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Paläontologisches Museum

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Do geöffnet 08:00 - 16:00 (Bitte Hinweise beachten)
Sonntags geschlossen, außer 1. Sonntag im Monat: 10-16 Uhr | An Feiertagen geschlossen / Faschingsdienstag ab 12 Uhr

Paläontologisches Museum: Aktuelle Ausstellungen und Tipps

Paläontologisches Museum – faszinierende Reise in die Urzeit

Dinosaurier mitten in der Stadt! Überreste längst ausgestorbener Tier- und Pflanzenarten können im Paläontologischen Museum München bewundert werden.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

++ Bitte informiert euch vor dem Besuch direkt beim Museum über die aktuellen Corona-Maßnahmen. ++

Warum lohnt sich ein Besuch im Paläontologischen Museum?

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Foto: ©SNSB-BSPG_Paläontologisches Museum München Das Paläontologische Museum der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie in der Richard-Wagner-Straße 10

Lasst euch bei freiem Eintritt in die faszinierende Welt der Urzeit-Skelette und Fossilien entführen:

Was ist geboten? Das Paläontologische Museum zeigt die Entwicklungsgeschichte der Erde und des Lebens und präsentiert Fossilien von Tieren und Pflanzen aus 3,5 Milliarden Jahren Evolution. Viele imposante Skelette von Wirbeltieren sind hier ausgestellt: Der Mühldorfer Urelefant, der größte Dinosaurier Bayerns, der Schädel eines Dreihorn-Dinosauriers, Flug- und Fischsaurier sowie ein Riesenhirsch.

Was ist das Besondere? Die Ausstellung ist eng verknüpft mit der Arbeit an der Staatssammlung für Paläontologie und Geologie sowie am Lehrstuhl Paläontologie und Geobiologie der LMU. Bei einem Besuch bewegt ihr euch immer am Puls der Forschung.

Paläontologisches Museum: Die wichtigsten Infos auf einen Blick

  • Lage: Am Königsplatz im Kunstareal in direkter Nachbarschaft zum Geologischen Museum
  • Museums-Kategorie: Natur
  • Kinderprogramm: Familienführungen, Familiensonntage mit spannenden Rätselaktionen (1x pro Monat)
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: 45 bis 90 Minuten
  • Anfahrt: U-Bahn U2 und Buslinien 58, 68 und 100 bis "Königsplatz".
  • Parken: Keine eigenen Parkplätze vorhanden
  • Ausstellungen rund um Erdgeschichte, Evolution und Fossilien

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    Foto: ©SNSB-BSPG_Paläontologisches Museum München Star des Paläontologischen Museums ist der ca. 12 Millionen Jahre alte Urelefant von Mühldorf

    Das Paläontologische Museum gehört zur Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie und befindet sich heute in einem Prachtbau im Stil des Historismus. Es widmet sich der Entwicklungsgeschichte der Erde und des Lebens und zeigt Fossilien aus allen Epochen der Erdgeschichte, von den frühesten Anfängen vor über drei Milliarden Jahren bis heute.

    Aus nächster Nähe könnt Ihr hier Skelette und andere Überreste längst ausgestorbener Tier- und Pflanzenarten bewundern. Zu den Highlights zählen:

    • Der Urvogel Archaeopteryx: Er ist das vielleicht berühmteste Fossil der Welt. Sein Skelett verbindet Merkmale sowohl der Vögel als auch der Dinosaurier. Als Übergangsfossil dient es als Beleg für die Darwin'sche Evolutionstheorie. Die Vögel sind die direkten Nachfahren der Dinosaurier, ja sie können mit vollem Recht als lebende Dinosaurier bezeichnet werden. Das Paläontologische Museum zeigt das "Münchner Exemplar" des bayerischen Urvogels von dem insgesamt 13 Skelettfunde bekannt sind.
    • Der größte bayerische Dinosaurier: Plateosaurus, der größte jemals in Bayern gefundene Dinosaurier, war vor ca. 210 Millionen Jahren einer der ersten großen Pflanzenfresser unter den Dinosauriern. Seine Nachfahren, die Sauropoden, entwickelten sich in der Jura- und Kreidezeit zu wahren Giganten von über 70 to Gewicht und bis zu 40 m Länge.
    • Der Mühldorfer Urelefant: Der Ur-Elefant "Gomphotherium von Gweng" ist das Highlight des Museums. Das beeindruckende Skelett des urzeitlichen Tieres wurde 1971 aus dem Bett des Inn geborgen und stellt einen der bemerkenswertesten fossilen Funde weltweit dar. Das Originalskelett besteht aus 170 erhaltenen Einzelknochen und wird in den Magazinen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie aufbewahrt. Der Skelett-Abguss im Lichthof des Paläontologischen Museums bildet seit über 40 Jahren den majestätischen Mittelpunkt der Ausstellung.

