Oktoberfestplakat: Das Plakat für die Wiesn 2017

Was Bürgermeister Josef Schmid besonders gut am neuen Wiesnplakatmotiv gefällt, verrät er im Video und gibt eine Aussicht auf den nächsten Wettbewerb. Außerdem erklärt Dr. Lajos Csery, Geschäftsführer des Stadtportals, wie viele Wiesnfans sich beim Online-Voting des Oktoberfestplakats 2017 auf muenchen.de beteiligt haben...

"Stilvoll und prägnant" - Sieger aus 48 Entwürfen wurde präsentiert

(1.2.2017) Das neue Wiesnplakat steht fest! Heute Vormittag stellte Bürgermeister und Wiesn-Chef Josef Schmid das Motiv des Oktoberfestplakats 2017 der Öffentlichkeit vor: es kombiniert die zentralen Wiesnsymbole stilvoll und prägnant. Der Siegerentwurf der beiden Nürnbergerinnen Sarah Eigenseher und Hanna Hodžić wirbt auf rund 10.000 Plakaten, Lizenzartikeln, Maßkrügen und im Internet für das Oktoberfest. Heuer fand der Wettbewerb erstmals online auf muenchen.de statt.

Gewinner 2017: Sarah Eigenseher und Hanna Hodžić

Siegerentwurf beim Wiesnplakat-Wettbewerb 2017, Foto: Referat für Arbeit und Wirtschaft München

Der Siegerentwurf 2017 kommt von Sarah Eigenseher und Hanna Hodžić von der Technischen Hochschule in Nürnberg. Die beiden Studentinnen nutzten die Semesterferien, um gemeinsam ein Wiesnplakat zu entwerfen, nachdem sie über Facebook vom Online-Wettbewerb gehört hatten.

Das Siegerplakat greift die Wiesnmotive Herzl, Maßkrug, Brezn, Hendl, Riesenrad und Trachtenhut vor einem hellen Hintergrund auf.

Bürgermeister Schmid schwärmte bei der Plakatvorstellung: "Das Plakat hat ein prägnantes Design, ist wunderschön und stilvoll und der helle, freundliche Hintergrund zeigt, wie die Wiesn ist." Im Interview mit muenchen.de zeigte er sich außerdem begeistert vom "wunderbaren Wiesenlebkuchenherz mit dem zentralen Spruch ´Ozapft is`", das gemeinsam mit den anderen klassischen Wiesnsymbolen alle vertretenen Gruppen der Wiesn vereine.

Außerdem wirke das "aufgeräumte Design" auch im Kleinformat ansprechend, weshalb es sich letztlich gegen die dynamischen, aber relativ vollen zweit- und drittplazierten Motive durchsetzte.

Sarah Eigenseher übernahm das Handlettering für den Plakatentwurf, während Hanna Hodžić sich um den grafischen Teil kümmerte. Die beiden gebürtigen Nürnbergerinnen, Jahrgang 1996, studieren im dritten Semester Design mit den Schwerpunkten Grafikdesign, Typografie, Raum- und Eventdesign und Illustration. Als Preisgeld erhalten sie zusammen 2.500€.

Dass die beiden Siegerinnen aus Nürnberg stammen, freute den Bürgermeister ebenfalls, denn es zeige, dass die Wiesn auch über München und Umbegung hinaus in den Köpfen der Menschen sei.

Plakatmotiv wirbt weltweit für die Wiesn

Das preisgekrönte Motiv wird nicht nur auf 10.000 Plakaten zu sehen sein, die für das größte Volksfest der Welt werben. Es ist auch im Internet, auf Lizenzartikeln und dem offiziellen Serienmaßkrug abgebildet. Diese Reihe wurde 1978 begonnen und findet heuer natürlich ihre Fortsetzung – mit dem Siegerentwurf.

User von muenchen.de trafen online die Vorauswahl - beeindruckende Resonanz

Bürgermeister Schmid mit Siegerentwurf des Oktoberfest-Plakatwettbewerbs 2017., Foto: Leonie Liebich/muenchen.de
Bürgermeister und Wiesn-Chef Josef Schmid vor dem Siegerentwurf für das Wiesnplakat 2017.

Seit 1952 schreibt die Landeshauptstadt München als Veranstalterin des Oktoberfests jährlich einen Wettbewerb für das Oktoberfestplakat-Motiv aus. Heuer gab es - passend zum Jubiläum „65 Jahre Oktoberfest-Plakat“ - eine Premiere in Sachen Wiesnplakat: erstmals fand der Wettbewerb online auf muenchen.de statt und die User entschieden in einem Publikums-Voting aus 48 Motiven, welche 30 Entwürfe in die finale Auswahlrunde gelangten. Insgesamt wurden 143 Entwürfe hochgeladen.

Bürgermeister Josef Schmid und Dr. Lajos Csery, Geschäftsführer des Stadtportals, freuten sich über die rege Beteiligung der Wiesnfans: Die Seiten zum Wettbewerb wurde rund 130.000 mal aufgerufen. Die teilnehmenden User haben insgesamt 31.919 Stimmen auf die Plakate verteilt - es waren Mehrfach-Votings möglich. Da das Online-Voting so gut ankam, stellte der Bürgermeister auch für nächstes Jahr eine ähnliche Ausrichtung des Wettbewerbs in Aussicht.

Eine Jury wählte nach der Vorauswahl den Siegerentwurf aus - ohne Kenntnis der Einsender. Die Jury bestand aus neun Fachpreisrichtern sowie fünf Sachpreisrichtern aus dem Stadtrat. Die Fachpreisrichter kamen aus der Werbe- und Designbranche sowie dem Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW). Unter anderem zählten Bürgermeister Josef Schmid als Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Toni Roiderer als Sprecher der großen Wiesn-Wirte sowie Lorenz Stiftl als Sprecher der kleinen Wiesn-Wirte zur Jury.

So sah das Wiesnplakat 2016 aus

Zweiter Platz

2. Platz beim Wiesnplakat-Wettbewerb 2017, Foto: Referat für Arbeit und Wirtschaft München

Der zweitplatzierte Entwurf stammt von Lissy Mödl aus München. Sie erhält für ihr kopfüber in der Achterbahn fahrendes Paar ein Preisgeld von 1.250€.

Dritter Platz

3. Platz beim Wiesnplakat-Wettbewerb 2017, Foto: Referat für Arbeit und Wirtschaft München

Auf das Treppchen schaffte es auch Benjamin Nitsch aus Huglfing mit seinem drittplatzierten Entwurf. Sein in klassischen Farben gehaltenes Rutschenmotiv wird mit 500€ prämiert.

Die Siegerentwürfe 2017 vergrößert ansehen

Die ganze Pressekonferenz im Mitschnitt

Das gibt es sonst noch auf der Wiesn

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