Corona-Bürgertelefon 089-233-44740 | www.muenchen.de/corona

Silvester: Infos zum Feuerwerksverbot in der Münchner Innenstadt

Frauenkirche mit Feuerwerk zu Silvester, Foto: Fotolia
Foto: Fotolia

In der Altstadt: Böller und Raketen erstmals verboten

(10.12.2019) Erstmals gilt dieses Jahr ein komplettes Feuerwerksverbot in Teilen der Münchner Altstadt. Einen entsprechenden Beschluss hatte der Stadtrat bereits im Sommer gefasst - heute stellten Kreisverwaltungsreferat und Polizei die genauen Regelungen und den Geltungsbereich des Feuerwerksverbots vor. Was Ihr zum Jahreswechsel beachten müsst.

Wann und wo das Feuerwerksverbot gilt

Dr. Thomas Böhle, Foto: Personal- und Organisationsreferat
Foto: Personal- und Organisationsreferat Kreisverwaltungsreferent Dr. Thomas Böhle

Wie Kreisverwaltungsreferent Dr. Thomas Böhle mitteilt, gilt das Feuerwerksverbot zum Jahreswechsel am Marienplatz und in der Fußgängerzone bis einschließlich Stachus. Von 31.12. um 21 Uhr bis 1.1. um 2 Uhr früh sind das Mitführen, Abbrennen oder Abschießen pyrotechnischer Gegenstände in Teilen der Altstadt-Fußgängerzone untersagt. Zudem gibt es ein Böllerverbot in der Umweltzone innerhalb des Mittleren Rings - dieses gilt sogar ganztägig am 31.12. und am 1.1..

Grundlage für die heute vorgestellte Regelung ist eine Gefahreneinschätzung von Seiten der Polizei. Laut Dr. Böhle zeigt diese, dass die Situation rund um den Marienplatz an Silvester nicht länger verantwortet werden kann: "Die Kombination aus enger Bebauung, dicht gedrängt stehenden Menschen, Alkohol und Pyrotechnik führte dazu, dass man sich nicht mehr sicher sein konnte, den Jahreswechsel im Herzen Münchens unbeschadet zu überstehen. Waagrecht gezielt in Menschenmengen hinein abgefeuerte Raketen waren in den vergangenen Jahren leider keine Seltenheit. Dieser konkreten Gefahr für öffentliche Sicherheit, Leben und Gesundheit soll das Feuerwerksverbot entgegenwirken."

Verstöße gegen das Verbot kosten bis zu 1.000€

Feuerwerk Rakete

Nach Angaben von Polizeivizepräsident Norbert Radmacher wird die Münchner Polizei zum Jahreswechsel 2019/2020 verstärkte Präsenz im Bereich der Altstadt-Fußgängerzone zeigen, um die Sicherheit zu gewährleisten und Verstöße gegen das neue Verbot zu unterbinden. Unterstützt wird sie dabei vom Kommunalen Außendienst (KAD) des Kreisverwaltungsreferats. Verstöße können eine Geldbuße von bis zu 1.000 Euro nach sich ziehen.

55 Schilder mit Piktogrammen und Botschaften auf Deutsch und Englisch weisen in der Altstadt auf das Feuerwerksverbot hin. Zudem wird es auf digitalen Infoscreens im Nahverkehr kommuniziert.

Der Stadtrat hatte das KVR mit einem Beschluss im Juli beauftragt, Regelungen für ein Verbot auszuarbeiten. Neben der Gefahr für Leib und Leben wurden damals auch Begleiterscheinungen wie Lärm, Luftverschmutzung oder Müll als Gründe genannt.

Mehr zu Silvester in München

X

CORONAVIRUS: DIE AUSWIRKUNGEN AUF MÜNCHEN

Alle Infos
Top