Stadtteilbild

Schwabing-West

Schwabing-West ist der nördliche Nachbar der Maxvorstadt, die Grenze verläuft entlang der Loth- und Georgenstraße. Nördlich des Stadtteils liegt Milbertshofen und westlich Neuhausen. Die Grenze zu Schwabing im Osten läuft entlang der Isolden-, Simmern-, Viktoria- und Friedrichstraße. Schwabing- West ist mit U-Bahn, Straßenbahn und Bus gut erschlossen.

Im Stadtteil herrscht vornehmlich geschlossene Wohnbebauung vor, mit noch gut erhaltenem Altbaubestand vor allem im südlichen Bereich. Im Norden des Stadtteils liegt eines der größten Münchner Krankenhäuser, das Krankenhaus Schwabing. Ähnlich wie in Schwabing hatten sich auch in West-Schwabing viele Künstler und Literaten niedergelassen, beispielsweise der Dichter Rainer Maria Rilke und der Filmemacher Rainer Werner Fassbinder. Auch zwei berühmte Revolutionäre wohnten einige Zeit im westlichen Teil Schwabings: Leo Trotzki und Wladimir Iljitsch Lenin.

Stark geprägt wird der Stadtteil von seinen vielen, teilweise in der Gründerzeit angelegten Plätzen: Kurfürstenplatz, Hohenzollernplatz, Bayernplatz, Scheidplatz, Pündterplatz, Kölner und Bonner Platz, die zum Verweilen und Flanieren einladen. Besonders sehenswert ist der Elisabethplatz, auch "kleiner Viktualienmarkt" genannt. Zwischen der Karl-Theodor-Straße und dem Olympiagelände im Norden liegt der Luitpoldpark. Im Jahre 1911 wurde von Münchner Bürgerinnen und Bürgern aus Anlass des 90. Geburtstages des Prinzregenten Luitpold ein Park mit 90 Linden und einem Obelisken angelegt. Der Park wird vom 37 Meter hohen Luitpoldhügel bestimmt, dem ehemaligen Schwabinger Schuttberg der kriegszerstörten Häuser.