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Ludwigskirche

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Ludwigskirche: Berühmte Kirche im Zentrum Münchens

Pfarrkirche St. Ludwig im Münchner Universitätsviertel

Die Ludwigskirche (St. Ludwig) ist ein Wahrzeichen für das Universitätsviertel in der Maxvorstadt. Was die katholische Kirche nahe der LMU auszeichnet:

Die wichtigsten Infos zur Ludwigskirche auf einen Blick

  • Die Ludwigskirche in der gleichnamigen Straße zählt zu den bekanntesten Kirchen Münchens.
  • Entworfen wurde sie vom berühmten Architekten Friedrich von Gärtner.
  • Bekannt ist sie auch für ihre Kunstwerke, u.a. das riesige Altarfresko.
  • Erbaut wurde die katholische Kirche zwischen 1829 und 1844, im Laufe der Jahrzehnte musste sie mehrfach saniert werden.

Architektur von St. Ludwig

Die Ludwigskirche in der Ludwigstraße, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal

Die Ludwigskirche ist mit ihren hohen Doppeltürmen schon von Weitem sichtbar, besonders natürlich von der Schellingstraße aus, deren Abschluss sie bildet. Architekt Friedrich von Gärtner orientierte sich beim Grundriss an einer dreischiffigen byzantischen Basilika, das Gotteshaus ist der erste Monumentalkirchenbau im sogenannten Rundbogenstil.

Eine Besonderheit der Kirche ist das in vielen verschiedenen Farben eingedeckte Mosaikdach, das nur aus der Vogelperspektive komplett sichtbar ist. Die Form des Kirchenschiffs ist einem Kreuz nachempfunden.

Bedeutende Kunstwerke: Zweitgrößtes Altarfresko der Welt

Ludwigskirche
  • Bedeutendstes Kunstwerk ist das Altarfresko „Das Jüngste Gericht“ von Peter Cornelius, das zweitgrößte der Welt.
  • Sehenswert sind ebenfalls die Kalksteinfiguren der vier Evangelisten mit Christus von Ludwig von Schwanthaler.
  • Zudem steht hier die Skulptur "Golgotha" von Wilhelm Breitsameter aus dem Jahr 2003.

Geschichte der Ludwigskirche

 König Ludwig I. ließ die nach ihm benannte Kirche ab 1829 nach den Plänen von Friedrich von Gärtner für seine Prachtstraße errichten. 1844 wurde sie fertiggestellt und eingeweiht.

Nach ihrer schweren Beschädigung im Zweiten Weltkrieg erfolgte ab 1954 ihr Wiederaufbau durch den Architekten Erwin Schleich. Aber auch danach musste die Kirche immer wieder saniert werden, zuletzt 2009, weil in den Wänden Asbest gefunden wurde. 

Die Kirche ist geprägt von ihrer Nähe zur Ludwig-Maximilians-Universität, für die sie auch offizielle Universitätskirche ist. Zudem bildet die Ludwigskirche eine Art Klammer zur nahegelegenen Theatinerkirche am Odeonsplatz.

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