Derbe gut! Münchens Burgerbräter bieten für jeden Geschmack etwas

Ruffs Burger, Foto: Ruffs Burger
Foto: Ruffs Burger

Vom Glockenbach bis ins Lehel: Unsere 10 Tipps für leckere Hamburger!

An der Isar haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Burgerbräter neu eröffnet. Dabei reicht das Angebot von klassisch bis luxuriös – so ist aber immerhin für jeden etwas dabei. Hier kommen nun unsere Tipps.

Probier mich! Taste my Burger

Taste my Burger, Foto: Lukas Schirmer
Foto: Lukas Schirmer

Längst hat sich der Laden in der Augustenstraße in die Herzen der Münchner Burger-Liebhaber gebrutzelt, weshalb gerade zur Mittagszeit oft viel los ist. Aber das ist auch nicht weiter verwunderlich bei diesen tollen Burgern – und bei einem Preis von 8 Euro fürs Menü! Auf der „Futterkarte“, wie die Speisekarte hier heißt, finden sich 28 Spezialitäten: vom klassischen Hamburger (6 Euro) bis zum „Sesam öffne Dich“ mit hausgemachter Feigensauce, Sesampaste und Ziegenkäse (12 Euro). Jeder normale Burger besteht übrigens aus 140 Gramm Rindfleisch. Und das Geheimnis der saftigen Pattys? Sie werden auf dem Lavastein gegrillt. Wen spontan am Abend der Monsterhunger überfällt, den erwarten die „V.I.B -Very important Burger“: 300 Gramm bis 500 Gramm Fleisch. Extrem. Aber auch extrem lecker.
Taste my Burger
 

Hummer gefällig? Burger & Lobster Bank

Burger & Lobster Bank, Foto: Lukas Schirmer
Foto: Lukas Schirmer

Dieser Bank kann man getrost vertrauen – sofern man Lust auf einen etwas luxuriöseren Burgerabend in gediegener Atmosphäre hat. Der Hummer im Namen ist tatsächlich Programm, denn in dieser derzeit sehr angesagten Münchner Location gibt’s nicht nur Classic Burger (13,90 Euro), wahlweise mit Hummercocktail (22,90 Euro), sondern auch sehr interessante Surf’n’Turf-Kombinationen mit Rinderfilet, Garnele, Büffelmozzarella und Rucola (24,90 Euro) – oder eben einen halben gegrillten Hummer (29,90 Euro). Und das sogar für den sehr späten Hunger bis 4 Uhr nachts. Nichts für den schmalen Geldbeutel also, dieses Restaurant direkt hinter dem Hotel Bayerischer Hof. Aber für einen besonderen Abend unbedingt empfehlenswert.
Burger & Lobster Bank

Delikat: CA-BA-LU

CA-BA-LU Burger Restaurant, Foto: Lukas Schirmer
Foto: Lukas Schirmer

Kleiner Laden mit großem Selbstbewusstsein: Nichts weniger als die „Best Burgers in Town“ versprechen die Betreiber vom CA-BA-LU am Thierschplatz, das 2010 als „CAfeteria-BAr-LUnch“ gestartet war – und sich mittlerweile zu einer Bar mit fantastischen Burgern und Grill gemausert hat. Denn: Die Pepper-Weizen-Brioche-Buns werden von einem Bäcker nur für das CA-BA-LU frisch gebacken, die Pattys sind aus bestem Aberdeen-Angus-Rindfleisch, die Saucen hausgemacht und die Zwiebeln karamellisiert. Dazu gibt’s Cole Slaw und Rosmarinkartoffeln. Noch Fragen? Am besten einen der 20 Burger (9,50 Euro bis 14 Euro) probieren und sich ein eigenes Urteil bilden – es lohnt sich!

Bio im Biergarten: M.C. Mueller Burgerclub

Burger MC Müller, Foto: Lukas Schirmer
Foto: Lukas Schirmer

Gute Musik, Feierlaune – und abends herzhafte Bio-Burger: Im M.C. Mueller – Selbstauskunft: „Munichs First Premium Burger Bar“ – tragen die Burger coole Namen und kommen auch mal etwas anders daher: Der „Dean Martin“-Burger etwa ist wegen der Jalapenos etwas schärfer und mit einem Schuss Whisky gewürzt. Und der „Stenz“, mit geräuchertem Speck und etwas Trüffelöl verfeinert, schmeckt nicht nur selbstverliebten Münchner Jungmännern. 100 Prozent pflanzlich ist der neue „Vegan“-Burger mit Süßkartoffel-Patty. Tipp: Alles am besten im gemütlichen Hinterhofbiergarten genießen“

Kleine Kette: Ruff’s Burger

Ruffs Burger, Foto: Ruffs Burger
Foto: Ruffs Burger

Seit einigen Jahren sehr beliebt bei Burger-Fans ist das Ruff’s, das es mittlerweile viermal in München gibt: Als Restaurant in der Schwabinger Occam- und der innerstädtischen Müllerstraße sowie als Imbiss in der Türkenstraße (Maxvorstadt) sowie am Rindermarkt. Klassiker wie Cheeseburger und Hamburger stehen genauso auf der Karte wie der Giggly-Burger (8,30 Euro) mit Balsamicozwiebeln, der Pastrami-Burger mit selbstgemachtem, rohen Schinken oder der Old-Bag-Burger mit Babyspinat, Ziegenkäse und Mango-Chutney. Alles zu normalen Preisen – und gegen Aufpreis auch mit doppeltem Belag. Dazu gibt’s Belgische Fritten, Garlic Pommes, Trüffelpommes oder Chilifries. Solide Sache, das Ganze.

