Asia-Streetfood in München

, Foto: Bami House
Foto: Bami House

Asia 2 Go: Garküchen liegen im Trend

Leicht und frisch: Garküchen spielen in Asien eine wichtige Rolle. Aber auch die Münchner sind in den vergangenen Jahren auf den Geschmack gekommen: Von Pasing bis zur Maxvorstadt und von Haidhausen bis zur Schwanthalerhöhe haben mittlerweile unterschiedlichste Streetfood-Läden aufgemacht. Wir stellen euch ein paar gute Adressen vor!

Sendlinger Tor: Soumi

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Foto: Soumi

Frische asiatische Suppen und üppig belegte vietnamesische Baguette-Brötchen gehen hier eine gelungene Kombination ein. Und das Beste: Man muss sich nicht zwischen einer Suppe und einem Brötchen entscheiden, sondern man bestellt einfach eine Combo. Sprich: ein halbes Baguette-Brötchen, wahlweise mit Fleisch oder vegetarisch, und eine kleine Suppe. Und dazu etwas Fruchtiges wie den frisch geschnibbelten Mangosalat oder eine hausgemachte Ingwerlimonade! Übrigens: Da der Laden in einem ruhigen Hof liegt, kann man bei schönem Wetter auch entspannt draußen sitzen.
Soumi

Maxvorstadt: Pho You

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Foto: Pho You

Vietnamesische Suppenküchen sind im Trend! Der Laden ist geschmackvoll und zurückhaltend eingerichtet und die Auswahl an Speisen sehr ausgesucht. Auf einen Blick erkennt man, was es gibt: Zwei Suppen, drei belegte Baguette-Brötchen – sogenannte Banh Mi – und zwei Salate. Zack, das war´s. Konzentration aufs Wesentliche. Dafür ist alles super frisch zubereitet und asiatisch-authentisch im Geschmack. Das Essen wird dann schließlich aus dem dampfenden Suppentopf in schönen Keramikschalen serviert.
Pho You

Pasing: Ni Hao

Das Ni Hao ist eine gute chinesische Suppenküche direkt am Pasinger Bahnhofplatz und prima, wenn’s mal schnell gehen soll. Eine Spezialität des Hauses sind die südchinesischen Maultaschen. Es gibt sie in groß oder klein und mit unterschiedlichen Füllungen, klassisch gegart oder auch gebraten. Stilecht in Bambuskörbchen mit Essigsauce werden sie über die Theke gereicht. Gut zu wissen: Am besten lassen sich Dim Sum mit Stäbchen essen. Tipp: Auch mal eine der Suppen probieren! Sie kommen frisch aus dem dampfenden Topf und sind mit Gemüse und Hühnchen oder auch vegetarisch mit Tofu zu haben.

Fraunhoferstraße: Yuyumi

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Foto: Lukas Schirmer

Vorsicht: Was hier als „scharf“ auf der Karte steht, ist es wirklich! Etwa ein Essen namens Kimchi: vergorener Weißkohl – koreanisches Sauerkraut gewissermaßen – und das koreanische Nationalgericht. Wir haben uns als Vorspeise für einen Pfannkuchen mit Kimchi entschieden, knusprig und würzig – und für den kleinen Hunger schon sehr sättigend. Danach ein koreanischer Klassiker, Bibimbap, auf deutsch: umgerührter Reis. Der in einer Schüssel mit Gemüse, Hackfleisch und einem rohen Eigelb serviert wird. Macht pappsatt – und schmeckt wegen der speziell koreanischen Gewürzmischung tatsächlich irgendwie anders.
Yuyumi

Maxvorstadt: Bami House

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Foto: Bami House

Ein Laden im Laden erwartet den Gast: In diesem sehr charmanten vietnamesisches Streetfood-Restaurant (Filialen in der Schellingstr. 20 sowie in der Türkenstr. 21) sieht alles so aus, also würde man in einem farbenfroh gestrichenen Straßenlokal in Hanoi sitzen. Die Mitarbeiter bereiten die Klassiker der vietnamesischen Küche (Pho, Goi Cuon, Banh Mi) liebevoll und für einsehbar in ihrer kreativen Küche zu. Die beliebten Sandwiches werden hier ganz traditionell mit eingelegten Karotten und Rettich, sowie Gurken, Koriander, verschiedenen Saucen und einer Auswahl an Fleisch oder Tofu frisch belegt. Mit süßlich gegrilltem Schweinefleisch und Leberpastete verbinden die Brötchen französische und vietnamesische Spezialitäten.

 

Haidhausen: Manam

In dieser thailändischen Garküche sieht’s nicht nur aus wie in einem Straßenlokal – es schmeckt auch so. Der Wok dampft, die Gäste sitzen auf klapprigen Metallhockern an kleinen wackeligen Metalltischen und essen mit Genuss Pad Thai, Suppen und Reisgerichte. Alles frisch – und alles so, als ob man den Imbiss einfach in Bangkok abgebaut und in Haidhausen wieder aufgebaut hat. Immer ein gutes Zeichen: Unter den Gästen sind viele Asiaten!
Manam

 

Schwanthalerhöhe: Madame Hu

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Foto: Lukas Schirmer

Streetstyle vom Feinsten: Alles sehr hübsch und hip, perfekt auf den Geschmack der Großstädter abgestimmt. Auch auf der Karte ist für jeden Geschmack etwas dabei: Von Dim Sum und Suppen über Reisgerichte, Fingerfood und Currygerichte bis hin zu Sate-Spießchen, die man am Tisch selbst grillen kann. Weil diese gute Mischung vielen gefällt und schmeckt, am besten reservieren!
Madame Hu

 

Hackerbrücke: Binh Minh

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Foto: Lukas Schirmer

Kein klassisches Streetfood, aber sehr gutes Essen: Sieben Tische gibt’s hier – und die sind meistens voll. Der Name des Lokals bedeutet auf vietnamesisch „Morgendämmerung“ – und wenn man etwas genauer hinschaut, dämmert einem, dass es hier wohl besonders gut schmecken muss, denn an fünf Tischen sitzen Asiaten. Viele von ihnen, wie sich dann herausstellt, sind Stammgäste. Im Binh Minh muss mal sich leider entscheiden zwischen vietnamesischen und thailändischen Spezialitäten – was schwierig ist, denn sie können beides gleich gut. Unser Spezialtipp: den Reisnudelsalat vorab und die Ente danach.

 


Text: Dagmar Fritz
Fotos: Bami House, Lukas Schirmer, Soumi, Pho You

Juni 2018

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