Lesben, Schwule, Bi- und Trans* in München

Glockenbach - Das "rosa Viertel"

Schon seit den 1960er Jahren haben sich rund um den Gärtnerplatz und das Glockenbachviertel schwule Kneipen und Initiativen für sexuelle Gleichberechtigung angesiedelt - und es zum sogenannten "rosa Viertel" gemacht. Auch heute noch ist die Gegend mit Cafés, Nachtleben und Beratungssstellen Mittelpunkt des schwulen und lesbischen Lebens in München.

Etliche Beratungs- und Vernetzungsstellen für Schwule und Lesben geben im Glockenbachviertel die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen und Kontakten. In der Angertorstraße befindet sich die Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen der Stadt München, die die Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgender fördert.

Freizeitangebote für Lesben in München

Live-Konzert in der Angertorstraße, Foto: Filippo Steven Ferrara

Neben vielen schwulen Lokalen, in denen natürlich auch Lesben gerne gesehen werden, gibt es auch einige Lokale, Institutionen und Partys, die speziell lesbisch ausgerichtet sind. Ein spannender Anlaufpunkt ist der Lillemor's Frauenbuchladen in der Barerstraße 70. Eine interessante Themenauswahl, sowie Ausstellungen und Lesungen laden ein. Zum Tanzen und Feiern animieren die She-La-Partyreihe im 8 below und die Amazonas-Partys in wechselnden Locations sowie die Frauenfeste. Und mit dem lesbischen Angertorstraßenfest startet jedes Jahr die Pride-Week.

Gut frühstücken kann man im Café Glück in der Palmstraße 4. Auf einen Drink, einen Kaffee oder zu Frauenfesten trifft man sich im Melcher's in der Buttermelcherstraße. Weitere Informationen und Termine für Lesben in München gibt es auf den Internetportalen lesbay und zur-paula.net.

Freizeitangebote für Schwule in München

Wer sich über Veranstaltungen der Szene, aktuelle Termine und Ausgehmöglichkeiten informieren möchte und zum ersten Mal in der Stadt ist, dem bietet das Szene-Hotel “Deutsche Eiche“ einen informativen Anlaufpunkt in der Reichenbachstraße 13. Vorteil: Es ist rund um die Uhr geöffnet. Nebenbei kann man hier sehr gut essen oder in der riesigen Saunalandschaft entspannen (men only) und die ersten Kontakte knüpfen. Im August lockt das schwule Straßenfest des Sub e.V., das Hans-Sachs-Straßenfest, zur ausgelassenen Party. Weitere gastronomische Anlaufstellen sind das Café Glück in der Palmstraße 4 und der Ochsengarten in der Müllerstraße 47.

Das Café Kraftakt in der Thalkirchner Straße besticht tagsüber besonders bei gutem Wetter auf der Sommerterrasse. Abends verwandelt sich das Kraftakt aber ganz unangestrengt in eine Bar, wo fast täglich Getränke-Specials die Partystimmung heben. Ein Urgestein des schwulen Nachtlebens, das auch schon nachmittags auf hat, ist das Cafe Nil in der Hans-Sachs-Straße.

Ein Besuch der Prosecco Bar in der Theklastraße lohnt schon wegen des schrillen Kitsches ihrer Innenausstattung. Schlager und Hits von heute lassen die Besucher auf die Tanzfläche strömen. Die Betreiber der ehemaligen Bar "Jennifer Parks" veranstalten unter dem Motto "Jenny tanzt" jeden Monat eine Disco-Party im Oberangertheater oder der Isarpost.

Der König ist tot, es lebe der König: Das Urgestein der schwulen Diskotheken in München, das New York, ist wieder auferstanden, jetzt in der Elisenstr. 3. Einen guten Überblick für das Partyvolk gibt der eventguide "SzeneTimer", zu finden bei Facebook.

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