Sendling ist nach dem früheren gleichnamigen Dorf benannt, welches 782 erstmals urkundlich als "Sentilinga" erwähnt wurde. Der alte Dorfkern aus dem Jahr 1315 mit der Alten Sendlinger Kirche, dem Friedhof und ehemaligen bäuerlichen Anwesen an der Lindwurm-, Ecke Plinganserstraße ist heute noch zu erkennen. Dort steht auch das Denkmal des "Schmied von Kochel", dem Volkshelden der Sendlinger Bauernschlacht im Jahre 1705. Nach der Eingemeindung 1877 siedelten sich, vor allem entlang der Bahnlinie nach Wolfratshausen und Rosenheim, viele Gewerbe- und Industriebetriebe an. Etwa zur gleichen Zeit begann der Bau umfangreicher Wohnsiedlungen für die wenig begüterte Arbeiterschaft. Hierfür waren eigens Wohnungsbaugenossenschaften gegründet worden.




