Grillzonen, Regeln und Karten
Grillen in München: Wo es erlaubt ist und welche Regeln gelten
An der Isar, an mehreren Badeseen und in einigen Parks gibt es in München ausgewiesene Grillzonen. Hier findet ihr die erlaubten Bereiche, Detailkarten und die wichtigsten Regeln zu Grillgeräten, Abstand, Glut und Abfall.
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Grillen in München: Das Wichtigste im Überblick
- Wo ist Grillen erlaubt? Nur in ausgeschilderten Grillzonen an der Isar, in Westpark, Ostpark und Hirschgarten sowie an mehreren Badeseen.
- Welche Grills sind erlaubt? Handelsübliche Grillgeräte mit Holzkohle oder Gas.
- Was ist verboten? Bodenfeuer, Lagerfeuer und das Verbrennen von Holz.
- Welcher Abstand gilt? Mindestens zehn Meter zu Bäumen, Sträuchern und ausgetrockneten Grasflächen.
- Wo dürfen niedrige Grills stehen? Grills ohne Beine oder mit weniger als 30 Zentimetern Bodenabstand nur auf vegetationsfreien Flächen.
- Was gilt für die Glut? Vollständig löschen und Grillreste erst entsorgen, wenn sie vollständig ausgekühlt sind.
- Was ist vor Ort entscheidend? Die aktuelle Beschilderung sowie die Grillzonen-Karte oder die Isar-Map.
👉 In München dürft ihr nur in ausdrücklich ausgewiesenen Bereichen an der Isar, in ausgewählten Parks und an mehreren Badeseen grillen.
Wo darf man in München grillen?
Die Stadt hat öffentliche Grillzonen an zwei Isarabschnitten, in drei großen Parks und an mehreren Badeseen eingerichtet. Die Nutzung ist kostenlos. Entscheidend sind immer die Beschilderung und die markierten Grenzen vor Ort.
Grillzonen an der Isar
Isar Süd und Flaucher
Grillen ist auf den dafür freigegebenen Kiesbänken südlich der Brudermühlbrücke möglich. Die Grillzone beginnt ungefähr 100 Meter südlich der Brücke und reicht bis zur südlichen Stadtgrenze, etwa 500 Meter vor der Großhesseloher Brücke.
Damit gehören auch Teile des Flauchers zu den erlaubten Bereichen. Allerdings dürft ihr dort nicht auf jeder Kiesbank und nicht auf den angrenzenden Wiesen grillen. Achtet deshalb auf die Grillzonenschilder.
Isar Nord bei St. Emmeram
Weitere Grillbereiche liegen nördlich des Oberföhringer Wehrs auf Höhe von St. Emmeram. Auch dort gilt: Nutzt nur die ausdrücklich gekennzeichneten Flächen.
Grillzonen in Münchner Parks
In diesen großen Parkanlagen sind einzelne Grillbereiche ausgeschildert:
- Westpark: Grillzonen gibt es sowohl im Ostteil als auch im Westteil.
- Ostpark: Der Grillbereich liegt im nordwestlichen Teil des Parks in der Nähe des Ostparksees.
- Hirschgarten: Auch hier gibt es eine abgegrenzte und ausgeschilderte Grillzone.
Außerhalb dieser Bereiche ist das Grillen in den Parks nicht erlaubt. Die Grillzonen liegen bewusst in größeren Anlagen und möglichst weit von Wohnhäusern entfernt, damit Rauch und Lärm die Nachbarschaft weniger beeinträchtigen.
Grillzonen an Münchner Badeseen
An diesen Badeseen könnt ihr in gekennzeichneten Bereichen grillen:
- Langwieder See: mehrere ausgeschilderte Grillzonen
- Lußsee: Grillen in den dafür vorgesehenen Bereichen
- Feldmochinger See: größere Grillzonen am Westufer
- Fasaneriesee: größere Grillzonen am Westufer
- Lerchenauer See: eine kleinere Grillzone
Die Freigabe gilt nicht für das gesamte Seeufer. Prüft die Schilder, bevor ihr den Grill aufstellt. Für den Birkensee ist auf den aktuellen städtischen Informationsseiten keine Grillzone ausgewiesen.
Münchens Grillzonen in der Detail-Karte
Die unten stehenden Links öffnen die Detailkarte in Google Maps
Grillen im Landkreis München
Diese Seite beschreibt vor allem die Grillzonen und Regeln innerhalb des Münchner Stadtgebiets. Im Landkreis München gelten eigene Bestimmungen. Informiert euch deshalb vorab über die Regeln am jeweiligen See oder Isarabschnitt.
