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Bayerische Staatsoper

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Orte | Altstadt, Zentrum

Portrait der Bayerischen Staatsoper

Bayerische Staatsoper, Foto: Bayerische Staatsoper

Die Bayerische Staatsoper ist ein breit aufgestellter künstlerisch-musikalischer Betrieb - einer der größten weltweit. Der Erfolg bestätigt das Konzept der Oper: In den vergangenen Spielzeiten verbuchte die Bayerische Staatsoper jeweils mehr als eine halbe Million Besucher - bei ca. 450 Vorstellungen. Mit einer aktuellen Auslastung von knapp über 95 % ist die Bayerische Staatsoper nicht nur künstlerisch, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich.

Bayerische Staatsoper, Foto: Bayerische Staatsoper

Mit der Spielzeit 2008/2009 wurde Nikolaus Bachler (Foto rechts) neuer Intendant der Bayerischen Staatsoper. Der Österreicher leitete seit 1999 das Wiener Burgtheater als Nachfolger von Claus Peymann. Weitere Stationen in der Laufbahn des gelernten Schauspielers waren zuvor u.a. die Intendanz der Wiener Festwochen von 1991-1996 und die Leitung der Wiener Volksoper von 1996-1999.

Zur Spielzeit 2013/14 berief die Bayerische Staatsoper Kirill Petrenko zum neuen Generalmusikdirektor. Er folgt Kent Nagano nach, der das Bayerische Staatsorchester von 2006 bis 2013 leitete. Der 1972 in Omsk/Russland geborene Petrenko leitete zuvor bereits die Berliner Philharmoniker, die Staatskapelle Dresden, die Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Wiener Symphoniker, das Chicago Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra und viele andere weltweit renommierte Orchester. Ab 1. September 2013 ist Kirill Petrenko Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper und dirigiert neben mehreren symphonischen Konzerten drei Neuinszenierungen in seiner ersten Spielzeit: Richard Strauss' Die Frau ohne Schatten, Wolfgang Amadeus Mozarts La clemenza di Tito und Bernd Alois Zimmermanns Die Soldaten.

Saison 2017/2018

Das Programm der Spielzeit 2017/2018 startete am 3. Oktober 2017 mit Wolfgang Amadeus Mozarts Così fan tutte. Auf dem Spielplan stehen bis zum 31. Juli 2018 wieder über 400 Vorstellungen, darunter zahlreiche Premieren und Uraufführungen. Das Thema der aktuellen Saison lautet „Zeig mir deine Wunde“.

Die Premieren 2017/18

Wolfgang Amadeus Mozart
Le Nozze Di Figaro
Musikalische Leitung: Constantinos Carydis
Inszenierung: Christof Loy
Premiere am 26. Oktober 2017 im Nationaltheater

Giacomo Puccini
Il Trittico
Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
Inszenierung: Lotte de Beer
Premiere am 17. Dezember 2017 im Nationaltheater

Giuseppe Verdi
Les Vepres Siciliennes
Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber (25.3.18: Stefan Soltesz)
Inszenierung: Antú Romero Nunes
Premiere am 11. März 2018 im Nationaltheater

Leoš Janáček
Aus einem Totenhaus
Musikalische Leitung: Simone Young
Inszenierung: Frank Castorf
Premiere am 21. Mai 2018 im Nationaltheater

Richard Wagner
Parsifal
Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
Inszenierung: Pierre Audi
Festspiel-Premiere am 28. Juni 2018 im Nationaltheater

Joseph Haydn
Orlando Paladino
Musikalische Leitung: Ivor Bolton
Inszenierung: Axel Ranisch
Festspiel-Premiere am 23. Juli 2018 im Prinzregententheater

 

Weitere Informationen auf der Website der Bayerischen Staatsoper

Bayerisches Staatsballett

Staatsballett, Foto: Bayerische Staatsoper

Die Spielzeit 2017/18 des Bayerischen Staatsballetts beginnt im September 2017. Als erste Premiere in dieser Saison steht im November Anna Karenina auf dem Programm, Christian Spucks Ballettadaption gleichnamigen des russischen Romanklassikers von Leo N. Tolstoi. Die BallettFestwoche 2018 eröffnet im April mit der Premiere von Portrait Wayne McGregor. Darüber hinaus vervollständigen eine weitere Premiere sowie zahlreiche Vorstellungen aus dem umfrangreichen Repertoire das Programm.

