König Ludwig II. von Bayern

König Ludwig II.

Wohl um keinen anderen bayerischen Monarchen ranken sich so viele Mythen wie um ihn: König Ludwig II., der Märchenkönig, der 1845 in Schloss Nymphenburg das Licht der Welt erblickte und der knapp 41 Jahre später im Starnberger See verstarb. Als Kunstmäzen und bekennender Fan Richard Wagners, als ewiger Junggeselle, als Exzentriker, Träumer und Phantast hat sich der „Kini“ auf ewig im Freistaat ein Denkmal gesetzt. Das Bild zeigt Ludwig II. von Bayern nach einem Gemälde von Gabriel Schachinger.

Die Bayern haben Ludwig II. nicht nur unzählige Sagen und Lieder, sondern gleich eine ganze Reihe an imposanten Bauwerken zu verdanken. Schloss Linderhof, Neuschwanstein, Schloss Herrenchiemsee und Schloss Schachen wurden allesamt auf sein Geheiß hin errichtet. Nichtsdestotrotz genoss der Herrscher, der während seiner Amtszeit (1864-1886) einen gigantischen Schuldenberg anhäufte, vor allem bei der Münchner Bevölkerung kein allzu großes Ansehen. Erst posthum stieg er zur Kultfigur auf. Heute erinnert ein Denkmal in den Maximiliansanlagen im Stadtteil Bogenhausen an den Märchenkönig.