Informationen zum Grillen im Landkreis München:
Telefon: (089) 6221 2688
👉 Für Grillplätze außerhalb des Münchner Stadtgebiets gelten die Bestimmungen des Landkreises oder der jeweiligen Gemeinde.
Wo Grillen nicht erlaubt ist
Nicht grillen dürft ihr unter anderem:
- in allen nicht gekennzeichneten Grünanlagen und Parkbereichen
- auf den Wiesen der Isarauen
- im innerstädtischen Isarbereich zwischen Brudermühlbrücke und Oberföhringer Wehr
- rund um Braunauer Eisenbahnbrücke, Wittelsbacher Brücke und Reichenbachbrücke
- auf Museumsinsel und Praterinsel
- unter und unmittelbar an Brücken
- im Englischen Garten
Im Englischen Garten sind sowohl Grillen als auch das Entzünden offener Feuer ausdrücklich verboten. Das gilt ebenso für Hofgarten und Finanzgarten.
👉 Öffentliche Grillplätze gibt es in München nur innerhalb der vor Ort ausgeschilderten Zonen; eine allgemeine Freigabe für Parks, Seeufer oder Isarflächen besteht nicht.
Grillen am Flaucher und an der Isar: Diese Bereiche sind freigegeben
Am Flaucher ist Grillen möglich, aber nur auf den ausgewiesenen Kiesbänken südlich der Brudermühlbrücke. Der Begriff „Flaucher“ bezeichnet ein größeres Erholungsgebiet und darf deshalb nicht mit einer durchgehend freigegebenen Grillzone gleichgesetzt werden.
Die Isar verändert durch Strömung und Hochwasser regelmäßig ihre Kiesbänke. Dadurch können sich auch Lage und Abgrenzung der Grillbereiche ändern. Verlasst euch deshalb nicht allein auf ältere Karten, gespeicherte Standorte oder Brandstellen anderer Gruppen. Maßgeblich sind die aktuelle Isar-Map und die Beschilderung.
Warum darf man nicht auf den Isarwiesen grillen?
Die Isarauen sind Landschaftsschutzgebiet. Brandstellen, Glut, Abfälle und Glasscherben schädigen die Vegetation und gefährden Menschen, die auf den Flächen spielen oder sich dort erholen.
Stellt euren Grill deshalb auch innerhalb eines grundsätzlich freigegebenen Isarabschnitts nur auf die gekennzeichneten Kiesflächen. Eine angrenzende Wiese wird nicht automatisch Teil der Grillzone.
Warum ist Grillen an den innerstädtischen Brücken verboten?
Zwischen Brudermühlbrücke und Oberföhringer Wehr liegen die Isar und ihre Ufer nahe an Wohngebieten. Grillrauch, Gerüche und Lärm können dort viele Anwohner*innen betreffen.
Rauch in der Nähe von Brücken kann außerdem die Sicht im Straßenverkehr beeinträchtigen. Unter und an Brücken entstehen im Brandfall zusätzliche Gefahren und mögliche Schäden. Deshalb sind die innerstädtischen Brückenbereiche keine Grillplätze.
Feiern und Veranstaltungen an der Isar
Ein gemeinsamer Grillabend in einer ausgewiesenen Zone ist etwas anderes als ein größeres Fest mit Musikanlage und vielen Teilnehmer*innen. Ungenehmigte Veranstaltungen und ruhestörende Feiern sind in den Isarauen nicht erlaubt. Veranstaltungen können eine Genehmigung des Kreisverwaltungsreferats erfordern.
👉 Am Flaucher dürft ihr nur auf den gekennzeichneten Kiesbänken südlich der Brudermühlbrücke grillen – nicht auf sämtlichen Kiesflächen oder Isarwiesen.
Isar-Map: Grillzonen, Toiletten und Aschebehälter finden
Die Isar-Map hilft euch bei der Vorbereitung und direkt vor Ort. Ihr könnt verschiedene Informationen ein- und ausblenden und so nach passenden Einrichtungen in eurer Umgebung suchen.
Die Karte zeigt unter anderem:
- Grillzonen
- Toiletten
- Abfallbehälter
- spezielle Behälter für Grillasche
- Spielplätze
- Badezonen
- Sehenswürdigkeiten
- Angebote des öffentlichen Nahverkehrs
Prüft trotzdem zusätzlich die Schilder vor Ort. Die Karte ersetzt nicht die aktuelle Abgrenzung einer Grillzone und keine vorübergehenden Sperrungen.
