Fünf Restaurant-Tipps für Veganer

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Foto: Lionman

Superlecker und rein pflanzlich: Vegan essen an der Isar

In München lässt sich sehr gut vegan leben. Wir haben fünf Tipps für euch, wo ihr vegan frühstücken oder zum Brunchen gehen, nach Herzenslust bayerische Schmankerl genießen und interessante Burger-Kreationen probieren könnte.

Veganes Wirtshaus: Bodhis

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Foto: Lionman

Bayerische Küche funktioniert auch vegan sehr gut. Das beweist das Bodhis im Westend. Nach eigener Aussage Bayerns einziges veganes Wirtshaus – und damit wahrscheinlich auch das einzige vegane Wirtshaus weltweit. Hier werden die Gäste mit Kässpatzn, Tempeh-Rouladen, Waldpilz-Ragout und feinem Kaiserschmarrn verwöhnt. Bayerische Klassiker eben – aber rein vegan, selbstgemacht und sehr lecker.
Wem gerade nicht nach bayrisch ist, der findet auf der Karte eine interessante Auswahl an kreativ zusammengestellten Burgern, wie dem Pulled Jackfruit Burger oder den Asia Burger mit Algensalat und auch einen Rösti-Burger mit Apfelchutney.
Tipp: Wenn die Wiesn vorbei ist gibt’s hier von September bis März jeden Sonntag den größten veganen Brunch der ganzen Stadt – unbedingt ausprobieren! (Und sicherheitshalber vorher reservieren!)

Der Klassiker: Max Pett

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Foto: Lionman

Der Klassiker am Sendlinger Tor, wenn man sich vegan etwas gönnen will. Das Max Pett bietet seinen Gästen eine umfangreiche Speisekarte und ein täglich wechselndes Menü. Die Auswahl reicht von Suppen, Antipasti und Salaten über Schnitzel und natürlich einer Bowl bis hin zu Eis und Kuchenspezialitäten.
Jeden Monat lässt sich das Max Pett ein Special für seine Gäste einfallen. Ob „Detox Wochen“ oder „Testival“: Hier ist die Meinung der Gäste gefragt und spiegelt sich auch in der Zusammenstellung der Karte wider. Nach einem Besuch im Max Pett ist man wunderbar satt – und bleibt trotzdem nüchtern. Denn im Max Pett ist auch das Bier und der Wein alkoholfrei. Dafür gibt es interessante Durstlöscher wie Rohkostlimonade oder als Aperitif einen Waldspaziergang-Shot mit Fichten-Zedern-Essenz.
Und wer selbst an die Töpfe möchte, kann beim „Learning-by-cooking“ Kochkurs mitmachen und Interessantes über gesunde Ernährung und vegane Kochkunst erfahren.

Mediterraner Imbiss: Erbils

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Foto: Lionman

Wenn sich der Hunger meldet und man ist gerade in der Nähe des Ostbahnhofs, hat man wirklich Glück: Denn in Erbils Orient Lounge in der Breisacher Straße dreht sich den ganzen Tag der vegane Dönerspieß. Viele Gäste behaupten sogar, hier gäbe es den besten veganen Döner der ganzen Stadt. Mediterran und vegan – so lautet das Motto des Bistros.
Es gibt eine große Auswahl an Salaten, Pide-Broten mit unterschiedlichen Belägen, Gemüsegerichte und Falafel. Tipp: Als süßer Abschluss schmeckt das Baklava mit Sojasahne und Zimt oder den Käsekuchen mit Seidentofu! Alles selbstgemacht, alles 100% vegan und zu einem sehr fairen Preis. Ein Glas Tee gibt’s gratis dazu.

Streichel mich! Café Katzentempel

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Foto: Lionman

Tierliebe fängt auf dem Teller an, deshalb gehören vegane Ernährung und Tierschutz untrennbar zusammen. Die Inhaber des Cafés Katzentempel leben ihre Überzeugung gemeinsam mit ihren sechs Tempelkatzen. Im ersten Katzencafé Deutschlands stammen alle Stubentiger aus dem Tierschutz. Einen besseren Platz hätten sie nicht finden können: Narrenfreiheit im Café und tierliebe Gäste, von denen sie gestreichelt werden. Katzenliebhaber, die gerne mit einem Stubentiger auf dem Schoß frühstücken, sind hier im siebten Himmel.
Ein echtes „Katerfrühstück“ gibt’s natürlich auch. Allerdings mit Bohnen statt Rollmops. Ansonsten auf der Karte: ein wechselndes Wochengericht und daneben eine vielseitige Auswahl an verschiedenen Bowls, Suppen und Salaten. Nicht verpassen: die herrlich kreativen Kuchen und Torten. Ob Erdnussbuttercreme mit Gojibeeren, Schoko-Avocado-Tarte oder Pfirsich-Chia-Kokos-Kuchen – jedes Stück ist eine Sünde wert.

Ganz neu: Springinsfeld

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Foto: Lionman

Gesund und frisch – und für die, die es eilig haben, auch schnell und unkompliziert zum Mitnehmen: Dafür steht das Springinsfeld, ein neues veganes Imbissgewächs, das in der Türkenstraße 47 / Ecke Schellingstraße eröffnet hat. Was es gibt? Kreative Bowls und hausgemachte Wraps aus dem Tandoori-Ofen. Mal griechisch mit Gyrosschnetzel und Tzatziki, mal italienisch mit Antipasti oder auch mal mexikanisch mit Black Bean Qunioa Bites, Süßkartoffeln aus dem Ofen und Nachos. Wer’s exotisch-fruchtig mag, sollte unbedingt den BBQ Jack mit geschmorter Jackfruit oder den Cado Wrap mit Erdnussbutter und Avocado probieren! Als süßer Abschluss steigt einem der Duft frischer Brüsseler Waffeln in die Nase. Fruchtig mit frischem Obst oder süß mit Ahornsirup. Dazu bietet der sympathische Laden eine breite Palette an Getränken: vom Augustiner über Smoothies bis zum Mate-Tee.


Text: Dagmar Fritz
Fotos: lionman

Mai 2018

 

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