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Grünes Licht für Stadtterrassen: Neue Treffpunkte für Münchner Stadtviertel

In München können Stadtterrassen entstehen., Foto: Saskia Ziegler
Foto: Saskia Ziegler

Stadtterrassen in München sollten Begegnungsorte werden

Wer daheim keinen Balkon oder keine Terrasse hat, konnte im Sommer 2021 auch einfach auf der nächsten Stadtterrasse relaxen. Was es mit dem Projekt auf sich hat.

Entlastung für bisher stark frequentierte Hotspots

In München können Stadtterrassen entstehen., Foto: Saskia Ziegler
Foto: Saskia Ziegler

Dass sich in München im Sommer das Leben vor allem draußen abspielt, ist bekannt. Begegnungsorten unter freiem Himmel waren und sind in Corona-Zeiten aber besonders wichtig. Hier sollten die sogenannten Stadtterrassen Abhilfe schaffen, für die der Stadtrat im Kreisverwaltungsausschuss im Juni 2021 den Weg frei gemacht hat. Sie bestehen aus wetterfesten Möbeln auf freien Plätzen.

Der Stadtrat erhofftr sich davon nicht nur eine Aufwertung der Aufenthaltsqualität in den Stadtvierteln, sondern auch eine Entzerrung der stark frequentierten Hotspots im Innenstadtbereich, etwa des Gärtner- oder des Wedekindplatzes. Stadtterrassen sollen für alle Münchner*innen nutzbar und frei von Konsumzwang sein.

Diese Regeln gelten für die Stadtterrassen

  • Die Flächen können zwischen sechs und 75 Quadratmeter groß sein - als Standorte kommen Plätze in Frage
  • Die aufgestellten Möbel müssen wetterfest sein
  • Stadtterrassen sollen mindestens 50 Meter von Freischankflächen entfernt sein
  • Für jede Terrasse muss es Verantwortliche geben, die sich um Sauberkeit und Sicherheit kümmern.
  • Für eine Stadtterrasse muss zunächst ein Antrag beim örtlichen Bezirksausschuss und anschließend beim Kreisverwaltungsreferat gestellt werden. Für den Antrag wird eine Verwaltungsgebühr von 50 Euro fällig.
  •  Mehr Infos gibt es in der Beschlussvorlage des Stadtrats

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