Grünes Licht für Stadtterrassen: Neue Treffpunkte für Münchner Stadtviertel

In München können Stadtterrassen entstehen., Foto: Saskia Ziegler
Foto: Saskia Ziegler An der Ecke Breisacher Straße/Elsässer Straße in Haidhausen steht bereits ein Beispiel für eine mögliche Stadtterrassen-Gestaltung

Stadtterrassen in München sollen Begegnungsorte werden

(16.6.2021) Wer daheim keinen Balkon oder keine Terrasse hat, kann in diesem Sommer auch einfach auf der nächsten Stadtterrasse relaxen. Der Stadtrat hat den Weg für die Einrichtung dieser öffentlich nutzbaren und möblierten Zonen frei gemacht. Wer eine Stadtterrasse einrichten möchte, muss aber ein paar Punkte beachten.

Entlastung für bisher stark frequentierte Hotspots

In München können Stadtterrassen entstehen., Foto: Saskia Ziegler
Foto: Saskia Ziegler

Dass sich in München im Sommer das Leben vor allem draußen abspielt, ist bekannt. Aber in diesem Sommer ist angesichts sinkender Corona-Zahlen die Sehnsucht nach Begegnungsorten unter freiem Himmel eben besonders groß. Hier sollen die sogenannten Stadtterrassen Abhilfe schaffen, für die der Stadtrat im Kreisverwaltungsausschuss den Weg frei gemacht hat. Das bedeutet, dass ihr auf freien Plätzen wetterfeste Möbel aufstellen dürft um dort den Sommer auf kleinen Oasen draußen verbringen zu können.

Der Stadtrat erhofft sich davon nicht nur eine Aufwertung der Aufenthaltsqualität in den Stadtvierteln, sondern auch eine Entzerrung der stark frequentierten Hotspots im Innenstadtbereich, etwa des Gärtner- oder des Wedekindplatzes. Stadtterrassen sollen für alle Münchner*innen nutzbar und frei von Konsumzwang sein.

Diese Regeln gelten für die Stadtterrassen

Wenn euch jetzt die Lust gepackt hat, selbst ums Eck eine Stadtterrasse einzurichten - es gibt natürlich schon ein paar Regeln zu beachten, wenn ihr selbst aktiv werden wollt.

  • Die Flächen können zwischen sechs und 75 Quadratmeter groß sein - als Standorte kommen Plätze in Frage
  • Die aufgestellten Möbel müssen wetterfest sein
  • Stadtterrassen sollen mindestens 50 Meter von Freischankflächen entfernt sein
  • Für jede Terrasse muss es Verantwortliche geben, die sich um Sauberkeit und Sicherheit kümmern.
  • Für eine Stadtterrasse muss zunächst ein Antrag beim örtlichen Bezirksausschuss und anschließend beim Kreisverwaltungsreferat gestellt werden. Für den Antrag wird eine Verwaltungsgebühr von 50 Euro fällig.
  •  Mehr Infos gibt es in der Beschlussvorlage des Stadtrats
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