Geschichte

Geschichte

Pasing wurde 763 erstmals urkundlich als "villa Pasingas" erwähnt und ist somit deutlich älter als München. Pasing war einst die fünftgrößte Stadt in Oberbayern und wurde 1938 nach München eingemeindet. Als Gegenleistung für die "Zwangsehe" mit München erhielt die einstmals eigenständige Gemeinde eine Bezirksverwaltungsstelle, einmalig in der bayerischen Landeshauptstadt. Das heutige "Bürgerzentrum Rathaus Pasing" beherbergt Bürgerbüro, Standesamt, Versicherungsamt, Sozialbürgerhaus, Städtische Bestattung, Gesundheitsamt, Bezirksinspektion und eine Stadtbücherei. Den Akt der "Zwangseingemeindung" haben die Einwohnerinnen und Einwohner inzwischen verdaut: "Münchner geworden, Pasinger geblieben", sagen sie. Das zeigt die gesunde Mischung aus München-Treue und Pasinger Eigenwertgefühl.