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Gaststätten: Biergärten Giesing und Umgebung

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Was wäre München ohne seine Biergärten? Richtig, definitiv weniger München. Der gemütliche Platz unter alten Kastanien, die gekühlte Maß, das Prosit, die Blasmusik, der Obazda mit Bretzn – all das gehört zu München und Umgebung wie der süße Senf zur Weißwurst. Die Münchner Biergärten sind Ziel fast aller Tagesausflüge, zweites Wohnzimmer und Lebensgefühl pur. Und das wird so richtig zelebriert. Einen Anlass braucht es selten.

Hier im Stadtbranchenbuch findet die umfassendste Liste mit Biergärten aus der Region. Vom Geheimtipp draußen im Grünen, über die Klassiker in der Innenstadt, bis zum gemütlichen Gasthaus mit Garten.

Macht’s euch gemütlich und Prost!

Wissen für den Biergarten-Plausch: Die Geburtsstunde der Biergärten in München

Vor über 200 Jahren wurde Bier nur in den Wintermonaten (bis in den März – darum Märzenbier) gebraut und über den Sommer in tiefgelegten Kellern gelagert. Schließlich kam den Brauereibesitzern die Idee, das Bier im Sommer direkt an Ort und Stelle zu verkaufen beziehungsweise im „Biergarten“ auszuschenken. Den Münchner Restaurants schmeckte das so gar nicht. Sie hatten damals keine Gärten – ihnen blieben im Sommer also die Gäste aus. 1812 erlaubte Bayerns König Max I. den Brauereien nur noch „auf ihren eigenen Märzenkellern … selbst gebrautes Märzenbier in Minuto zu verschleißen und ihre Gäste dortselbst mit Bier und Brod zu bedienen. Das Abreichen von Speisen und anderen Getränken bleibt ihnen aber ausdrücklich verboten.“

 

Dieser Entscheidung verdanken wir noch heute eine typische Biergarten-Gepflogenheit. Doch dazu gleich mehr.

 

Kleiner Biergarten-Knigge für „Zuagroaste“

Es ist schon angeklungen: In echten Biergärten dürft ihr eure Brotzeit zum gekauften Bier selbst mitbringen. Das geht so weit, das Münchner sich kleine Picknickkörbe (inklusive rot- oder blau-weiß-karierter Tischdecke) packen und sich ihren Biertisch liebevoll eindecken, bevor die kühle Maß draufkommt. Gut zu wissen: Verweigert der Wirt das Mitbringen von eigenen Speisen, dann handelt sich genau genommen nicht um einen Biergarten, sondern um eine Freischankfläche.

Aber keine Angst: In fast allen Biergärten wird mittlerweile auch Essen verkauft – ihr könnt euch eure Bäuche also auch ohne Picknickkorb so richtig vollschlagen. Eine Karte gibt’s meist nicht – Selbstbedienung und die Essensauswahl auf Tafeln ist hier angesagt. Ausnahme sind kleinere servierte Bereiche in den großen Biergärten Münchens oder die „Freischankflächen“ von Gasthöfen. Sie sind extra eingedeckt und damit leicht zu erkennen. Reservieren könnt ihr hier im Gegensatz zum Selbstbedienungsbereich auch. 

Die besten Biergärten in München findet ihr hier:

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