Münchner Sicherheitsforum e.V.: Präventionsprojekte für Jugendliche und Senioren

Vorstand des Münchner Sicherheitsforums, Foto: Münchner Sicherheitsforum
Foto: Münchner Sicherheitsforum Der Vorstand des Münchner Sicherheitsforums (v.l.): Christian Wittstadt, Kristina Frank, Norbert Radmacher, Stephan Kuffler

Münchner Sicherheitsforum – ein Verein im Dienste der Bürger

Ein Förderkreis für partnerschaftliche Bürger-Polizei-Begegnungen – so beschreibt sich das Münchner Sicherheitsforum. Mit Projekten und Veranstaltungen wird ein wichtiger Beitrag zur Prävention von Straftaten geleistet, und dies stets in enger Abstimmung mit der Münchner Polizei. Wir stellen Euch hier das Münchner Sicherheitsforum im Detail vor.

Neue Video-Clips zum Verhalten in Corona-Zeiten

 Mit zwei neuen Clips informiert das Münchner Sicherheitsforum zu aktuellen Themen: Abstand halten in Zeiten der Corona-Pandemie sowie Rücksichtnahme auf Andere, insbesondere beim Müll-Entsorgen nach privaten Treffen. Die Clips werden u.a. in den Münchner U-Bahnhöfen gezeigt.

Was sind die Ziele des Münchner Sicherheitsforums?

Das Logo des Münchner Sicherheitsforums

Gegründet im Jahr 1985, hat sich der gemeinnützige Verein zum Ziel gesetzt, Präventionsprojekte zu initiieren und finanzieren. Hierbei arbeitet das Münchner Sicherheitsforum eng mit dem Polizeipräsidium München zusammen.
Bei der Durchführung der Projekte soll auch die Beziehung zwischen der Polizei und den Bürgern gefördert werden. Besonders im Fokus seiner Aktivitäten steht der Schutz der älteren Münchner Bürgerinnen und Bürger, etwa vor Trickbetrügern, sowie die Kinder- und Jugendprävention.
„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Öffentlichkeit über Maßnahmen zur Verhütung von Verbrechen aufzuklären“, schreibt der Förderkreis selbst. Hinzu kommt noch die Aufklärung über die Gefahren im Straßenverkehr.

Alle Infos rund um das Münchner Sicherheitsforum findet Ihr hier

Welche Projekte betreibt das Münchner Sicherheitsforum?

  • Informationen für Senioren
    Vor allem ältere Leute werden immer wieder Opfer von Trickbetrügern. Das MSF betreibt hier auf verschiedenen Kanälen Aufklärungs- und Präventionsarbeit. Besonders im Fokus stehen unter anderem der sogenannte "Enkeltrick", falsche Polizisten oder Betrug im Internet.
     
  • Präventionsfahrt für Kinder und Jugendliche
    Eines der wichtigsten Projekte sind die regelmäßigen Kinder- und Jugendpräventionsfahrten. Auf diesen Fahrten, die man am besten als Mischung aus Ferienfahrt und polizeilichem Präventions- und Selbstsicherheitstraining für Kinder beschreibt, werden die jungen Leute von Polizeibeamten, Pädagogen und Ehrenamtlichen begleitet.

    Wichtig ist dabei, dass hier Kinder mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen zusammenkommen. So sind hier einerseits Kinder aus „intakten Familien“ dabei, aber eben auch Kinder und Jugendliche, die teilweise traumatische Schicksalsschläge verkraften mussten. Indem bei diesen Fahrten Kinder aus allen Milieus zusammenkommen, sollen Vorurteile abgebaut werden, ein neues Gemeinschaftsgefühl und damit auch neue Freundschaften entstehen.

    Seit 2013 führt die Fahrt regelmäßig ins Gästehaus Oberaudorf am Tatzelwurm, wo sich die Kinder auf Bergtouren, beim Ponyreiten oder im Klettergarten austoben können. Präventionstechnisch steht die Fahrt unter wechselnden Mottos wie zum Beispiel „Natur ist uns Droge genug“, es wird also unter anderem Aufklärungsarbeit im Bereich „Sucht“ betrieben. Hierzu gehört auch, dass die jungen Leute während des Ausflugs ihre Smartphones abgeben und auf Internet und Fernsehen verzichten.

 

  • Hausaufgaben- und Malheft
    Das Hausaufgabenheft des Münchner Sicherheitsforums mit „dem Schanderl“ haben bestimmt ein paar von Euch schon gesehen, denn dieses Heft wird bereits seit 1996 an die 3. Klassen in den Münchner Stadt- und Landkreisschulen verteilt. Das Heft beinhaltet wertvolle Tipps, etwa wie sich Kinder bei Radldiebstahl, Mobbing oder dem „Ansprechen durch Fremde“ richtig verhalten.
    Für die Kleineren gibt es zudem das Malheft, das bis heute bereits weit über 120.000 Mal verteilt worden ist. Mit diesem Heft werden die 3- bis 6-Jährigen für Themen wie Sachbeschädigung, Pünktlichkeit oder einen sicheren Heimweg sensibilisiert. 
  • Präventionstipps in den sozialen Medien
    Weitere Tipps zur Prävention bietet das Münchner Sicherheitsforum regelmäßig auf Twitter und Facebook an. Auf diesen Kanälen wird zudem auch regelmäßig über anstehende Veranstaltungen informiert.

Welche Veranstaltungen betreibt das Münchner Sicherheitsforum?

  • Theaterstück „Grüß Gott, zum Glück sind Sie da!“
    Eine Veranstaltung, die regelmäßig im Auftrag des Münchner Sicherheitsforums und der Polizei München stattfindet, ist das Theaterstück „Grüß Gott, zum Glück sind Sie da!“. Die Theaterpädagogen des ReplayTheaters zeigen hier auf anschauliche Weise die Methoden von Trickbetrügern, etwa den „Falschen Polizeibeamten“ oder den „Falschen Handwerker“.
     
  • Weitere Veranstaltungen
    Zum Repertoire des Münchner Sicherheitsforums gehören auch Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen, daneben gibt es auch Vorträge zu Themen wie „Sicherheit im Netz“, bei denen beispielsweise über die Gefahr von Fake News in sozialen Netzwerken aufgeklärt wird.

Das ist der Vorstand des Münchner Sicherheitsforums

1. Vorsitzende: 
Kristina Frank
Kommunalreferentin der Landeshauptstadt München
 
2. Vorsitzender:
Norbert Radmacher
Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums München
 
3. Vorsitzender:
Stephan Kuffler
Unternehmer und Geschäftsführer der Roland Kuffler GmbH
 
Geschäftsführer:
Christian Wittstadt
Polizeidirektor beim Polizeipräsidium München

Kontakt:

Münchner Sicherheitsforum e.V.,
Vertretungsberechtigter: Christian Wittstadt,
Ettstr. 2,  80333 München, info@muenchner-sicherheitsforum.de
 

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