• Stadtteile
  • Umland
  • Webcam
  • MVG
München als App
  • International
    • English
    • French
    • Italian
    • Russian
    • Arab
    • Chinese
    • Japanese

muenchen.de - Das offizielle Stadtportal

  • Stadtplan
  • Fahrplan
  • Rathaus
  • Branchenbuch
  • Veranstaltungen
  • Kino
  • Freizeit
  • Restaurants
  • Shopping
  • Hotels
  • Sehenswertes
  • Verkehr
  • Wirtschaft
  • Jobs
  • Sehenswürdigkeiten
  • Sehenswerte Plätze
  • Altstadt, Lehel
  • Karlsplatz (Stachus)

Karlsplatz Stachus

Fotos
  • Auf dem Platz befindet sich seit 1970 ein Brunnen, um den sich vor allem in den Sommermonaten Einheimische und Besucher scharen.
Foto: Stefan Strasser

Auf dem Platz befindet sich seit 1970 ein Brunnen, um den sich vor allem in den Sommermonaten Einheimische und Besucher scharen.

Karlsplatz (Stachus) und Karlstor
Foto: Stefan Strasser

Neben dem Sendlinger Tor und dem Isartor entstand das Karlstor im Zuge der zweiten Stadtbefestigung im 14. Jahrhundert.

Karlsplatz (Stachus) und Karlstor
Foto: Stefan Strasser

Die drei musizierenden Kinder befinden sich im Haupttorbogen. Sie stammen von Konrad Knoll, der sie 1866 eigentlich für den Fischbrunnen am Marienplatz geschaffen hat. Im Zuge der Neugestalung des Brunnens in den 1950er Jahren fanden sie unter dem Karlstor ein "neues Zuhause".

Karlsplatz (Stachus) und Karlstor
Foto: Stefan Strasser

Im mittleren Teil des Tores blicken aus den Ecken die sogenannten Kragenköpfe. Sie stellen herausragende Münchner Persönlichkeiten dar. Neben dem Kutscher Krenkl, Baron Sulzbeck und dem Finessensepperl schaut Bayerns letzter Hofnarr auf die Passanten herab.

Karlsplatz (Stachus) und Karlstor
Foto: Stefan Strasser

Das Karlstor hieß ursprünglich Neuhauser Tor und wurde 1302 erstmals urkundlich erwähnt.

Karlsplatz (Stachus) und Karlstor
Foto: Stefan Strasser

Der Karlsplatz bekam vom Volksmund den Namen Stachus, weil sich am Platz einst das Gasthaus von Eustachius Föderl befand, das den Namen "Stachusgarten" trug.

Karlsplatz (Stachus) und Karlstor
Foto: Stefan Strasser

In Richtung Osten blickt man auf den Justizpalast, Sitz des Land- und Oberlandgerichts.

Karlsplatz (Stachus) und Karlstor
Foto: Stefan Strasser

Bevor die Neuhauser Straße 1972 zur Fußgängerzone wurde, zählte der Karlsplatz zu den verkehrsreichsten Plätzen Europas.

Karlsplatz (Stachus) und Karlstor

Weitere interessante Galerien:

  • München leuchtet: Nachts zu den Sehenswürdigkeiten

    München leuchtet: Nachts zu den Sehenswürdigkeiten

  • Best of Oktoberfest: die schönsten Bilder der letzten Jahre

    Best of Wiesn München

  • Museumstour durch München

    Museumstour durch München

  • Tour durch die Innenstadt

    Tour durch die Innenstadt

  • München zu Fuß: Ein Rundgang durch die Altstadt

    München zu Fuß: Ein Rundgang durch die Altstadt

  • Die Top 20 Sehenswürdigkeiten

    Top 20 Sehenswürdigkeiten

Bild 1 / 8
Karlsplatz (Stachus) und Karlstor

„Da geht’s ja zu wie am Stachus!“ – Dieser Spruch ist bis ins tiefste Bayern bekannt und wird gern verwendet, wenn irgendwo ganz sakrisch viel los ist. Am Münchner Stachus ist das Tag und Nacht der Fall: Hier treffen sich etliche S-, U- und Trambahnlinien, Autos, Busse, Radfahrer und Fußgänger. Die einen wollen nur die Altstadt queren, die anderen beginnen hier ihren Stadtbummel in der Fußgängerzone. Oder gehen Shoppen in den Stachus Passagen.

Der Karlsplatz ist häufig erste oder letzte Station bei einem Stadtbummel durch die Innenstadt, da gleich hinter dem Karlstor die Münchner Einkaufsmeile der Neuhauserstraße und Kaufingerstraße beginnt. Der große Brunnen mit seinen vielen Fontänen lädt an heißen Sommertagen zum Abkühlen ein, auf den Steinen rundherum sitzen die Leute und essen Hamburger oder schlecken am Eis. Eis gibt’s am Stachus auch im Winter: dann stehen hier eine Eislaufbahn und Glühweinbuden. Ganz unabhängig von den Jahreszeiten strömen tausende Menschen täglich über den Platz und Touristen machen Erinnerungsfotos.

