3 München-Radltouren für das Wochenende

Fahrrad am Königsplatz

Ob Sonntagsradler oder angehender Touren-Champ: Unsere 3 Touren durch München und Umland werden Euch begeistern!

Die Sportliche: Bergerl-Tour

Aussicht vom Olympiaturm

Für wen geeignet? Ein bisschen was sollten Eure Wadln schon aushalten. Die Strecke ist zwar nicht lang, aber es gibt einige Steigungen zu bewältigen.

Warum lohnt sich die Tour? Ihr tut nicht nur was für Eure Kondition, sondern fahrt auch durch zwei der schönsten Münchner Parks und lernt zwei tolle Aussichtspunkte kennen.

Wie verläuft die Tour?

  • Los geht's an der Münchner Freiheit. Hier folgt Ihr der Leopoldstraße nach Norden und biegt dann links in die Karl-Theodor-Straße ab.
  • Über Belgradstraße und Scheidplatz gelangt Ihr in den Luitpoldpark. Der Luitpoldhügel (37 Meter hoch) erhebt sich zu Eurer rechten Seite, also rauf mit Euch!
  • Kurz ausschnaufen, das Panorama genießen, und wieder runter. Quer duch den Park gelangt Ihr zum Petuelring und über die Birnauer Straße zum Olympiapark.
  • Der 56 Meter hohe Olympiaberg (Foto) ist wirklich nicht zu übersehen, und der Anstieg hat es in sich. Die gute Nachricht: Alle herausgeschwitzten Kalorien könnt Ihr im Biergarten Olympia-Alm locker wieder reinholen.

Die Unkomplizierte: Schlössertour

Die Residenz im Sommer, Foto: muenchen.de/Lukas Fleischmann
Foto: muenchen.de/Lukas Fleischmann

Für wen geeignet? Für alle. Die Strecke zwischen Münchner Residenz (Foto) und der Schlossanlage Schleißheim beträgt zwar üppige 14 Kilometer, könnte aber einfacher nicht sein. Ihr fahrt nur geradeaus und es gibt kaum Steigungen.

Warum lohnt sich die Tour? Weil Ihr auf Eurem Ausflug ins Grüne jede Menge zu sehen bekommt - nicht zuletzt zwei tolle Königsschlösser.

Wie verläuft die Tour?

  • Los geht's beim Hofgartentor am Odeonsplatz. Von hier folgt Ihr dem Pulk an Radl-Pendlern die Ludwigstraße hinauf, vorbei am Siegestor bis zur Münchner Freiheit.
  • Jetzt einfach der Leopoldstraße weiter folgen, vorbei am Schwabinger Tor und am Euro-Industriepark.
  • Auf Höhe Neuherbergs werdet Ihr zwar nach links abgeleitet - aber abbiegen ist weiterhin nicht nötig.
  • Die Münchner Stadtgrenze liegt schon hinter Euch, und der Weg führt nun durch grüne Wiesen direkt aufs Schleißheimer Schloss zu. Ihr habt es geschafft! Ein bisschen anstrengend war das ja schon - wie gut, dass es die Schlosswirtschaft samt Biergarten gibt.

Die Sehenswerte: Isar-Tour

Sommer-Bilder 2017, Foto: muenchen.de / Mónica Garduño
Foto: muenchen.de / Mónica Garduño

Für wen geeignet? Der "Isar-Highway" zählt nicht umsonst zu den beliebtesten Radlstrecken in München. Ihr müsst keine stählernen Wadln haben, um von A nach B zu kommen.

Warum lohnt sich die Tour? Weil die Strecke wunderschön ist und Euch an einem halben Reiseführer voll Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. Außerdem endet die Tour am Flaucher, und dafür lohnt sich doch jede Anstrengung.

Wie verläuft die Tour?

  • Startpunkt ist der U-Bahnhof Giselastraße - von hier fahrt Ihr durch Martius- und Thiemestraße in den Englischen Garten.
  • Zwar lockt rechterhand der Chinesische Turm samt Biergarten, aber Ihr bleibt stark und steuert unbeirrt auf die Isar zu.
  • Vor der Luitpoldbrücke biegt Ihr rechts auf den Isar-Radweg ab und fahrt von jetzt an am westlichen Flussufer gen Süden. Was gibt es da alles zu sehen? Der Reihe nach: Friedensengel, Maximilianeum, Lukaskirche, Müller'sches Volksbad, Gasteig, Deutsches Museum, St. Maximilian ...
  • Seid Ihr schon erschlagen von so viel Sightseeing? Gut, dann halten wir uns ab der Hefner-Alteneck-Straße an den Radweg durch die Isarauen.
  • Wenn Ihr an der Brudermühlstraße vorbei seid, habt Ihr es schon fast geschafft: Die Isar rauscht, irgendwo liegt sicher etwas auf dem Grill, und die Bierkästen stehen im kühlen Wasser...

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