Ost-West-Friedenskirche

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Ost-West-Friedenskirche

Ost-West-Friedenskirche von Väterchen Timofei

Die Ost-West-Friedenskirche wurde in den 1950er Jahren von Väterchen Timofej und seiner Frau Natascha am Oberwiesenfeld, dem heutigen Olympiapark, errichtet.

Timofej Wassiljewitsch Prochorow, von den Münchnern Väterchen Timofej genannt, war ein Eremit aus Russland. Nach seiner ersten Marienvision wanderte er durch die Lande, lernte in Wien seine Frau Natascha kennen und gelangte schließlich nach München. Dort ließ sich das Paar am Oberwiesenfeld nieder und errichtete neben seiner Hütte eine Kapelle, die später zu einer Kirche ausgebaut wurde. Als Baumaterial nutzten sie herumliegenden Schutt aus dem Zweiten Weltkrieg und allerlei Unrat. So ist beispielsweise die Decke des Gebäudes mit glitzerndem Schokoladenpapier versilbert. Als für die Olympische Spiele 1972 in München die Bauarbeiten am Oberwiesenfeld begannen, wurde das Olympiagelände extra weiter nördlich gelegt als geplant, um die kleine Kirche zu erhalten. Sie wurde anschließend Ost-West-Friedenskirche genannt. Väterchen Timofej starb 2004 mit rund 110 Jahren (sein genaues Geburtsdatum ist unbekannt) als bis dahin ältester Münchner. Sein Grab befindet sich auf dem Westfriedhof.

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5 Bewertungen zu Ost-West-Friedenskirche

5
5 Bewertungen
  • von am

    Waren am Sonntag dort. Trotz Tollwood findet man hier eine Ruheoase wirklich sehr schön

  • von am

    Habe heute zum ersten Mal die Kapelle besucht und war sehr berührt von der schönen Atmosphäre auf dem ganzen Gelände. Wie eine Insel der Geborgenheit und des Friedens mitten in München. Freue mich schon auf weitere Besuche in München und bei Väterchen Timofei!

  • von am

    Habe nach 25 Jahren endlich diese Insel des Friedens im Olympiapark München gefunden. Sehr schön und interessant

  • von am

    Man sollte sich das unbedingt anschauen,sehr schön.Man fühlt sich irgendwie geborgen.Es wird einem ganz warm ums Herz,wenn man das alles anschaut.

  • von am

    Eine wirkliche Sehenswürdigkeit, die der Münchner Autor, Alexander Wutz, in seinem Bildband "Väterchen Timofej - ein Russe erobert die Herzen der Münchner" wunderbar hervorhebt. Diesen Garten sollte man besuchen und nicht verpassen, wenn man in München ist.

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