Silvester: Regeln für das Feuerwerk in Corona-Zeiten

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Foto: Michael Hofmann

Silvester und Lockdown: Verkauf von Böllern und Raketen untersagt

Wegen des Corona-Lockdowns gilt zum Jahreswechsel eine strenge Beschränkung für das Silvester-Feuerwerk. Auch der Verkauf von Feuerwerkskörpern ist untersagt.

Ausgangssperre: Feuerwerk kein Grund zum Verlassen der Wohnung

Feuerwerk Rakete

Wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten für das Silvester-Feuerwerk in diesem Jahr strenge Beschränkungen:

  • Da derzeit in München ganztägige Ausgangsbeschränkungen gelten, ist das Verlassen der eigenen Wohnung rund um die Uhr nur aus triftigem Grund erlaubt. Sekt trinken und Raketen abfeuern gehören nicht dazu.
  • Private Zusammenkünfte sind begrenzt auf die Angehörigen des eigenen Hausstands und eines weiteren Hausstands, jedoch in jedem Fall auf maximal 5 Personen, wobei zu den Hausständen gehörende Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt werden.
  • Veranstaltungen, Ansammlungen, öffentliche Festivitäten und der Alkoholkonsum im öffentlichen Raum sind flächendeckend landesweit untersagt.
  • Zudem gilt auch zu Silvester eine nächtliche Ausgangssperre von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens an Neujahr.
  • Das Kreisverwaltungsreferat teilt dazu mit: "Das Abbrennen von Pyrotechnik stellt nach der geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (IfSMV) in der gesamten Stadt keinen triftigen Grund dar, die Wohnung zu verlassen." 

 

Böllerverbot innerhalb des Mittleren Rings

  • Bundesweit dürfen in diesem Jahr keine Feuerwerkskörper der Kategorie F2 verkauft werden - unabhängig vom Vertriebsweg oder Datum des Kaufvertrags.
  • In der Umweltzone innerhalb des Mittleren Rings ist zudem das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen mit ausschließlicher Knallwirkung (also Silvesterknaller und Böller) am gesamten 31. Dezember und am gesamten 1. Januar untersagt.
  • Dieses Verbot gilt auch auf dem eigenen Grundstück.

KVR bittet Bürger an Silvester um Vernunft

Auch appelliert der Kreisverwaltungsreferent Dr. Thomas Böhle dringend an die Vernunft der Bürger: „Eine Rechtsgrundlage für ein generelles Abbrennverbot von Pyrotechnik jeder Art im gesamten Stadtgebiet auch im privaten Bereich besteht nicht, auch nicht mit Bezug auf die aktuelle Lage. Andere Städte mussten entsprechende Regelungen nach Gerichtsbeschluss zurücknehmen. Wir haben Entsprechendes aus guten Gründen gar nicht erst versucht. Es ist aber auch nicht notwendig, denn die geltenden Regeln reichen völlig aus. Was noch bleibt, ist ein Appell an Umsicht und Vernunft. Jede und jeder Einzelne muss hier für sich und andere Verantwortung übernehmen, wir alle müssen unseren Beitrag leisten, um gerade unsere besonders gefährdeten Mitbürgerinnen und Mitbürger zu schützen."

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