Partystimmung im Neuen Rathaus

Das Neue Rathaus verwandelt sich am 28.10.2017 in eine beeindruckende Partyzone: Beim Rathaus-Clubbing „18.jetzt“ feiern junge Leute ab 18 Jahren zu Live-Musik und DJ-Sound bis in die späte Nacht. Aber nicht nur musikalisch ist einiges geboten: Beim Rahmenprogramm kommen auch politische Aspekte nicht zu kurz.

Das Rathaus wird zum coolsten Club der Stadt

Junge Leute beim Rathausclubbing 18.jetzt., Foto: Michael Nagy / Presseamt München

Das Münchner Rathaus ist der coolste Club der Stadt! Natürlich nicht immer, aber beim Rathaus-Clubbing trifft diese Bezeichnung zu. Denn das verschlungene Gebäude eignet sich nicht nur hervorragend als Party-Areal, auch soundtechnisch ist das Beste da, was das Münchner Nachtleben zu bieten hat.

Denn an den Decks stehen beispielsweise die Rote-Sonne-DJs Maxim Terientief und Matze Cramer mit antreibenden Elektrobeats in der Clubzone I. Wer es ein paar Beats pro Minute langsamer mag, zappelt etwas weiter in der Clubzone III bei DJ Motown ab, manchen vielleicht von seinen gewagten Klangexperimenten bei der Pandaparty in der Muffathalle bekannt. Und nach Mitternacht schütteln dann die Freaks vom Wannda Circus den Großen Sitzungssaal ordentlich durch.

Handgemachte Musik gibt’s natürlich auch. Auf der Bühne am Haupteingang begrüßt zum Start um 20:30 Uhr das Vincent Eberle Quartett das Partyvolk. Anschließend schallt feiner Indie von Mullein durch das Erdgeschoss des Neuen Rathauses und zum Abschluss drehen Tribes of Jizu und MC Maniac den Basspegel nochmal bis zum Anschlag hoch.

Das ist sonst noch geboten

Junge Leute beim Rathausclubbing 18.jetzt., Foto: Michael Nagy / Presseamt München

Wer mal eine kurze Musikpause braucht, hat ebenfalls ein paar Optionen zum Durchschnaufen: Warum nicht mal einen kurzen Abstecher ins Kino (Raum 109) machen? Dort läuft die ganze Nacht die Webserie „Lord & Schlumpfi – Der lange Weg nach Wacken“. Zwei skurrile Gestalten haben einen Traum: Sie wollen einmal als Band beim legendären Metal-Festival in Wacken auftreten. Um dieses Ziel zu erreichen, folgen sie kurzerhand den Anweisungen eines Beschwörungsbuchs – aber ob sie das vor den Fängen der bösen Mainstream-Industrie bewahren kann?

Beim Poetry Slam im Großen Sitzungssaal demonstrieren Münchner Wortkünstler wie Darryl Kiermeier oder Nadine Poppinger ab 22:05 Uhr, was sich mit Sprache alles anfängen lässt. Das Jugendkulturwerk zeigt im ersten Stock zum 70-jährigen Jubiläum mit einer Ausstellung und kurzen Filmen ein paar Ausschnitte aus seiner langjährigen Arbeit.

Wenn man schon beim Rathaus-Clubbing ist, dann ist ein Erinnerungsfoto Pflicht. Im ersten Stock ist dafür eine interaktive Fotostation aufgebaut: Hintergrund mit München-Motiv auswählen, sich mit schrägen Requisiten eindecken und schon hat man ein Foto, bei dem die Likes auf Facebook und Instagram praktisch sicher sind.

Am Roten Teppich mit Oberbürgermeister Reiter

Junge Leute beim Rathausclubbing 18.jetzt., Foto: Michael Nagy / Presseamt München

Oberbürgermeister Reiter begrüßt das junge Publikum, unterhält sich mit den Gästen und posiert bereitwillig für Selfies – wie man das mit jungen Leuten eben macht.

Feiern macht Spaß, aber auch ein paar Gedanken über die Zukunft sind wichtig. Und daher informiert die Stadt München bei 18.jetzt auch über 30 verschiedene Ausbildungs- und Studienrichtungen, die man nach dem Schulabschluss ergreifen kann.

Im Rathaus darf selbstverständlich der politische Aspekt nicht ganz fehlen. Deshalb diskutieren im Kleinen Sitzungssaal Vertreter von vier Jungparteien ab 20:30 Uhr über das Leben in München und Perspektiven für die Zukunft.

Mehr zum Rathaus-Clubbing "18.jetzt" gibt's hier

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