Zum Sporteln oder zum Sightseeing: 6 Tipps für Radtouren in München

, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Olympiaberg, Isar, Seen - Rad-Tipps für München

München per Fahrrad entdecken! Sportlich auf den Olympiaberg oder an der Isar entlang: Hier sind 6 Ideen für Bike-Routen.

Die Sportliche: Von Schwabing auf den Olympiaberg

Aussicht vom Olympiaturm

Für wen geeignet? Ein bissl was sollten eure Wadln schon aushalten. Die Strecke ist zwar nicht lang, hat aber Höhenmeter.

Warum lohnt sich die Tour? Ihr tut nicht nur was für eure Kondition, sondern fahrt auch durch zwei der schönsten Münchner Parks mit zwei tollen Aussichtspunkten. 

Wie verläuft die Tour?

  • Los geht's an der Münchner Freiheit. Ihr folgt der Leopoldstraße nach Norden und biegt dann links in die Karl-Theodor-Straße ab.
  • Über Belgradstraße und Scheidplatz gelangt ihr in den Luitpoldpark. Der Luitpoldhügel (37 Meter hoch) erhebt sich zu eurer rechten Seite, also rauf mit euch!
  • Kurz ausschnaufen, das Panorama genießen und wieder runter. Quer duch den Park gelangt ihr zum Petuelring und über die Birnauer Straße zum Olympiapark.
  • Der 56 Meter hohe Olympiaberg ist wirklich nicht zu übersehen und der Anstieg hat es in sich. Oben angekommen werdet ihr mit einem tollen Ausblick belohnt. Stärkung gibt's in der Olympia Alm, Münchens höchstgelegenem Biergarten.
  • Länge der Tour: ca. 6 km.
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Die Unkomplizierte: Von der Residenz nach Schleißheim

Schloss Schleißheim

Für wen geeignet? Für alle. Die Strecke zwischen Münchner Residenz und der Schlossanlage Schleißheim ist etwa 14 Kilometer lang und könnte einfacher nicht sein. Ihr fahrt nur geradeaus, es gibt kaum Steigungen.

Warum lohnt sich die Tour? Weil ihr auf eurem Ausflug jede Menge zu sehen bekommt – nicht zuletzt zwei Königsschlösser.

Wie verläuft die Tour?

  • Los geht's beim Hofgartentor am Odeonsplatz. Von hier folgt ihr dem Radweg die Ludwigstraße hinauf, vorbei am Siegestor bis zur Münchner Freiheit.
  • Jetzt einfach der Leopoldstraße weiter folgen, vorbei am Schwabinger Tor und am Euro-Industriepark.
  • Auf Höhe Neuherberg werdet ihr zwar nach links abgeleitet – aber abbiegen ist weiterhin nicht nötig.
  • Die Münchner Stadtgrenze liegt hinter euch und der Weg führt nun durch die Wiesen direkt aufs Schleißheimer Schloss zu. Ihr habt es geschafft - schaut euch zu Fuß den Park an!
  • Länge der Tour: einfach ca. 14 km.
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Die Sehenswerte: Vom Englischen Garten zum Flaucher

St. Maximilian, Foto: Melina Pfeffer / muenchen.de
Foto: Melina Pfeffer / muenchen.de

Für wen geeignet? Der „Isar-Highway“ zählt nicht umsonst zu den beliebtesten Radlstrecken in München. Ihr müsst keine stählernen Wadln haben, um von A nach B zu kommen.

Warum lohnt sich die Tour? Weil die Strecke wunderschön ist und euch an einem halben Reiseführer voller Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.

Wie verläuft die Tour?

  • Startpunkt ist der U-Bahnhof Giselastraße - von hier fahrt ihr durch Martius- und Thiemestraße in den Englischen Garten.
  • Am Chinesischen Turm vorbei steuert ihr auf die Isar zu.
  • Vor der Luitpoldbrücke biegt ihr rechts auf den Isar-Radweg ab und fahrt von jetzt am westlichen Flussufer gen Süden. Was gibt es da alles zu sehen? Friedensengel, Maximilianeum, Lukaskirche, Müllersches Volksbad, Gasteig, Deutsches Museum, St. Maximilian ...
  • Seid ihr schon erschlagen von so viel Sightseeing? Gut, dann halten wir uns ab der Hefner-Alteneck-Straße an den Radweg durch die Isarauen.
  • Wenn ihr an der Brudermühlstraße vorbei seid, habt ihr's schon fast geschafft: Die Tour endet am Flaucher
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Die Grüne: Die Isar entlang vom Flaucher nach Grünwald

Blick auf die Isar nach Süden von der Großhesseloher Brücke, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Für wen geeignet? Ob als Fortsetzung der eben beschriebenen Sightseeing-Tour oder als eigenständige Radlstrecke - der Weg ist auch gut für Familien mit Kindern geeignet.

Warum lohnt sich die Tour? Die Fahrt an der Isar entlang ist natürlich kein Geheimtipp, aber sie ist so wunderbar variabel. Man kann an den Brücken die Isarseiten wechseln, am Isarhochufer radeln oder unten am Fluss, und Mountainbiker können sich auf den gekennzeichneten Isartrails austoben. Wer nicht mehr kann, kann links der Isar mit der S-Bahn heimfahren, ob von Solln oder Höllriegelskreuth.

Wie verläuft die Tour?

