Monaco Franze - Der ewige Stenz

Statue Monaco Franze an der Münchner Freiheit, Foto: Stefan Strasser
Foto: Stefan Strasser

Unschuldiger Hundeblick und doch ein ausgebufftes Schlitzohr, wenn es um heimliche Kapriolen geht. Das ist der Monaco Franze - die Serienfigur, mit der Helmut Fischer berühmt wurde.

„A bissl was geht immer“: Mit seiner Rolle als Kriminalkommissar Franz Münchinger alias „Monaco Franze“ wurde Helmut Fischer unsterblich. Der „Monaco“, gebürtig im damals kleinbürgerlichen Münchner Westend, ist verheiratet mit Annette von Soettingen (gespielt von Ruth-Maria Kubitschek), die er liebevoll „Spazl“ nennt.

Beide sind zwei grundverschiedene Menschen, sie die Dame von Welt, er der ewige Stenz, der das Abenteuer in Gestalt des weiblichen Geschlechts so sehr liebt, dass er gerne auch nach Feierabend „ermittelt“ und immer wieder neue Ausreden erfindet, um seiner Leidenschaft nachzugehen. Seine Kapriolen - erzählt in zehn amüsanten Episoden - bescheren dem Wiederholungstäter dennoch die ein oder andere heikle Situation.

Doch obwohl ihm sein Freund und Kollege Manfred „Manni“ Kopfeck bei den Anbahnungen als auch Verschleierungen seiner Affären behilflich ist, und obwohl sein „Spatzl“ - das meist ausreichend im Bilde ist - oft genug gütig über die Privatangelegenheiten des Monaco hinweg sieht, ist das Eheglück nur von begrenzter Dauer.

Die Figur des Monaco Franze als charmanter Hallodri wird als Helmut Fischers Paraderolle angesehen, ihre Charaktereigenschaften prägten viele seiner weiteren Rollen. Zu Fischers Ehren wurde in Schwabing ein Platz nach ihm benannt und an seinem Lieblingsplatz seines Stammcafés - dem Café an der Münchner Freiheit - hat der Stenz ein Ebenbild gefunden: Als Bronzestatue, die verträumt über den Platz blickt.

Monaco Franze - Der Friedensengel

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