13 spannende Ausstellungen in München

Münchner Stadtmuseum am St. Jakobsplatz
Das Stadtmuseum ist Geheimnissen auf der Spur: "No Secrets!" und "Einblicke in die BND-Zentrale"

Zwei neue Ausstellungen zur Überwachung im Münchner Stadtmuseum

Kunstwerk von Hyojoo Jang aus der Ausstellung No secrets!

Das Münchner Stadtmuseum widmet sich dem Thema Überwachung in der Vergangenheit und der Gegenwart mit der Ausstellung "No Secrets!" ab 24.3. bis 16.7.17. Mit dabei sind u.a. Fotografien, Videos und Installationen - z.B. die Social Media-Profile von hochrangigen Geheimdienstlern. Mehr zur Ausstellung

Schlapphüte wurden nicht gesichtet - aber durchaus skurril anmutende Szenen eingefangen: Die Fotografin Alessandra Schellnegger präsentiert im selben Zeitraum ihre "Einblicke in die BND-Zentrale Pullach". Die Motive enstanden kurz vor dem Umzug der Agenten nach Berlin. Mehr zur Ausstellung

Lenbachhaus: Bildschön – Ansichten des 19. Jahrhunderts

Lovis Corinth, Frühstück in Max Halbes Garten, 1899

Frische Impulse zur Malerei im Lenbachhaus: Die Ausstellung „Bildschön – Ansichten des 19. Jahrhunderts“ interpretiert historische Gemälde neu, schildert ihre Wirkung bis zur Gegenwart und präsentiert anschaulich Hintergründe über die Künstler und die damalige Zeit. Im 19. Jahrhundert erreichten Bilder eine größere Öffentlichkeit als je zuvor. So prägten die damaligen Künstler die Kultur ihrer Zeit. Die Besucher bekommen eine große Bandbreite von künstlerischen Stilen und Inhalten präsentiert. Dazu gibt es Fotografien, Film­ und Hörbeispiele. Mehr Infos zur Ausstellung

Villa Stuck: Ungewöhnliche Auftritte von Cate Blanchett in "Manifesto"

Julian Rosefeldt, Manifesto (Film still), 2015
Cate Blanchett in einer ihrer 13 Rollen

Schauspielerin Cate Blanchett ist die Hauptdarstellerin in der 13-teiligen Filminstallation des Münchner Film- und Videokünstlers Julian Rosefeldt. "Manifesto" greift auf zahlreiche Originaltexte zurück, die von Künstlern verfasst wurden. Durch Kürzung und Kombination der ursprünglichen Schriften hat der Künstler 13 neue Textcollagen erstellt. Als gespielte und gesprochene Monologe werden die künstlerischen Weltentwürfe in Manifesto zu einem „Manifest der Manifeste“ in 13 filmischen Episoden verdichtet. Mehr Infos zur Ausstellung

Museum Mensch und Natur: Wildlife Photographer of the Year 2016

Bild aus dem Wettbewerb "Wildlife Photographer of  the Year".

Spektakuläre Aufnahmen aus der Natur bewundern: Das Museum Mensch und Natur zeigt ausgewählte Fotografien aus dem Wettbewerb „Wildlife Photographer of the Year 2016“. 100 Aufnahmen aus dem weltweit bedeutendsten Wettbewerb für Naturfotografie sind vertreten.
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Ausstellungen zu Gegenkultur im Haus der Kunst

FMP: The Living Music

Gleich zwei neue Ausstellungen beschäftigen sich im Haus der Kunst mit Kultur abseits des Mainstreams. Der deutsche Harun Farocki (1944 – 2014) war eine Leitfigur in einer Szene von Künstlern und Intellektuellen, die sich in Europa Ende der 60er Jahre im Zuge brisanter politischer Debatten entwickelt hatte. Als Regisseur, Drehbuchautor, Video- und Installationskünstler setzte er sich mit Themen wie Krieg und Frieden auseinander – die Ausstellung greift auf sein umfangreiches Gesamtwerk zurück. Mehr zur Ausstellung "Harun Farocki - Counter Music"