👉 Die Isar-Map zeigt euch neben den Grillzonen auch Toiletten, Abfallbehälter und Behälter für Grillasche entlang des Flusses.
Holzkohle, Gas und Abstand: Die wichtigsten Grillregeln
Auch innerhalb einer Grillzone müsst ihr Brandschutz, Natur- und Lärmschutz beachten.
- Verwendet nur handelsübliche Grillgeräte.
- Als Brennstoff sind Holzkohle oder Gas zugelassen.
- Bodenfeuer sind auch dann verboten, wenn nur Holzkohle verwendet wird.
- Verbrennt kein Holz, keine herumliegenden Äste und keine Abfälle.
- Haltet mindestens zehn Meter Abstand zu Bäumen, Sträuchern, trockenen Grasflächen und leicht entzündlichen Gegenständen.
- Stellt kleine Grills mit weniger als 30 Zentimetern Bodenabstand nur auf vegetationsfreie Flächen wie Kies.
- Lasst einen entzündeten Grill niemals unbeaufsichtigt.
- Vermeidet Funkenflug und löscht die Glut bei starkem Wind sofort vollständig.
- Beschädigt keine Pflanzen, Bäume oder Einrichtungen.
- Vermeidet laute Musik und unnötigen Lärm.
- Haltet Wege und Zufahrten für Rettungs- und Dienstfahrzeuge frei.
- Nehmt Flaschen, Abfall und vollständig ausgekühlte Grillreste wieder mit oder nutzt die vorgesehenen Behälter.
Verstöße gegen die geltenden Schutzbestimmungen können mit einem Bußgeld geahndet werden. Anlagenaufsicht und Polizei kontrollieren die Einhaltung der Regeln
Darum sind Boden- und Holzfeuer verboten
Ein Feuer unmittelbar auf dem Boden kann Vegetation und Boden dauerhaft schädigen. Bei trockenem Gras oder starkem Wind können sich Flammen und Funken zudem schnell ausbreiten.
Auch das Verbrennen von Ästen aus der Umgebung ist nicht zulässig. Frisches oder feuchtes Holz erzeugt besonders viel Rauch; beim Verbrennen von Abfällen können zusätzlich gesundheitsschädliche Stoffe freigesetzt werden.
Kleine Grills brauchen einen geeigneten Untergrund
Ein niedriger Grill oder Einweggrill entwickelt direkt über dem Boden große Hitze. Geräte ohne Beine oder mit weniger als 30 Zentimetern Bodenabstand dürfen deshalb auch innerhalb einer Grillzone nur auf vegetationsfreiem Untergrund stehen.
Eine trockene Wiese, ein Rasenstück oder eine bewachsene Uferfläche ist dafür nicht geeignet. Nutzt eine stabile Kiesfläche und achtet darauf, dass der Grill nicht kippen kann.
👉 In den Münchner Grillzonen sind nur handelsübliche Holzkohle- oder Gasgrills erlaubt; Bodenfeuer, Holzfeuer und das Verbrennen von Abfällen sind verboten.
Trockenheit und Funkenflug: Brandgefahr beim Grillen
Bei längeren Trockenperioden können Wiesen, Laub und Gehölze bereits durch einzelne Funken oder nicht vollständig gelöschte Kohle in Brand geraten. Haltet den vorgeschriebenen Abstand deshalb auch dann ein, wenn der Grill auf einer Kiesfläche steht.
Achtet besonders auf diese Regeln:
- Grill und Glut ständig beaufsichtigen
- Funkenflug vermeiden
- bei starkem Wind nicht weitergrillen
- ausreichend Wasser zum Löschen bereithalten
- Glut vollständig ablöschen
- vor dem Verlassen des Platzes prüfen, ob Kohle und Grillreste wirklich kalt sind
- heiße Kohle niemals auf den Boden, in die Vegetation oder in normale Abfallbehälter schütten
Bei außergewöhnlicher Trockenheit können zusätzliche Einschränkungen oder zeitweise Verbote notwendig werden. Solche Maßnahmen müssen aktuell geprüft und dürfen nicht als dauerhaft geltende Regel in den Artikel eingebaut werden. Beachtet Hinweise auf muenchen.de sowie Absperrungen und Schilder an den Grillplätzen.
👉 Bei Trockenheit und starkem Wind müsst ihr besonders auf Funkenflug achten und die Glut sofort vollständig löschen.