Weitere Informationen auf der Website des Bayerischen Staatsballetts

Bayerisches Staatsorchester

Konzertfreunde dürfen sich auch in dieser Spielzeit über ein vielfältiges Programm des Bayerischen Staatsorchesters freuen: Im Rahmen ihrer Akademiekonzerte werden unter der Leitung von hochkarätigen Dirigenten wieder Stücke von großen und spannenden Komponisten gespielt. Außerdem stehen auch in dieser Saison wieder zahlreiche Kammer- und Sonderkonzerte auf dem Spielplan des Bayerischen Staatsorchesters.

Zu den Seiten des Bayerischen Staatsorchesters

Opernfestspiele

Den Höhepunkt der Saison bilden jeweils die Münchner Opernfestspiele. Auch 2017 machten sich wieder Opernfreunde aus München, Deutschland und aller Welt auf, um ihre Begeisterung für Musiktheater miteinander zu teilen.

Mehr Informationen zu den Opernfestspielen 2017

350 Jahre Operntradition

Historie, Foto: Bayerische Staatsoper

Die Bayerische Staatsoper kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Der Kurfürst Ferdinand Maria (der auch Schloss Nymphenburg und die Theatinerkirche bauen ließ) errichtete im 17. Jahrhundert im Herkulessaal der Residenz ein Saaltheater, in dem vor der Hofgesellschaft die ersten italienischen Operndarstellungen inszeniert wurden. Kurfürst Max III. Joseph ließ 1750 von Francois Cuvilliés das prachtvolle Rokokotheater "teatro nuovo pressa la residenza", das Residenztheater erbauen - auch heute noch als "Cuvilliés-Theater" Opernbesuchern aus aller Welt ein Begriff. In seinem Auftrag komponierte Mozart mit 19 Jahren seine erste Münchner Auftragsoper mit dem Titel La finta giardiniera. Sein Gesuch um eine feste Anstellung wurde allerdings vom kurfürstlichen Hof abgelehnt.

1818 erhielt das Opern-Ensemble mit dem neu errichteten Nationaltheater am Max-Joseph-Platz ein neues Zuhause, bis heute das größte Opernhaus Deutschlands.

Die Regierungszeit des kunstbegeisterten bayerischen Märchenkönigs Ludwig II. (1864-86) ist eng mit dem Namen Richard Wagner verbunden. Schon kurz nach seiner Thronbesteigung holte der neunzehnjährige König den völlig verschuldeten Komponisten, dessen Lohengrin ihn zwei Jahre zuvor bezaubert hatte, nach München. Eine umstrittene und im politischen Bereich tragisch endende Freundschaft zwischen Fürst und Musiker führte eine neue Glanzzeit in der Geschichte der Münchner Oper und des Musikdramas überhaupt herauf. Marksteine dieser Entwicklung sind die Uraufführungen von vier Meisterwerken Richard Wagners: 1865 Tristan und Isolde und drei Jahre später Die Meistersinger von Nürnberg. Es folgten 1869 und 1870 die Uraufführungen von Das Rheingold und Die Walküre. Das Königliche Hof- und Nationaltheater stand im Blickpunkt der europäischen Musikwelt.

Unter dem Generalintendanten Karl von Perfall (1867-93) begannen die Festspiele. Er veranstaltete erstmalig im Jahre 1875 einen Festsommer mit Opern von Mozart und Musikdramen von Wagner. Die Festspielidee drängte mit der Zeit auch nach einem eigenen Festspielhaus - so entstand um die Jahrhundertwende innerhalb einer Jahresfrist das Prinzregententheater, erwachsen aus dem Wunsch der Bürger und gefördert von dem kunstsinnigen Prinzregenten Luitpold. Die Eröffnung am 21. August 1901 mit den Meistersingern war ein wirkliches Fest des Volkes und leitete eine Glanzzeit der Münchner Opern-Festspiele ein.

Die Liste bedeutender Dirigenten an der Spitze des Bayerischen Staatsorchesters, das seine Tradition bis ins Jahr 1523 zurückführen kann, ist Legende: Bruno Walter, Hans Knappertsbusch, Clemens Krauss, Georg Solti, Ferenc Fricsay, Joseph Keilberth, Wolfgang Sawallisch bis hin zu Zubin Mehta in unseren Tagen, dem 2006 Kent Nagano nachgefolgt ist. Carlos Kleiber war keinem Haus so eng verbunden wie der Bayerischen Staatsoper.

Aktuelle Veranstaltungen

Tosca

Mi, 08.11.2017, 19:30 Uhr
(4 Termine)

Andrea Chénier

Mi, 29.11.2017, 19:00 Uhr

Carmen

Di, 24.10.2017, 19:00 Uhr
(2 Termine)
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