Wiesngottesdienst auf dem Oktoberfest

Pater Paul Schäfersküpper (l) tauft am 24.09.2015 beim traditionellen Wiesn-Gottesdienst im Marstall-Festzelt auf der Theresienwiese in München die kleine Felicia Pelz., Foto: Sven Hoppe/dpa

Liebgewonnene Tradition: Der ökumenische Wiesn-Gottesdienst

Gemeinsam innehalten: Schon seit über 60 Jahren wird auf der Wiesn der ökumenische Oktoberfest- und Gedenkgottesdienst gefeiert - dieses Jahr am 21.9.2017 um 10 Uhr im Marstall Festzelt. Bei der Messe stehen vor allem die im Vordergrund, die beim Oktoberfest meistens hinter den Kulissen dafür sorgen, dass alles klappt.

Ganz ohne Bierdusche: Taufe im Bierzelt

, Foto: Immanuel Rahman

Die Messe ist vor allem ein besonderer Anlass für Schausteller, Wirte und Marktleute. Sie können ihre Kinder taufen lassen, auch Erstkommunion und Firmung sind möglich, verstorbenen Kollegen wird feierlich gedacht. Für alle anderen Besucher ist der Gottesdienst in der sonst so lebhaften Oktoberfest-Zeit ein Moment der Ruhe und Besinnung. Katholische und evangelische Pfarrer der Schaustellerseelsorge leiten die Messe im Marstall gemeinsam. Schon längst ist der Wiesn-Gottesdienst zur liebgewonnenen Tradition geworden, deren Ursprünge weit zurück reichen: Zum ersten Mal wurde er 1956 vom Leiter der Katholischen Circus- und Schaustellerseelsorge Pater Heinz Peter Schönig abgehalten.

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