  • Start ist z.B. am nördlichen Flaucher an der Brudermühlbrücke.
  • Jetzt geht's flussaufwärts und links der Isar nach Süden über den Flauchersteg bis zum Haupteingang des Tierparks (rechts der Isar).
  • Vom Tierpark zum Marienklausensteg und dann wieder auf die andere Isarseite.
  • Immer am Kanal entlang an Hinterbrühl vorbei bis zur Großhesseloher Brücke
  • Wer hier umkehren will, fährt über die Großhesseloher Brücke und bleibt dann oben auf dem Hochufer-Radweg.
  • Wer noch weiterradeln mag, lässt das Bike ohne große Steigungen bis nach Grünwald rollen
  • In Grünwald geht's über die Brücke auf die andere Seite und dort wieder nach Norden.
  • An der Menterschwaige gibt's Erfrischungen
  • Dann geht's am Hochufer oder unten (den Weg bergab muss man schieben) zurück bis zum Tierpark oder Flaucher.
  • Länge der Tour: variabel zwischen 12 und 20 km.
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Erfrischend fürs Auge: Vom Olympiapark zur Blutenburg

, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Für wen geeignet? Für alle, die den Westen der Stadt noch nicht so gut kennen, aber schon mal im Nymphenburger Park waren (den lassen wir nämlich aus).

Warum lohnt sich die Tour? Auch im Frühjahr ist es erfrischend, an Münchens Kanälen entlang zu radeln.

Wie verläuft die Tour?

  • Wir starten im Olympiapark und fahren am Olympiasee und Nymphenburg-Biedersteiner-Kanal entlang nach Westen bis zur Menzinger Straße in Nymphenburg.
  • Dann biegen wir rechts ab und umfahren den Schlosspark im Norden.
  • An der Amalienburgstraße biegen wir links ab und fahren außen an der Schlossmauer entlang bis zur Bahnunterführung am westlichen Ende des Parks.
  • Ein kurzer Schlenker und wir sind am Pasing-Nymphenburg-Kanal in Obermenzing, hier kann man auch die Füße kühlen
  • Wir folgen ihm bis zur Würm in Pasing und biegen dann rechts ab.
  • Nach wenigen Minuten erreicht man Schloss Blutenburg
  • Von der Blutenburg geht es durch Parks und über Felder zurück zur Unterführung hinterm Schlosspark. Dann kann man entweder denselben Weg zurückradeln oder südlich des Schlosses fahren und als Schlusspunkt den Hirschgarten-Park anvisieren.
  • Länge: 10 km bis zur Blutenburg, bis zum Hirschgarten 16 km.
  • Hier geht's zur Tour bei Google Maps »»

Die 4-Seen-Tour: Vom Olympiapark zur Allacher Lohe

Für wen geeignet? Zum Baden ist es im Frühjahr noch zu kalt - aber wer Seen liebt, kann sich schon mal eine Wiederholung der Tour im Sommer vornehmen.

Warum lohnt sich die Tour? Auch wenn der Nordwesten nicht so bilderbuchartig ist wie der Münchner Süden: Auch hier ist es idyllisch. Jeder der Seen hat einen anderen Charakter, es lohnt sich, sie alle kennen zu lernen.

Wie verläuft die Tour?

  • Los geht's im Luitpoldpark und rüber in den Olympiapark (oder ihr startet von dort).
  • Den Olympiapark durchradeln wir nach Norden und queren die B304 – ein kurzes nicht so schönes Stück.
  • Gleich wird's aber wieder schöner: Durch ein stillgelegtes Bahngelände, in dem eine Schrebergartensiedlung ist, gelangen wir auf Wegen zum Lerchenauer See.
  • Von dort nur ein paarmal in die Pedale treten und ihr seid am Fasaneriesee, dem mittleren der drei nordwestlichen Seen. 
  • Einmal rumgeradelt und dann über den Schnepfenweg zur Pappelallee, die sehr ländlich zum dritten See führt, dem Feldmochinger See.
  • Nun geht's entweder zurück oder noch weiter zum vierten See in der Allacher Lohe: Baden ist hier sowieso nicht erlaubt, das Laubwaldstück und der Weiher sind Naturschutzgebiet. Dafür umso schöner für Augen und Ohren. Und: Waldbaden geht immer!
  • Länge: ca. 13 km einfache Strecke.
  • Hier geht's zur Tour bei Google Maps »»

Die 4-Seen-Tour: Vom Olympiapark zur Allacher Lohe

Für wen geeignet? Zum Baden ist es im Frühjahr noch zu kalt - aber wer Seen liebt, kann sich schon mal eine Wiederholung der Tour im Sommer vornehmen.

Warum lohnt sich die Tour? Auch wenn der Nordwesten nicht so bilderbuchartig ist wie der Münchner Süden: Auch hier ist es idyllisch. Jeder der Seen hat einen anderen Charakter, es lohnt sich, sie alle kennen zu lernen.

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Wie verläuft die Tour?

  • Los geht's im Luitpoldpark und rüber in den Olympiapark (oder ihr startet von dort).
    Den Olympiapark durchradeln wir nach Norden und queren die B304 – ein kurzes nicht so schönes Stück.
  • Gleich wird's aber wieder schöner: Durch ein stillgelegtes Bahngelände, in dem eine Schrebergartensiedlung ist, gelangen wir auf Wegen zum Lerchenauer See.
  • Von dort nur ein paarmal in die Pedale treten und ihr seid am Fasaneriesee, dem mittleren der drei nordwestlichen Seen.
  • Einmal rumgeradelt und dann über den Schnepfenweg zur Pappelallee, die sehr ländlich zum dritten See führt, dem Feldmochinger See.
  • Nun geht's entweder zurück oder noch weiter zum vierten See in der Allacher Lohe: Baden ist hier sowieso nicht erlaubt, das Laubwaldstück und der Weiher sind Naturschutzgebiet. Dafür umso schöner für Augen und Ohren. Und: Waldbaden geht immer!
  • Länge: ca. 13 km einfache Strecke.
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