FKK in München: „Oben ohne“ für Frauen an der Isar erlaubt

Badende am Flaucher, Foto: muenchen.de/ Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/ Michael Hofmann

Bikini, Badehose - Welche Vorschriften gelten an der Isar?

Frauen dürfen sich an der Isar „oben ohne“ sonnen und ohne Bikinioberteil baden gehen. Diese Vorschrift gilt laut städtischer Badekleidungsverordnung für München.

Welche Stellen muss Badekleidung bedecken?

Die sogenannte Badekleidungsverordnung schreibt vor, dass außerhalb ausgewiesener FKK-Flächen beim Schwimmen in der Isar Badekleidung getragen werden muss. „Wer öffentlich badet, muss im Stadtgebiet der Landeshauptstadt München Badekleidung tragen. Dies gilt für das Wasser-, Luft- und Sonnenbaden“.

Die Badebekleidung im Sinne dieser Satzung muss aber lediglich die ´primären Geschlechtsorgane` vollständig bedecken. Eine Badehose reicht somit auch für Frauen aus. Weder Männer noch Frauen müssen Oberteile tragen.

"Oben ohne" Regelung gilt nur für die Isar

FKK-Bereich am Flaucher, Foto: muenchen.de/ Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/ Michael Hofmann

Der Münchner Stadtrat hatte seine Badekleidungsverordnung im Sommer 2019 um einen expliziten Zusatz erweitert, nachdem Medien berichtet hatten, ein Sicherheitsdienst habe Frauen, die sich oben ohne an der Isar sonnten, aufgefordert, ein Bikinioberteil anzuziehen. Die Regelung bezieht sich deshalb ausdrücklich nur auf die Schwimmbereiche an der Isar und nicht auf die Parkanlagen. Hier gilt die Grünanlagensatzung, die „das Baden ohne Badebekleidung“ untersagt, ohne konkreter auszuführen, was unter Badebekleidung zu verstehen ist. In Schwimmbädern gelten gesonderte Regelungen.

(dpa/muenchen.de)

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