Grillasche, Glas und Müll richtig entsorgen
Nehmt möglichst alles wieder mit, was ihr zum Grillplatz gebracht habt. Überfüllte Behälter sind kein Grund, Müll daneben abzustellen: Verpackt die Abfälle und entsorgt sie zu Hause.
So hinterlasst ihr den Grillplatz sicher
- Lasst Grillkohle und Asche vollständig auskühlen.
- Löscht verbleibende Glut mit ausreichend Wasser.
- Nutzt spezielle Aschebehälter, wenn diese vorhanden sind.
- Gebt heiße Asche niemals in normale Abfallbehälter.
- Lasst Grillgeräte und Einweggrills nicht am Platz zurück.
- Sammelt Flaschen, Kronkorken, Dosen und Verpackungen ein.
- Achtet besonders darauf, dass keine Glasscherben liegen bleiben.
- Nehmt Essensreste mit, damit keine Tiere angelockt werden.
- Stellt Abfälle nicht neben volle Behälter.
Standorte von Abfall- und Aschebehältern an der Isar findet ihr in der Isar-Map.
👉 Grillkohle und Asche dürfen erst entsorgt werden, wenn sie vollständig gelöscht und ausgekühlt sind.
Grillen auf Balkon, Terrasse und im Garten
Für das Grillen auf privaten Flächen gelten nicht dieselben Regeln wie in öffentlichen Grünanlagen. Eine einheitliche Vorgabe, wie häufig oder mit welchem Gerät ihr zu Hause grillen dürft, gibt es jedoch nicht.
Prüft zunächst:
- den Mietvertrag
- die Hausordnung
- gegebenenfalls die Regeln der Wohnungseigentümergemeinschaft
- mögliche Vorgaben der Vermieter*innen oder Eigentümer*innen
Auch ohne ausdrückliches Grillverbot dürfen Rauch, Gerüche und Lärm die Nachbarschaft nicht unzumutbar beeinträchtigen. Besonders ein Holzkohlegrill kann auf einem kleinen Balkon oder in dichter Bebauung schnell zu Konflikten führen.
Ein Elektro- oder Gasgrill verursacht in der Regel weniger Rauch als ein Holzkohlegrill. Er setzt jedoch weder die Hausordnung noch die Pflicht zur Rücksichtnahme außer Kraft. Verzichtet außerdem auf flüssige Brandbeschleuniger und achtet auf einen kippsicheren Standort mit ausreichend Abstand zu brennbaren Gegenständen.
👉 Ob ihr auf dem Balkon grillen dürft, hängt vor allem von Mietvertrag, Hausordnung und der zumutbaren Belastung der Nachbarschaft ab.
Nachhaltiger grillen: Mehrweg statt Einweg
Mit wiederverwendbarer Ausrüstung entsteht weniger Abfall, und stabile Grills lassen sich sicherer aufstellen als flache Einwegprodukte.
Darauf könnt ihr achten:
- einen wiederverwendbaren Grilleimer, Kugel- oder Klappgrill benutzen
- auf Einweggrills möglichst verzichten
- Mehrweggeschirr, Besteck und Becher mitbringen
- Grillkohle und Anzünder aus nachvollziehbarer, nachhaltiger Herkunft wählen
- Lebensmittel passend zur Gruppengröße einkaufen
- übrig gebliebene Speisen wieder mitnehmen
- keine Lebensmittel oder Grillreste in der Natur zurücklassen
- Getränke in Mehrweg- oder Pfandflaschen mitbringen
- Müll trennen und zu Hause entsorgen, wenn die Behälter vor Ort voll sind
Einweggrills werden nach kurzer Nutzung zu sperrigem Abfall und stehen wegen ihres geringen Bodenabstands oft ungünstig. Wer dennoch ein solches Gerät verwendet, darf es nur innerhalb einer Grillzone auf vegetationsfreiem Untergrund aufstellen und muss es nach vollständigem Auskühlen wieder mitnehmen.
👉 Wiederverwendbare Grills und Mehrweggeschirr vermeiden Abfall und sind für einen Grilltag in der Regel sicherer als Einwegprodukte.
Mit Rad und öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Grillzonen
An Parks und Badeseen gibt es zwar Parkplätze, doch diese sind an warmen Tagen schnell belegt. Viele Grillplätze an der Isar lassen sich besser mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.
Beachtet bei der Anreise:
- Fahrt nicht mit Autos oder Motorrädern in Grünanlagen.
- Auch das kurze Einfahren zum Ausladen ist außerhalb erlaubter Wege und Parkplätze nicht gestattet.