Fast 50 Jahre nach Gründung der Berliner Free Music Production (FMP) setzt sich das Haus der Kunst mit dem weltweit agierenden deutschen Plattenlabel auseinander. Bis zum 2.7.2017 analysiert und dokumentiert die Ausstellung die Geschichte des innovativen und experimentierfreudigen Musikerkollektivs, das im Bereich des Free Jazz beheimatet war. Sie zeigt Fotografien, Poster, Flyer und unveröffentlichte Aufnahmen. Mehr zur Ausstellung: Free Music Production (FMP): The Living Music

 

Literaturhaus: "Refugees. Eine Herausforderung für Europa"

Fotografie von Herlinde Koelbl aus der Ausstellung "Flüchtlinge - eine Herausforderung für Europa"(Teil der Veranstaltungsreihe "Drinnen oder Draußen")

Welches Leben wartet nach der Flucht? Mit dieser Frage hat sich die Fotografin Herlinde Koelbl in einem Fotozyklus auseinandergesetzt. Das Literaturhaus zeigt ihre Aufnahmen noch bis 7.5.2017 unter dem Titel „Refugees. Eine Herausforderung für Europa“.

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Deutsches Museum: energie.wenden

Impressionen zur Ausstellung "energie.wenden"

Das Deutsche Museum zeigt die Sonderausstellung "energie.wenden", die das politische und komplexe Thema Energiewende lebendig und anschaulich werden lässt. Die Besucher werden durch interaktive Medienstationen und spannende Modelle selbst dazu aufgerufen „Energie zu wenden“. Das Herzstück der Ausstellung ist ein einmaliges Mitmachspiel.
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NS-Dokuzentrum: Fremdenfeindliche Aufkleber vom 1880 bis heute

Blick in die Ausstellung

Das NS-Dokumentationszentrum an der Brienner Straße beleuchtet bis 5.6.2017 eine kaum beachtete Ausprägung von Fremdenfeindlichkeit: Die Sonderausstellung "Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute" dokumentiert fremdenfeindliche Aufkleber, Sammelmarken, Banderolen und sogar Briefverschlussmarken, insbesondere aus der Zeit des Dritten Reiches. 

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Pinakothek der Moderne: Neue Ausstellung kreist um das Thema "malerisch"

Katharina Grosse (*1962), Ohne Titel

Im Rahmen der Ausstellung "Paint on" in der Pinakothek der Moderne werden vom 14.02. bis zum 1.5.2017 beeindruckende zeitgenössische Werke rund um das Thema "malerisch" gezeigt. Die Besucher bekommen außerdem bedeutsame Neuzugänge der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen zu sehen. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Ausdrucksqualitäten des „Malerischen“ im 21. Jahrhundert. So geht es bei "Paint on" sowohl um den Begriff an sich, als auch um die Ästhetik und den Prozess des Malerischen. 
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Kunstfoyer: Gordon Parks. I Am You

Fotografisches Werk von Gordon Parks.
Fotoarbeit von Gordon Parks

Er gilt als einer der wichtigsten Künstler des „schwarzen Lebens“ in den USA: Das Kunstfoyer widmet Gordon Parks unter dem Titel „I Am You. Selected Works 1942-1978“ von 8.2. bis 7.5.2017 eine umfassende Ausstellung. Die 180 Exponate umfassende Werkschau befasst sich dabei nicht nur mit dem fotografischen, sondern auch mit dem filmischen Schaffen von Parks.
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Museum Brandhorst: Kunst aus dem Drucker von Wade Guyton

Wade Guyton. Das New Yorker Atelier im Museum Brandhorst

Malen ohne Pinsel: Das Museum Brandhorst stellt die neue Bildserie des amerikanischen Malers Wade Guyton aus. Der Künstler aus New York benutzt für seine Leinwände keine Pinsel, sondern Drucker. Das Museum zeigt Schnappschüsse aus seinem New Yorker Atelier, aber auch Bilder von abstrakten Formen.

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