Münchner Trinkwasser von den Stadtwerken München

Wasser für München

Wasser ist nicht nur unser wichtigstes Lebensmittel, auch sonst brauchen wir in unserem täglichen Leben ständig sauberes Wasser – etwa 127 Liter pro Person und Tag. Diesen Bedarf für jede Münchnerin und jeden Münchner zu decken, ist Aufgabe der Stadtwerke München (SWM). Hier finden Sie alle Infos zu M-Wasser, unserem guten Trinkwasser aus dem bayerischen Voralpenland.

Kind am Wasserhahn
SWM

Woher kommt das Münchner Trinkwasser?

Das gute Münchner Trinkwasser ist eines der besten Trinkwasser Europas und leistet einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in der Landeshauptstadt. Es kommt direkt aus dem bayerischen Voralpenland – aus dem Mangfalltal, Loisachtal und als Reserve aus der Münchner Schotterebene. Zur dauerhaften Gewährleistung der besonderen Qualität des Münchner Trinkwassers starteten die SWM schon 1992 die „Initiative Ökobauern“, die den ökologischen Landbau im Trinkwassergebiet Mangfalltal gezielt fördert.  Auch eine nachhaltige Forstwirtschaft mit Wasserschutzwäldern sowie der Schutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt zählen zu den zahlreichen Maßnahmen, um das Trinkwasser reinzuhalten. Über den Weg von M-Wasser aus dem Voralpenland bis zu den Münchnern nach Hause informieren die SWM hier:

Mangfalltal
SWM
Mangfalltal

Beste Trinkwasserqualität

Das Münchner Trinkwasser ist von hervorragender Qualität. Seine Werte liegen weit unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzen der Trinkwasserverordnung. Durch den hohen Gehalt an Mineralstoffen wie Kalzium und Magnesium hat es eine relativ hohe Wasserhärte.

M-Wasser befindet sich im so genannten Kalkkohlensäuregleichgewicht. Auf metallischen Rohrwerkstoffen bildet es eine korrosionshemmende Schutzschicht aus. Das heißt für Sie: Eine Wasserbehandlung (Enthärtung mit Ionenaustauscher, Dosierung von Phosphaten oder Silikaten oder ähnliches) ist im Haushaltsbereich nicht nötig. Bis zu einer Temperatur von 60 Grad tritt keine nennenswerte Kalkausscheidung auf.

M-Wasser ist zwar sehr kalkhaltig, das heißt aber nicht, dass man dadurch „verkalkt“. Denn Kalk ist eine Form von Calcium – ein wichtiger Baustoff für unsere Zähne und Knochen.

Die aktuellen Analyseergebnisse für M-Wasser (das Münchner Trinkwasser) im gesamten Stadtgebiet können hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

Trinkwasser-Check im SWM Labor

Wasserprobe im Loisachtal
SWM/Heinrich Hülser

Mit strengsten Kontrollen wird die Qualität von M-Wasser ständig durch die SWM überwacht. Durchschnittlich 1.200 Proben untersucht das SWM Labor monatlich auf chemische und mikrobiologische Parameter, gemäß den Vorgaben der Trinkwasserverordnung (TrinkwV). Die Münchnerinnen und Münchner können also sicher sein, dass das gute M-Wasser täglich frisch und natürlich rein bei ihnen zu Hause ankommt. Sollte jemand eine Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität aufgrund von Schäden in der Hausinstallation vermuten, bieten die SWM einen besonderen Service an: den SWM Trinkwassercheck.

Service für Hausbesitzer: Legionellen-Check

Eigentümer*innen, Vermieter*innen oder Verwalter*innen von Gebäuden sind gemäß Trinkwasserverordnung verpflichtet, ihre Installation auf Legionellen untersuchen zu lassen, um eine gesundheitlich und hygienisch einwandfreie Qualität des Trinkwassers zu gewährleisten.

Die in Feuchtzonen vorkommenden Bakterien treten bei Wassertemperaturen von 25 bis 45 Grad vermehrt auf. Deshalb müssen Trinkwassererwärmungsanlagen jährlich geprüft werden. Das SWM Labor bietet einen Legionellen-Check an. Außerdem berät es seine Kunden bei der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und unterstützt sie im Befundfall durch zusätzliche Tests und Einstufungen.

Genug trinken – mit M-Wasser

Gesunde Ernährung mit Trinkwasser
SWM

Zu einer richtigen Ernährung gehört auch, dass man täglich genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Das Münchner Trinkwasser ist nicht nur ein idealer Durstlöscher, sondern auch unser wichtigstes Lebensmittel.

Für größere Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Altersheime oder Krankenhäuser, in denen große Mengen Tafelwasser benötigt werden, haben die SWM eine Lösung: die M-Wasserbar.