OB Reiter lädt verschiedene Gruppen ins Rathaus ein

Dialog für Demokratie und gegen Rechtsextremismus in München

Um den Impuls der großen Demonstration „Gemeinsam gegen Rechts“ vom 21. Januar weiterzuführen, hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter verschiedene Gruppierungen zu einem „Dialog für Demokratie und gegen Rechtsextremismus“ ins Münchner Rathaus eingeladen. Der für den 19. Februar geplante Termin muss krankheitsbedingt auf den 4. März verschoben werden. Alle Infos, wer dabei sein wird:

Landeshauptstadt München

Krankheitsbedingte Verschiebung auf 4. März

Leider musste der „Dialog für Demokratie und gegen Rechtsextremismus“, der am 19. Februar im Münchner Rathaus unter Leitung von Oberbürgermeister Reiter stattfinden sollte, kurzfristig abgesagt werden. Oberbürgermeister Reiter ist erkrankt und befindet sich zu Hause in ärztlicher Behandlung. Alle Eingeladenen wurden informiert.

Der gemeinsame Dialog soll nun am 4. März 2024 um 18 Uhr stattfinden.

„Ich möchte bei diesem Termin mit verschiedenen Stimmen aus der Münchner Stadtgesellschaft ins Gespräch kommen und diese vernetzen. Es soll vor allem darum gehen, eine möglichst breite Wirkung in unsere Stadtgesellschaft zu entfalten und hoffentlich auch in viele Bereiche, die bisher noch schwer für dieses Thema zu erreichen waren.“

Porträt von Dieter Reiter
Dieter Reiter Oberbürgermeister

Dialog für Demokratie: Diese Vertreter*innen sind dabei

Neben der Stadtspitze und den Vertreter*innen der Fraktionen im Münchner Rathaus werden am 4. März folgende Gruppierungen dabei sein:

  • Die Vertreterin des Migrationsbeirats,
  • Vertreter*innen aus der Zivilgesellschaft und dem zivilgesellschaftlichen Engagement, München ist bunt, Fridays for Future, Lichterkette e.V. und Bellevue di Monaco,
  • Vertreter*innen der Katholischen und Evangelischen Kirche, der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, des Forum für Islam, der Griechisch-Orthodoxen Kirche,
  • Vertreter*innen der Münchner Sportjugend, der Stadtschüler*innenvertretung und des Kreisjugendrings München-Stadt,
  • für den Sozialbereich die Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in München,
  • aus dem Bereich Sport Vertreter*innen des Deutschen Alpenvereins in München, des Münchner Sportbeirats, des FC Bayern München, des TSV 1860 München,
  • für den Bereich Bildung und Wissenschaft Vertreter*innen des Instituts für Soziologie der LMU, der Politischen Akademie in Tutzing wie auch der Münchner Volkshochschule,
  • aus dem Bereich Kultur Vertreter*innen des NS-Dokumentationszentrums München und der städtischen Theater,
  • für den Bereich der Wirtschaft die Vertreter*innen der drei größten Arbeitgeber*innen der Stadt, BMW, MAN und Siemens,
  • wie für die Seite der Arbeitnehmer*innen der DGB München.

Moderiert wird der Dialog wird von der leitenden Redakteurin der Süddeutschen Zeitung, Annette Ramelsberger.

OB Reiter: „Ich unterstütze jedes zivilgesellschaftliche Engagement gegen Rechtsextremismus“

Oberbürgermeister Reiter: „Ich möchte bei diesem Termin mit verschiedenen Stimmen aus der Münchner Stadtgesellschaft ins Gespräch kommen und diese vernetzen. Es soll vor allem darum gehen, eine möglichst breite Wirkung in unsere Stadtgesellschaft zu entfalten und hoffentlich auch in viele Bereiche, die bisher noch schwer für dieses Thema zu erreichen waren.

Mir ist bewusst, dass eine Einladungsliste, die um die 40 Personen umfasst, bei vielen, die sich mit großem Engagement seit Jahren und Jahrzehnten für unsere Stadtgesellschaft einbringen und jetzt nicht eingeladen sind, zu Enttäuschung führt. Ich kann das verstehen, bitte aber um Verständnis, dass ich die Teilnahme auf ein Maß begrenzen musste, das noch eine Diskussion zulässt. Ich versichere aber allen, die am 19.02. nicht dabei sind, dass ich jedes zivilgesellschaftliche Engagement unterstütze, das sich deutlich gegen Rechtsextremismus positioniert. Gerne werde ich auch entsprechende Vorschläge aufnehmen, wie wir gemeinsam diesen Dialog weiterführen können.“

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