- Parkt nicht auf Wiesen, Wegen oder Zufahrten.
- Haltet Rettungs- und Dienstwege jederzeit frei.
- Plant für Grill, Getränke und Abfall einen sicheren Transport ein.
- Informiert euch vorab über die nächste Haltestelle oder eine geeignete Fahrradroute.
Für die Langwieder Seenplatte könnt ihr bei Badewetter auch den Badebus ab dem S-Bahnhof Lochhausen prüfen. Das Angebot und die Fahrzeiten können sich ändern.
👉 Viele Münchner Grillzonen erreicht ihr mit Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln einfacher als mit dem Auto.
Kontakt bei Fragen zu den Grillzonen
Landeshauptstadt München
Baureferat – Gartenbau
E-Mail: gartenbau@muenchen.de
Telefon: 089 233-727656
Für Grillplätze außerhalb der Stadtgrenze wendet euch an das Landratsamt München beziehungsweise die zuständige Gemeinde.
FAQ: Häufige Fragen und Antworten zum Grillen in München
Wo darf man in München öffentlich grillen?
Grillen ist auf ausgewiesenen Kiesbänken an der südlichen und nördlichen Isar, in gekennzeichneten Bereichen von Westpark, Ostpark und Hirschgarten sowie an mehreren Badeseen erlaubt. Maßgeblich sind die Schilder vor Ort.
Ist Grillen am Flaucher erlaubt?
Ja, aber nicht überall. Ihr dürft auf den ausgewiesenen Kiesbänken südlich der Brudermühlbrücke grillen. Die Wiesen und nicht gekennzeichneten Kiesflächen sind keine Grillzonen.
Darf man auf den Isarwiesen grillen?
Nein. An der Isar ist Grillen nur auf den freigegebenen Kiesbänken erlaubt. Die Wiesen gehören zum geschützten Natur- und Erholungsraum.
Sind Gasgrills und Holzkohlegrills erlaubt?
Ja. In den Grillzonen dürft ihr handelsübliche Grills mit Holzkohle oder Gas verwenden. Boden-, Holz- und Lagerfeuer sind verboten.
Darf man einen Einweggrill benutzen?
Die Stadt empfiehlt, auf Einweggrills zu verzichten. Ein sehr niedriger Grill oder ein Gerät ohne Beine darf innerhalb einer Grillzone nur auf einer vegetationsfreien Fläche stehen. Nach dem vollständigen Auskühlen müsst ihr den Grill wieder mitnehmen.
Wie groß muss der Abstand zu Bäumen sein?
Zu Bäumen, Sträuchern, ausgetrockneten Grasflächen und leicht entzündlichen Gegenständen müsst ihr mindestens zehn Meter Abstand halten.
Darf man Holz oder Äste verbrennen?
Nein. Erlaubt sind nur Holzkohle oder Gas in handelsüblichen Grillgeräten. Holzfeuer, herumliegende Äste und das Verbrennen von Abfällen sind nicht zulässig.
Wo entsorgt man Grillasche?
Löscht die Asche vollständig und lasst sie auskühlen. An der Isar gibt es spezielle Aschebehälter, deren Standorte in der Isar-Map angezeigt werden. Heiße Grillreste gehören niemals in normale Abfallbehälter.
Darf man im Englischen Garten grillen?
Nein. Grillen und das Entzünden offener Feuer sind im Englischen Garten verboten.
Darf man auf dem Balkon grillen?
Das hängt von Mietvertrag, Hausordnung und der konkreten Situation ab. Rauch, Gerüche und Lärm dürfen die Nachbarschaft nicht unzumutbar beeinträchtigen.
Was passiert bei Verstößen gegen die Grillregeln?
Verstöße gegen die Schutzbestimmungen können mit einem Bußgeld geahndet werden. Die Anlagenaufsicht und die Polizei kontrollieren die Einhaltung der Regeln.
Gibt es bei großer Trockenheit ein Grillverbot?
Zusätzliche Verbote oder Sperrungen sind bei hoher Brandgefahr möglich, gelten aber nicht automatisch bei jedem trockenen Wetter. Prüft aktuelle städtische Hinweise und die Beschilderung am Grillplatz.
Darf man an der Isar eine größere Feier veranstalten?
Ein privater Grillabend innerhalb einer Grillzone ist erlaubt, solange die Regeln eingehalten werden. Größere Feste, Veranstaltungen oder Feiern mit lauter Musik können verboten oder genehmigungspflichtig sein.