Lässig: Schnelle Liebe

Burger: Schnelle Liebe, Foto: Lukas Schirmer
Foto: Lukas Schirmer

Burger-Genuss in der Thalkirchner Straße (Isarvorstadt) in lässiger Bar-Atmosphäre. Nachteil und Vorteil zugleich: Die Karte ist überschaubar. Soll heißen: Klein, aber fein. Die Burger kommen mit drei Saucen, Nachos, Pommes und Salat. Alles ist superfrisch, das Fleisch stammt vom Biobauernhof. Gute Qualität, lecker zubereitet und zu vernünftigen Preisen – was will man mehr? Und immer gute Musik sowie ein studentisches Publikum.
Schnelle Liebe

Multikulti: Hamburgerei

Burger: Hamburgerei, Foto: Lukas Schirmer
Foto: Lukas Schirmer

Auf wen soll man sich da nur einlassen: Auf den würzigen Texaner, den delikaten Franzosen oder den kernigen Bayern? Wer die Wahl hat, hat die Qual – das ist auch in der Hamburgerei so. Zwei Filialen gibt’s mittlerweile: eine in der Maxvorstadt (Brienner Straße), eine in Haidhausen (Einsteinstraße). Die Multikulti-Burger in den globalen Geschmacksvarianten kosten um die 10 Euro, Beilagen wie Pommes und Süßkartoffelsticks gehen extra. Mittags gibt’s von halb zwölf bis drei ein vergünstigtes Menü. Vegan und vegetarisch kann die Hamburgerei übrigens auch – und Low Carber können alle Hamburger auch ohne Brötchen, dafür mit mehr Salat ordern. Unser Tipp: natürlich der Bayer, im Laugensemmerl mit Obatzda, Krautsalat und Radieserlsprossen. Ein extravaganter Glücksgriff.

Im fleischlos-Paradies: Holy Burger

Holy Burger, Foto: Holy Burger
Foto: Holy Burger

Für den perfekten Burgerladen braucht man dreierlei: Ein gute Lage (etwa die Wörthstraße in Haidhausen), gute Produkte (100 Prozent Bio-Fleisch von Hermannsdorffer) – und kreative Ideen, wie man Burger schmackhaft zusammenstellt. Wo all das zusammenkommt: im Holy Burger. Sogar erstaunliche sechs vegetarische Varianten und noch drei vegane umfasst das Angebot – mit Bratlingen aus Kichererbsen, Schwarzen Bohnen und Roter Beete. Zudem kann man stets zwischen Weizen- und Dinkelbrötchen wählen. Außerdem auf der Karte: 17 Bio-Beef-Burger, darunter den „Holy Bim Bam“, einen ultimativen Fleischturm aus drei Fleischlagen. Göttlicher Beistand beim Verzehr erbeten.

Alles hausgemacht: Burger & Bier

Burger & Bier, Foto: Lukas Schirmer
Foto: Lukas Schirmer

13 Burger stehen in der Klenzestraße im Glockenbach auf der Karte, angefangen vom „Burger & Bier“-Standardburger, belegt mit einem Pflanzerl aus argentinischem Rindfleisch, selbstgemachter Haussauce, frischen Tomaten, Salat und Zwiebeln – und das alles im selbstgebackenen Brötchen. Ansonsten findet man vegetarische Burger wie den Marokkanischen Minzburger mit Falafelbratling, brotlose Burger – aber auch sehr handfeste Fleischklopse wie den Cowboy-Burger mit knusprigem Speck, Röstzwiebeln und BBQ-Sauce. Daneben natürlich Pommes in unterschiedlichen Varianten, beispielweise mit Parmesan oder Cheddarkäse oder mit Jalapenos. Das zünftige Bier zum Meal stammt übrigens von der Schlossbrauerei Maxlrainer aus Tuntenhausen.

Märchenhaft: (Rot-)Käppchen

Burger: Käppchen, Foto: Lukas Schirmer
Foto: Lukas Schirmer

Märchenhafte Burger, selbst gemacht und frisch gebraten, erwarten den Gast im Rotkäppchen in der Lindwurmstraße (Isarvorstadt). Zugegeben, das Konzept ähnelt ein bisschen dem der Burgerkette mit den Birkenstämmen im Lokal. Ein paar Unterschiede gibt’s dann aber doch: Der Laden ist kleiner und familiärer, die Zutaten stammen alle aus München – und für die Brutzelei steht der Chef selbst am Herd. Außerdem gibt’s als Pattys zum frischen Rindfleisch auch interessante Alternativen wie beispielsweise Walnusspflanzerl, Spinat-Linsen-Pflanzerl oder ein veganes Pflanzerl. Und: Auf der Karte finden sich auch phantasievolle Zusammenstellungen wie Trüffelpesto und Briekäse oder Sprossen mit Sweet Chili.


Text: Dagmar Fritz
Fotos: Lukas Schirmer, Holy Burger, Ruffs Burger

August 2018

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