    Führungen, Veranstaltungen, Kinderprogramm und Online-Angebot

    • Lasst euch von Wissenschaftler*innen der Staatssammlung durch das Museum führen. Kurator*innen-Führungen finden in der Regel an den offenen Sonntagen um 11:30 Uhr und um 14:30 Uhr statt oder können über das Sekretariat gebucht werden. Kindgerechte Führungen für Kitas und Schulen bietet das Museumspädagogische Zentrum (MPZ) an.
    • An den offenen Sonntagen können kleine Museumsbesucher*innen beim Kinder-Quiz mitmachen und sich Gewinne abholen.
    • Digitale Angebote umfassen virtuelle Führungen und Ausstellungen, z.B. zu den Skeletten im Lichthof, dem Fossil des Monats und aktuellen Sonderausstellungen.

    Fossil des Monats

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    Foto: ©SNSB-BSPG_Paläontologisches Museum München Unter dem Motto "Fossil des Monats" werden im Paläontologischen Museum wechselnde Fossilien aus dem Fundus präsentiert

    Vom Meeres-Borstenwurm über Ammonit bis zum Vogelskelett: Jeden Monat wird ein besonderes Fossil aus dem Fundus der Staatssammlung ausgestellt. Wissenschaftler der Staatssammlung erläutern eingehend in Begleittexten und einem Faltblatt das Fossil des Monats.

    Beschreibungen zu den einzelnen Fossilien findet man auf der Webseite des Paläontologischen Museums.

    Kostenloser Eintritt

    • Die gesamte Ausstellung kann kostenfrei besichtigt werden.

    Barrierefreiheit und Angebote für Menschen mit Behinderung

    Das Paläontologische Museum München ist leider nicht barrierefrei zugänglich.

    Geschichte des Paläontologischen Museums

    Die Anfänge der heutigen Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie gehen auf die Naturaliensammlung der "Churbaierischen" Akademie der Wissenschaften zurück, die 1759 gegründet wurde. 1843 erlangte die Paläontologische Sammlung mit der Bestellung Johann Andreas Wagners zum Konservator ihre Selbstständigkeit. Damals noch in der Alten Akademie an der Neuhauser Straße angesiedelt, erhielt sie die offizielle Bezeichnung "Paläontologisches Museum".

    Unter Karl Alfred von Zittel erlangte die Münchener Paläontologie Ende des 19. Jahrhunderts Weltruf. 1944 wurde die Alte Akademie durch Bombenangriffe zerstört. Mit ihr wurden ein Großteil der Sammlung und sämtliche Ausstellungsobjekte des Paläontologischen Museums vernichtet.
    Nach Kriegsende bezog die Paläontologische Sammlung und das gleichnamige Universitätsinstitut das Gebäude Richard-Wagner-Straße 10, der früheren königlich-bayerischen Kunstgewerbeschule.

    Die Sammlungen erreichten durch umfangreiche Zuwächse bald wieder internationalen Ruf. Ab den 1960er-Jahren konnte auch das Paläontologische Museum wieder mit einer ansehnlichen Schausammlung aufwarten. Heute präsentiert sich das Haus als Forschungsmuseum der Paläontologie und Geobiologie München mit attraktiven Dauer- und Sonderausstellungen zur Entwicklung des Lebens auf der Erde.

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