Radikal Jung

Romeo und Julia, Foto: Kraft Angerer

Das Festival für junge Regie

Vorhang auf für den Regienachwuchs! Vom 14. bis 21.4.2018 präsentiert das Theaterfestival "Radikal Jung" im Münchner Volkstheater Inszenierungen von jungen Regisseuren: Dabei trauen sich die Talente nicht nur, Klassiker aufzumöbeln, sondern beweisen auch mit ihren modernen Stücken über das Menschsein im 21. Jahrhundert ein Gespür für den Zeitgeist...

Klassiker und freche Bühnenshows

Theaterproduktion: "Fahrenheit 451", Foto: Björn Klein

Das Festival wird am 14.4. um 19:30 Uhr mit der Inszenierung „Romeo und Julia“ von William Shakespeare in der Regie von Pınar Karabulut vom Schauspiel Köln eröffnet. Die Regisseurin inszenierte unter anderem bereits in den vergangenen Spielzeiten am Münchner Volkstheater „Dogtown Munich“. Auch ihr Theaterstudium absolvierte sie in München.

„Alles, was ich nicht erinnere“ seht Ihr am 15.4. um 20 Uhr. Das Stück basiert auf dem Roman von Jonas Hassen Khemiri und erzählt von Erinnerung, Liebe und Wahrnehmung. Regie führt Charlotte Sprenger.

Der berühmte Roman Fahrenheit 451 von Ray Bradbury ist die Vorlage des Stücks von Wilke Weermann, das am 17.4. um 20 Uhr aufgeführt wird (Foto links). In Ray Bradburys Zukunftsvision löscht die Feuerwehr keine Brände, sondern zerstört mit Flammenwerfern Bücher. Weermann gewann in der Vergangenheit unter anderem den Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik.

Eine musikalisch-freche Bühnenshow erwartet Euch am 21.4. mit dem Stück „JA EH! Beisl, Bier und Bachmannpreis“. Melancholisch, witzig und direkt stellt Regisseurin Christina Tscharyiski zwei Lebensentwürfe gegenüber: geordnet vs. chaotisch. Bei der inszenierung wirkt auch der erfolgreiche Austropoper Voodoo Jürgens mit.

Partys, Seminare, Festivalzeitung als Rahmenprogramm

Radikal jung Theaterproduktion: "JA EH! Beisl, Bier und Bachmannpreis", Foto: Ingo Pertramer

Partys, Seminare, Festivalzeitung, Publikumsgespräche und ein Publikumspreis – das Rahmenprogramm zum Theaterfestival ist umfangreich. Zwei Partys stehen an: Eine zum Festivalauftakt am 14.4. ab 22:30 Uhr sowie ein Abschlussfest am 21.4. ab 23 Uhr.

Zu jeder Inszenierung wird es im Anschluss ein Publikumsgespräch mit dem jeweiligen Regisseur und einem Mitglied der Jury geben.

Am 21.4. bekommt um 23 Uhr der Regisseur der beliebtesten Inszenierung den Publikumspreis, der mit 3.000 Euro dotiert ist.

Studierende von Regiehochschulen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum können an Masterclasses teilnehmen. Die täglich stattfindenden Seminare sollen dem Erfahrungsaustausch zwischen Studenten und bereits professionell arbeitenden jungen Regisseuren dienen.

In der Festivalwoche erscheint täglich die Festivalzeitung „radikal text“, die von Studenten der Theater-, Film- und Fernsehkritik der Bayerischen Theaterakademie produziert und kostenlos verteilt wird.

Programm

Romeo und Julia Sa, 14.4.18, 19:30 Uhr Münchner Volkstheater | Mittelreich So, 15.4.18, 15:30 Uhr Münchner Kammerspiele Kammer 1 |  Alles, was ich nicht erinnere So, 15.4.18, 20 Uhr Münchner Volkstheater | Bilder deiner großen Liebe Mo, 16.4.18, 18 und 21 Uhr  Münchner Volkstheater | Skelett eines Elefanten in der Wüste  Di, 17.4. 19 und 21 Uhr, Mi, 18.4.18 19 und 21 Uhr Münchner Volkstheater | Fahrenheit 451 Di, 17.04.18, 20 Uhr Münchner Volkstheater | Not Letting It In Do, 19.4.18, 17 Uhr Münchner Volkstheater | Orchiektomie Rechts Do, 19.4.18, 17:30 Uhr Münchner Volkstheater | Don't Worry Be Yonce XS edition Do, 19.4.18, 20 Uhr Münchner Volkstheater | Valeska Gert - The Animal Show Do, 19.04.18, 22 Uhr Münchner Volkstheater | Tropfen auf heiße Steine Fr, 20.04.18, 19 und 1 Uhr  Münchner Volkstheater | Children of Tomorrow Fr, 20.4.18, 20 Uhr, Sa, 21.4.18, 16 und 20 Uhr Münchner Volkstheater | JA EH! Beisl, Bier und Bachmannpreis Sa, 21.4.18, 18:30 und 21:30 Uhr Münchner Volkstheater

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