Kloster Benediktbeuern

Kloster Benediktbeuern Galerie

Malerisch vor dem Alpenpanorama in der oberbayerischen Kulturregion Pfaffenhofen ragt das Kloster Benediktbeuern zwischen dichten Bäumen und Sträuchern hervor. Es ist die Heimatstätte der Salesianer Don Boscos und ein beliebtes Ausflugsziel. Mit Jugendherberge, Gasthäusern, Konzerten und Freizeitangeboten wie einer Moorexkursion oder einem Heilkräuterkurs ist das Kloster ein Ort der Ruhe und Erholung.

Urlaub im Kloster: Jugendherberge, Meditation, Biologielabor

Kloster Benediktbeuern, Kräutergarten, Foto: Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern (ZUK)
Foto: Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern (ZUK)

Gerade wegen seiner Lage reisen viele Besucher in das Kloster am Rande des Loisach-Kochelsee-Moores. Von hier startet man abwechslungsreiche Ausflüge ins Voralpenland wie zum Beispiel an den Kochelsee, wo das Erlebnisbad Trimini oder das Franz Marc Museum locken. Diejenige, welche eine Auszeit suchen, sind ebenso willkommen. Das Kloster bietet neben der Jugendherberge "Don Bosco" auch liebevoll eingerichtete Gästehäuser. Für die richtige Erholung sorgen ein Naturlehrgebiet mit Biotopen, ein Kräuter- und Meditationsgarten oder ein Biologielabor, in welchem man Gewässer- oder Bodenproben untersucht.

Freizeit im Kloster: Moorexkursion, Konzerte, Museum

Kloster Benediktbeuern, Ansicht innen, Foto: Kloster Benediktbeuern
Foto: Kloster Benediktbeuern

Bewegung an der frischen Luft finden Klostergäste in Bergexerzitien, Moorexkursionen oder Arbeiten im Klostergarten. Außerdem stehen Pilzwanderungen, Heilkräuterkurse und ein Kloster-Bauernhof zur Auswahl. Für anspruchsvolle Unterhaltung sorgen die regelmäßigen Konzerte in der Basilika oder im Barocksaal. Museumsliebhaber werden auf dem Gelände des Klosters auch fündig. Dort befindet sich die historische Fraunhofer Glashütte, die Schmelzöfen, optische Geräte und die Technik des Glasmachens ausstellt. Eine Auswahl an 4.000 Kleidungsstücken und circa 20.000 Bildern sowie zahlreiche andere Kostbarkeiten bestaunen Besucher im Trachten-Informationszentrum. Der Bestand an oberbayerischer Bekleidungskultur ist weltweit einzigartig.

Klostergeschichte

Das Kloster Benediktbeuern ist eines der ältesten seiner Art und zählt zu den wichtigen christlichen Missionszentren in Bayern. Das Kloster beherbergt heute unter anderem zwei Hochschulen, an denen soziale und theologisch-philosophische Fächer studiert werden. Gegründet wurde es im Jahr 725 durch Karl Martell, einem fränkischen Hausmeier (Hausverwalter, ein Amt des frühmittelalterlichen Hofes). Wahrscheinlich diente es zunächst als taktisch günstig gelegener Stützpunkt vor dem Kesselberg. Um 739 weihte der Heilige Bonifatius die St. Benedikt Kirche. Das Kloster erlebte dann im Mittelalter seine Blüte. Schulwesen, Wissenschaft und Kunst standen im Mittelpunkt. Um 1930 erwarb die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos die Klosteranlage. Als Besonderheit ist die Tatsache zu erwähnen, dass in der Klosterbibliothek die von Carl Orff handschriftlich verfasste „Carmina Burana“ (Liedersammlung) verwahrt wurde. Das Original bestaunt man heute in der Bayerischen Staatsbibliothek in München.
 

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