Große Einfamilien- und Reihenhausanlagen locken mehr Familien als in anderen Stadtteilen nach Moosach. Daneben macht sich Moosach aber auch als gewerblicher Standort mit vielen Einkaufsmöglichkeiten wie dem OEZ und einem breiten Dienstleistungs- angebot einen Namen.
War Moosach bis in die 50-er Jahre hinein noch sehr dörflich geprägt, setzte danach die städtebauliche Entwicklung ein. Große Verwaltungsgebäude und Einfamilien- beziehungsweise Reihenhausanlagen entstanden. Das größte Wohngebiet in Moosach wurde vor den Olympischen Spielen 1972 mit der Olympia-Pressestadt und dem Olympia-Einkaufs-Zentrum (OEZ) gebaut. Mit dem OEZ und dem "Moosacher Stachus" an der Dachauer-, Bauberger- und Pelkovenstraße besitzt der Stadtteil gleich zwei Zentren mit vielen Einkaufsmöglichkeiten und einem breiten Dienstleistungsangebot.
Durch den Mittleren und Äußeren Verkehrsring sowie deren Zubringern ist Moosach allerdings sehr stark mit Durchgangsverkehr belastet. Einen gewissen ökologischen Ausgleich bringen dafür die Landschaftsschutzgebiete Kapuzinerhölzl und Hartmannshofer Wald, einige Kleingartenanlagen sowie der Westfriedhof.
Erwähnenswert aus städtebaulicher Sicht bleibt noch die zwischen 1924 und 1930 errichtete Mustersiedlung "Borstei" im Süd-Osten, benannt nach ihrem Erbauer, Senator Bernhard Borst. Dabei handelt es sich um eine Siedlung von Mehrfamilienhäusern für den gehobenen Mittelstand, die inzwischen unter Denkmalschutz steht.












