Turmfalken-Webcam München

Falkencam

Hinweis: Die Kamera aktualisiert sich automatisch. Wenn sie über einen längeren Zeitraum kein neues Bild liefert, wird sie vorübergehend inaktiv und zeigt das zuletzt aufgenommene Bild an.

Ein erster Brutversuch der Turmfalken wurde dieses Jahr leider gestört: Ein Falke hatte sich in einem Taubennetz verheddert. Er musste von der Berufsfeuerwehr gerettet und vorübergehend in eine Vogelauffangstation gebracht werden. Es gibt aber Hoffnung auf einen erneuten Brutversuch: Das Falkenweibchen ist regelmäßig im Brutkasten anwesend. Mit unserer muenchen.de-Webcam (oben) könnt Ihr den Falken zusehen.

Turmfalkenpaar
Auch "in natura" beeindruckende Tiere: Turmfalken (Archivbild)
  • Mit unserer Webcam (oben auf der Seite eingebunden) könnt Ihr einen Live-Blick in den Nistkasten der Turmfalken werfen.
  • Wenn die Falken im richtigen Winkel zur Kamera sitzen, liefert die Falken-Webcam einzigartige Einblicke in das Familienleben der Tiere, ohne sie zu stören. Von der Eiablage bis zu den ersten Flugversuchen der Falkenbabys könnt Ihr das Treiben im Falkennest mitverfolgen.
  • Es ist ein Naturschauspiel, wenn mit Beginn der Balzzeit im Frühjahr die waghalsigen und spektakulären Flugmanöver unter schrillen Rufen zu beobachten sind. Diese finden erst mit der Paarbildung und Bruttätigkeit ein Ende. Unternehmen die Jungvögel ihre ersten Flugversuche, kann es schon einmal passieren, dass städtische Mitarbeiter einem erschöpften Jungfalken am Fensterbrett ins Auge schauen.

Impressionen: So brüten die Falken

Gefiederte Freunde im städtischen Hochhaus

Turmfalkenküken
Mit der Webcam könnt Ihr die Turmfalken aus nächster Nähe sehen (Archivbild)
  • Das Münchner Referat für Stadtplanung und Bauordnung im Hochhaus an der Blumenstraße 28b beherbergt seit mehr als 25 Jahren unter seinem Dach Turmfalken zu Brutzwecken. Im 12. Stock wurde in Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz zwei Nistkästen für die Tiere eingebaut. Die Untere Naturschutzbehörde betreut und beaufsichtigt die Falken.
  • Die Standorttreue dieser Tiere ist wohl auch auf die Nähe zu geeigneten Nahrungsquartieren zurückzuführen. Für die Tiere sind größere Freiflächen, wie zum Beispiel die Isarauen, von großer Bedeutung.
  • Damit möglichst viele Interessierte diese schönen und faszinierenden Tiere bei der Brut und Aufzucht der Jungen beobachten können, wurden im Frühjahr 2012 am städtischen Hochhaus Web-Kameras installiert.

Das müsst Ihr zu Turmfalken (Falco tinnunculus) wissen:

Turmfalken: Eier
Ein Turmfalken-Weibchen legt zwischen 3 und 7 Eiern ab (Archivbild)
  • Verbreitung: In Mitteleuropa sind Turmfalken typische Vögel der Kulturlandschaft. Sie waren ursprünglich Felsbrüter; heutzutage nutzen sie in menschlichen Siedlungsgebieten vor allem hohe Gebäude zur Brut. Obwohl Turmfalken in Bayern noch flächendeckend verbreitet sind und nicht als gefährdet gelten, gehen ihre Bestandszahlen zurück
  • Vogelzugzeit: Die in Bayern lebenden Turmfalken sind Teilzieher. Viele von ihnen überwintern bei uns, manche Vögel ziehen aber auch in Mittelmeerländer oder sogar bis nach Afrika. Hauptzugzeit ist im September und Oktober. Ab Februar kehren sie in ihre Brutgebiete zurück.
  • Brut: Im Zeitraum von Anfang April bis Anfang Juni legt das Weibchen je nach Nahrungsangebot 3 bis 7 rotbraun gefleckte Eier, die 27 bis 32 Tage lang bebrütet werden. Bei Turmfalken brütet das Weibchen alleine, während das Männchen jagt und Beute ans Nest bringt. Nach weiteren 27 bis 32 Tagen sind die Jungvögel flügge, werden aber noch mindestens 4 Wochen von den Eltern betreut.
  • Schutzstatus: Der Turmfalke ist streng geschützt. Der Zugriff, Besitz und die Vermarktung dieser Tierart oder seiner Eier sowie die Beeinträchtigung seiner Nist- und Brutstätte sind gesetzlich verboten. Störungsfreie Naturaufnahmen sind jedoch unproblematisch.

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