinden sich unter anderem im Marstall und im ehemaligen Zeughaus der Stadt.
Neben wechselnden Sonderausstellungen und kulturellen Veranstaltungen gibt es im Münchner Stadtmuseum mittlerweile fünf Dauerausstellungen: In der Ausstellung "Typisch München" veranschaulichen über 400 Exponate die Geschichte und Geschicke der Stadt München. An die nationalsozialistische Vergangenheit der Stadt und die Gräueltaten des NS-Regimes erinnert die Ausstellung "Nationalsozialismus in München". Zudem können in einer Musiksammlung, einer Sammlung zu Puppentheater und Schaustellerei und einer Sammlung zu Fotografie Exponate aus aller Welt bewundert werden. Außerdem befinden sich rund 30.000 Portraits im Besitz des Münchner Stadtmuseums. Dank der Kooperation mit der Bayerischen Staatsbibliothek können 1.800 dieser Portraits der Öffentlichkeit in einer Onlinedatenbank zur Verfügung gestellt werden. Zum Münchner Stadtmuseum gehört auch das Filmmuseum mit hauseigenem Kino.
Die Verwaltung des Museums sitzt im Ignaz-Günther-Haus, einem spätmittelalterlichen Gebäude aus dem 15. Jahrhundert. Direkt gegenüber des Münchner Stadtmuseums befindet sich das Jüdische Museum (Anzeige) sowie die Hauptsynagoge des Jüdischen Zentrums.