Der Karlsplatz früher

Karlstor München 1870

Im 13. Jahrhundert entstand das erste Karlstor just dort, wo die für Münchens Existenz und Wohlstand maßgebliche Salzstraße die noch junge Stadt verließ. Damals hieß es noch Neuhauser Tor, nach dem Ort, den die Straße als nächstes ansteuerte. München wuchs schnell, gewann an Macht, prosperierte. Deshalb wurde das Neuhauser Tor im 15. Jahrhundert durch die zwei Flankentürme verstärkt und ein Wehrrondell errichtet.

1791 befahl Kurfürst Karl Theodor, dessen Namen der Karlsplatz seit 1797 offiziell trägt, die Wehrbefestigung und die Stadtmauern zu schleifen. An ihrer Stelle entstand der Karlsplatz in seinen heutigen Umrissen. Nur: die Münchner mochten den Wittelsbacher aus der pfälzer Linie nicht wirklich (mit Maximilian III. Joseph war 1777 die bayerische Linie der Wittelsbacher ausgestorben), und nannten den Karlsplatz immer noch viel lieber Stachus.

Warum Stachus?

Wo heute der Kaufhof steht, an der Ecke Sonnenstraße / Bayerstraße, stand im 18. Jahrhundert ein Wirtshaus. Ab 1728 war dort ein Mathias Eustachius Föderl, genannt Eustachi, als Wirt verzeichnet. Er schenkte dort und in dem dazugehörigen Garten Bier aus. Zu seinen Ehren trug die Gastwirtschaft den Namen Stachus, und von der Gastwirtschaft wurde der Name Stachus dann auf den Platz übertragen, an dem sie lag.

Und warum war der Pfälzer Karl Theodor so unbeliebt? Zu seiner Zeit hatte Österreich einen großen Besitz im Nordwesten der Pfalz, der in etwa das Gebiet der heutigen Staaten Belgien und Luxemburg umfasste. Karl Theodor war zunächst nicht sonderlich interessiert an Bayern, und versuchte gar den ererbten Besitz mit Österreich gegen die Österreichischen Niederlande zu tauschen. Was für ein Affront gegen die Bayern! Ausgerechnet einem Preußen ist es zu verdanken, dass dieser Tausch nie zustande kam: Friedrich II. – der Alte Fritz – verhinderte letztendlich, dass Bayern ein Teil Österreichs wurde. Danke Fritz! Einige Jahre später versuchte Karl Theodor, sich mit dem Volk zu versöhnen, und schenkte den Münchnern den Englischen Garten. Vergebens: Sie sagen immer noch viel lieber Stachus als Karlsplatz.

Insider-Tipps

  • Brezen, Pizza, Pommes und Sushi – Schlemmen in den Stachus Passagen
  • Eislaufen am Stachus – Münchner Eiszauber
  • Shoppen auf knapp 8.000 qm – In den Stachus Passagen

Der Karlsplatz heute

Mit dem Bau der Münchner S-Bahn wurde auch die damals noch von tausenden Autos und mehreren Tramlinien befahrene Neuhauser Straße umgestaltet und zu einer der größten Fußgängerzonen Europas umgebaut. Die ganze Innenstadt war eine riesengroße Baustelle, da in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 1972 auch die ersten U-Bahn-Linien und der Olympiapark geschaffen wurden. Am Stachus entstanden damals auch der Springbrunnen und das weitläufige unterirdische Stachusbauwerk. Dieses wurde bis 2011 aufwendig saniert. In der Einkaufspassage – den Stachus Passagen mit fast 8000 qm Fläche – kann man nicht nur erstaunlich gut shoppen: etliche Imbissbuden stillen den kleinen Hunger zwischendurch.

Die Top Sehenswürdigkeiten in München

Die schönsten Schlösser, die beeindruckendsten Museen, die besten Plätze. Das müssen Sie unbedingt gesehen haben. Die Top Sehenswürdigkeiten in München

Das könnte Sie auch interessieren

Schöne Plätze

Welche Plätze Sie in München auf jeden Fall besichtigen sollten, finden Sie hier. mehr

Karlstor

Das Karlstor im Osten des Karlsplatzes markierte einst die Stadtgrenze. mehr

Karlsplatz (Stachus)

Karlsplatz 1
80335 München
Tel:
(089) 51619664

Anfahrt mit der

Bisher noch keine Bewertungen

Bewertung schreiben

Sehenswürdigkeiten

  • Museen
  • Aussichtspunkte
  • Parks & Gärten
  • Plätze
  • Kirchen & Klöster
  • Erlebniswelten
  • Stadtführungen
  • Zur Übersicht
Seite drucken Seitenanfang

muenchen.de

© 2013 Portal München Betriebs-GmbH & Co. KG
Ein Service der Landeshauptstadt München und der Stadtwerke München GmbH.

Weitere Metropol-Webseiten: Berlin, Hamburg, Köln
Opendi

Kontakt & mehr

Kontakt, Presse, Werbung, Impressum, AGB, Datenschutz, Interessante Links zu München

Mehr München auf:

  • muenchen.de Blog
  • Google+
  • Facebook
  • Youtube
  • Twitter
  • Pinterest