Im Jahr 2011 war er um 3000 m² größer, da aufgrund von archäologischen Grabungen am Marienhof und einigen Baustellen eine Verlagerung in die Neuhauser Straße vorgenommen wurde. Erstmals erstreckte sich der Christkindlmarkt deshalb gemeinsam mit dem umgesiedelten Kripperlmarkt bis zum Richard-Strauss-Brunnen in der Fußgängerzone. Wer den beleuchteten Sternen vom Marienplatz aus durch die Rosenstraße folgte, kam zum Sternenplatzl auf dem Rindermarkt, dem neuen Platz für die nostalgische Marktgasse der weihnachtlichen Erinnerungen.
Eine weitere Neuerung war das Erkundungsspiel für Kinder und Familien. Unter dem Motto „20x Budenzauber“ konnte jeder Christkindlmarktbesucher an den vier Adventssonntagen ein Puzzle des historischen Münchner Christkindlmarkts zusammenfügen. Dabei waren die 20 einzelnen Puzzleteile, mit wissenswerten und nützlichen Informationen rund um Weihnachten und den Christkindlmarkt, auf 20 Stände verteilt.
Für fröhliche Weihnachtsstimmung sorgte das tägliche Musikprogramm auf dem Marienplatz und das gemeinsame Singen von Adventsliedern, den Bairischen Singstunden im Rathausfoyer.
Für die Kinder gab es ein buntes Aktionsprogramm in der Himmelswerkstatt. Ausgestattet mit Engelskostümen und Flügeln wurde hier jeden Nachmittag zusammen mit Künstlern und Pädagogen gebastelt, gespielt und sogar gebacken.
Zweimal im Advent wurde es auf dem Münchner Christkindlmarkt gruselig, denn dann trieben finstere Gestalten in unheimlichen Kostümen beim Krampuslauf ihr Unwesen und erschreckten die Besucher. Dabei ist die gruselige Truppe Sparifankerl Pass mit ihren aufwendigen Masken längst eine richtige Attraktion des Münchner Advents.